Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 4 (27.7.1910)
- Date
- 1910-07-27
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Der jüdische Student. J. St. aus der Hand gegeben, also das Konventsgeheimnis gebrochen hat, das zu wahren er durch Ehrenwort verpflichtet ist, wenigstens dass er uns seinen Namen und seine Motive angibt/ damit wir weiter über den Fall befinden können.- Das Gleiche gilt für den zweiten Vorfall , '. -« •*'_' Das Präsidium.- . 3Iitteiluogen des Präsidiums. .Zu den Ueberw eisun.gen. . Aus Aiilass des bevorstehenden Semesterschlusses ersuche ich die Vereine, mir. .^möglichst bald die geplanten ' und; gewünschten Ueberweisungen mitzuteilen, damit ich vielleicht schon •den; .Schlusskonveilten einen Ueberweisungspiaii vorlegen , kann. Ferner bitte ich wiederum, mir anzugeben, für,welchö Posten etwa die zu. überweisenden Bbr. nach Begabung, Neigung, uiid Kenntnissen* sich eignen. Auch sonst werden . mir Angaben über die ^Persönlichkeit der Bbr. "erwünscht, sein. Ich betone, dass .diese Urteile mit..grosser- Gewissenhaftigkeit und Vorsicht abgegeben werden müssen; insbesondere wird bei der Empfehlung, von Chargierten zu erwägen sein,. ob die Vorgeschlagenen auch wirklich die Gewähr dafür;bieten, dass sich in einemvon ihnen geleiteten Verein das jüdische Leben entwickele,, das .wirwünschen und verlangen dürfen. •"': ". ' -' ' - . Grundsätzlich bemerke ich noch folgendes: Im Ueberweisungssiatut ist ausgesprochen, .dass Füxe zwrei Semester in ihrem Sianimv er ein bleiben - sollen! : (Nur des -Kuricsums wegen erwähne ich,, dass vor wenigen Semestern ein K. V. es für . richtig. hielt,' einem . Fuxen 2. Semesters Generaldispens nach einem Orte zu geben,' wo kein K. V. .ist!) Es ist aber ganz ungemein von Wert, dass Bbr. - wenigstens zwei' Semester hinter-'. einander bei' dem . Vereinbleiben, den sie einmal aufgesucht haben. Hierdurch wird in die '.Entwicklung der . einzelnen Vereine eine grössere Kontinuität gebracht - werden-,- - als wir sie bisher leider konstatieren konnten; es wird sich nicht .dasmanchmal sehr - peinliche Schauspiel bieten, dassin grundsätzlichen Fragen die Stellungnahme eines Vereins von Semester zu Se-. mester. wechselt;- und nur durch eine gewisse Stabilität des Personals ."wird* garantiert,, dass in den" Vereinen sich eine jüdische ';:"Stimmung . entw ickele, die ,die Erziehung, der Füxe . und ihre r Assimilation an. den B. J. Ü.-Gedanken-' sehr erleichtern . kann. . .'Schliesslich.; v/erden die Bbr.- selber durch grössere Sess-