Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 4 (27.7.1910)
- Date
- 1910-07-27
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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niouaividu-ift bc* :i3u.n!>o* OiiMidnT <£orj>orutioucu- Jafovg: IViHiv .2-7. 3'uii loiO, fio. 4. > : ^Streng intern" -; I% Vor wenigen Tagen teilte uns. Bbr. Raphael St raus aus Heidelberg in einem Schreiben folgendes mit: „Letzter Tage fand ich bei einer Studentin hier, deren Bruder tu erner^Münchener paritätischen Verbindung ist —- den j. St. Ein Vetter hatte ihn ihr geschickt, damit'sie den Erziehungsartikel von . Emil Cohn lese, der vor . einigen' Monaten im j. St stand, und dieser Vetter hatte den J. St", von einem anderen Vetter, und der. ist V. J. St.er." IL'In einem Monatsbericht des V. J. St. Strassburg befanden sich Aeusserüngen über den in Strassburg studierenden K. Z. V.er Nawratzki, die das . Missfallen unserer dortigen f o Bundesbrüder über das Benehmen des Herrn ihnen gegenüber' ausdrückten. Wie uns von K. Z^f,ern mitgeteilt wurde, haben es einige Bundesbrüder für öppoituiT-gehalten, die betreffende" Stelletriumphierend K. Z. V.em .zu zeigen; diese waren selbstverständlich darüber sehr entrüstet; das Präsidium des K. Z. V. wrandte sich Beschwerde führend an^ uils, und wir. mussten uns ihm und HeiTn Nawratzki o-e^enüber entschuldigen.--Der-'-Vorfall 00 - ■ o diente dazu/ die zwischen B. J. C. und K. Z. V. seit einiger Zeit eingetretene Spannung zu steigern. -; Diese beiden Vorfälle illustrieren erschreckend deutlich, wie wenig entwickelt korporatives Empfinden und korporatives Pflichthewusstsein im B. J. C. sind. Sie sind leider bei weitem nicht die einzigen. Ereignisse, an denen das Präsidium in letzter Zeit . diese Beobachtung machen konnte. Hierzu kommt, dass im ersten Falle Emil Cohn seJber noch ausdrücklich um Geheimhaltung seines Artikels gebeten hatte; ein Herumzeigen des Artikels war also auch eine unanständige und unbundesbrüderliche Handlung gegen ihn. Selbstverständlich sind wir entschlossen, in diesen beiden "Fällen exemplarisch vorzugehen. Wir erwarten von der I lo'norigkeit. des Bundcshrudei s, der den