Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 11-12 (24.3.1910)
- Date
- 1910-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3537599-3537665-3537677--1432-3539532- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
270 konste!1 oion mit sich bringen. — Zur Lösung der genannten Aufg-ibe aber geko:- vor allein die Einigkeit und der ieste Zusammenschluss der deutschen Zi; •rüsten, die in Hamburg einig gewesen waren, die Vermehrung ihrer eigenen Reihen durch kräftiges Werben (doch darüber ein anderes Mal mehr). Von Euch, liebe Bbr. Bbr., aber erwarten wir zunächst, dass Ihr ebenso wenig wie in Mamburg auch künftig hin nur einen Moment schwankend werdet, wo ihr zti stehen habe; wir wissen, dass Ihr wie bisher, fest geeint, das Bollwerk des deutschen Zionismus bilden werdet. Auch Du, mein Freund und Gegner. Ich weiss ja, Du meinst das ja garnicht alles so, bist gar kein Russe, Du wölbest bloss die Debatte anregen, wie das Karnickel von Fax nach einem „wissenschaftlichen" Vortrag im V. J. St., wenn kein Aas zur Diskussion recht 'ran will. Aber, ich denke, heuer wollen wir sie nicht fortsetzen Lassen wir's genu£ vehv nv^hdem wir uns letzt ausgesprochen ucilicet: nachdem ich dich angepöbelt). Die Gegner reichen sich die Hände, wie nach einer öffentlichen Doktorpromorion an einer guten deutschen Universität, aber selbstverständlich machtest D u den Opponenten. Ich bin der Doktor Isaak Zwirn. Jüdische Erziehuii^sprobleine. Vortrag, gehalten u. a. im Verein für jüdische Geschichte und Littcratur zu Mannheim und in der Berlin-T ZionirCo ~hrn Vereinigung. V o r bemerk u i\ g : Auf Drängen der Redaktion habe i'-h den fügenden Vortrag trotz schwerer Bedenken für den Druck im J. Sc hergegeben. Ich tat es im Vertrauen darauf, dass von allen Buiuh-s bi üdern das „Streng intern!'' des Umschlages verstanden und eingehalten wird. Ich möchte trotzdem noch einmal darauf hinweisen, dass ich meinen Vortrag im besonderen als ein Manuskript, als eine Art Privatbrief an die B. J. C.er, betrachtet wissen will. Kein Xicht- V. J. St.er hat das Recht, den Aufsatz zu lesen. Hie Gründe liegen für mich darin, dass ich eine Veröffentlichung für verfrüht erachte. Zum Verständnis meines Aufsatzes möchte ich nur noch bemerken, da*s ich ihn als ein V. J. St.erbekenntnis betrachte. Emil Cohn. Das jüdische Individnalitätsproblem, das Problem dos modernen Juden ist oft behandelt worden. Man kann von den verschiedensten Seiten an dieses Problem heran. Gewöhnlich geschieht es von den grossen, allgemeinen jüdischen Fragen aus. Man erörtert das Wirt-