Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 11-12 (24.3.1910)
- Date
- 1910-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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252 . Der jüdische Su/e'.ent ist, nach völliger Erledigung der Angelegenheit eine Darstellung der ganzen Anaire im J. St. veröffentlichen. Nach diesem Ueberblick über die wichtigsten Ergebnisse des K.-T. wende ich mich mm den Einzelheiten zu. Das Präsidium war auf dem K.-T. durch Moses, Herlitz und Hirsch vertreten. Rosenkranz war leider durch dringende Berufsgeschäne am Erscheinen verhindert; und auch Aloses musste bedauerlicherweise schon am Abend des zweiten Tages nach Berlin zurückkehren. Als Delegierte der Vereine waren anwesend: Ad;E Levy. Siegfr. Wahr (Berlin), Schindler, Kurt Weiss, Bileski (Breslau) - Schindler erkrankte während des K.-T.; sein Delegat übernahm Salz Hansen (Charlottenburg), Albert Bär (Strassbnrg) —- der zweite Delegierte Kla.uber war in Wien erkrankt - Holstein, Marcus (Ereiburg), Weissbrem, [Ruinenfeld (Königsberg), Eelix Panziger, Maass (München). Kurt Eewinsohn, Silberstein (Macculmea), Adler, Nürnberg (Marburg), Bhmkenfeld. Platz (Bonn). Der K.-T, wurde am 6. Eebrm-r 4 Ehr nachmittags durch Moses eröffnet. Vor Kinbätt in die Tagesordnung erhob sieh der K.-T. dem Andenken des verstorbenen A. H. h. c. Prof. Iba Badt zu Ehren van den Plätzen. Ins Euro wurden gewählt: Schindler als 1. Vorsitzender, Moses als 2. Vorsitzende^, [büeski and WoEf aU Schmoührer. An Stehe von Moses trat später Eirsch. Dieser wurde dann, nach Schindlers Ausscheiden zum erst?n Vorsitzenden des K.-T. gewählt, w. ehrend der zweite Vorsitz dem Breslauer Ersatzdelegierten Salz übertragen wurde. Die Verhandlungen begrünen mir einem Berichte des Präsidiums, der v n De rem e r>e Uet v maE. M: diesen krüm-e sieb eine ziemlich ausgedehnte OeuerahEbmie. in de' dem Präsidium vorgeworfen wurde, es habe in der K. C.-Angelegenheit nicht seine volle •Pflicht getan, es habe bei der Aufnahme des V. J. So Baun voreilig gehandelt, es habe nicht genügend Anregungen erteilt und habe überhaupt in der allgemeinen Verw alniugstätigkeii versagt. Die Berechtigung: des letzten Vorwurfes wurde auch seitens des Präsidiums teilweise zugegeben. Schuld an diesem Zustande war. dass durch die Untätigkeit der jüngeren Mitglieder eine übergrosse Arbeit auf den andern, den alten Herren, lastete. In allen andern zur Sprache gekommenen Angelegenheiten, insbesondere den Verhandlungen mit dem K. C. und der Aufnahme des V. .!. St. Bonn, gingen die Meinungen auseinander. Das Präsidium glaubte in beiden alles, was in seiner Macht stand, getan zu haben. Dies wurde' ihm für die Aufnahme des V. i. St. Bonn von einem grossen Teil der Delegierten zugestanden, für die Erledigung der K. C.-Arge!cge::keE r::r " n einem kleineren Teil, insbesondere deshalb, weil das Präsidium nach Eintreffen der Antwort des K. C. — Ende Oktober 1909 - nicht entschieden genug Stellung genommen und auch den Berliner Vereinen