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Der jüdische Student · 1910-03-24 · Heft 11-12 (24.3.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
6 (1909-1910)
Issue
Heft 11-12 (24.3.1910)
Date
1910-03-24
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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25! Mitarbeit der V. J. St.er dringend nötig sei, nicht vergesse und dass man sieh insbesondere wieder der jüdischen Turnvereine etwas annehme, die in letzter Zeit von den Y. J. St.ern sehr vernachlässigt worden sind —- zum Schaden der Tnrnvereine uiu auch des B. J. C. Zur Organisierung aller dieser Arbeilen empfiehlt der K.-T. die Gründung von Bezirksverbänden. Ueber diese berichtete Hirsch. Die b'rage &r B. V. B. V. war schon bei den vorhergehenden Debatten über Arbeitsamt, Jugendvereine usw. besprochen worden, und es haue sich eine allgemeine Uebereinstimmung darüber herausgestellt, dass die B. Y. B. Y. die einzig geeigneten Yerbünde für die iüdisch-pohtisehe Tätigkeit der A. H. A. H. seien. Ein prinzipieller Widerspruch, wie er z. B. in, J. St. von Siegbert Wölfl geäussert worden ist, wurde von keinem Delegierten geltend gemacht. Hirsch konnte sich daher in seinem Referat im wesentlichen am" einen Ueberblick über die einzelnen Ii. V. B. X. beschränken. Die Frage der Verleihung des Stimmrechts auf dem K.-T. und die. Verleihung der Ehrengerichtsbarkeit w urdc bei dem augenblicklichen Stande der B. X. B. X. für noch nicht spruchreif gehalten. Es wurde sodann einstimmig folgende Res:äuti:;r angenommen: Der K.-T. verlangt von seinen alten laerren die Mitarbeit in jüdisch-politischen Angelegenheiten und It^t ihnen deshalb die Begründung von Bezirksverbänden dringend ans Herz, weil er in ihnen die geeigneten Organisationen &s B. J. C. für die jüdisch-politische Betätigung der A. H. A. H. und für die zur Unterstützung des B. J. C. notwendigen Vorarbeiten sieht. - - Unter den notwendigen Vorarbeiten versmnd der K.-T. vor allem die Keil.uhcit. In diesem Zusammenhang muss auch die K- C. Angelegenheit erwähnt w erden, weil auch die Regelung des Verhältnisses des B. J. C. zu den andern Korporationen zur Politisierung des B. J. C. gehört und besonders die Präge der Stellung des B. J. C. zum K. C. immer im Anschluss an unsere Tendenz erörtert worden ist. Bisher war unsere Stellung zum K. C. ziemlich unbestimmt: und schwankend. Bald gab man den K. C. auf, bald hoffte man ihn durch eine gewisse Einkreisungspolitik auf unsere Seite zu ziehen. Allmählich aber hat man allgemein eingesehen, dass ein Zusammengehen mit dem K. C. und eine Beeinflussung desselben in unserm Sänne ausgeschlossen ist und alle in dieser Richtung gemachten Anstrengungen vergebene Liebesmüh sind. Daher nahm der K.-T. einmütig die Affaire V. J. St. Freiburg—Ghibellinia zum Anla.-s, nunmehr al-e Beziehungen zum K. C. abzubrechen. Wenngleich ich nicht annehme, dass die genannte Affaire in allen ihren Phasen allen B. L C.ern gegenwärtig ist, kann ich sie doch an dieser Stelle nicht ausführlich behandeln. Vielmehr wird hoffentlich das Präsidium, dem die -Ausführung der zum Abbruch der Beziehungen geeigneten Massaahmen übertragen

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