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Der jüdische Student · 1908-11-25 · Heft 7-8 (25.11.1908) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
5 (1908-1909)
Issue
Heft 7-8 (25.11.1908)
Date
1908-11-25
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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Der jüdische Student Oppenheimer abfällig äusserte, aber nie den Mut gefunden, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Im übrigen behauptet er immer und immer wieder, Heimendinger wäre Unrecht geschehen, er sei einer der besten B. J. C.-er, und deshalb erkläre er, Lang, seinen Austritt. Aehnlich, wenn auch nicht mit derselben (leisteschärfe darin ist Herrn Lang nicht leicht gleich zu kommen -- erklären sich die Herren Baermann (Frankfurt), Koim (Düsseldorf) und Berghühner (Mussbach), alle drei Gründer der A. J. V. Die beiden letzteren sind uns allen persönlich unbekannt. Mit der Zeit hatten wir es fertig gebracht, class sie regelmässig den Semesterbeitrag entrichteten; sie sind aber seit Jahien dem V. Jf. St. leider entfremdet und w erden für die Lntwickehmg, die er inzw ischen, genommen, w c.111 wenig Verständnis haben. Das Letztere gilt von Hern: Franke! (Zabern), ebenfalls Gründer und Griindungscrstchargierter dcr A. J. Y. Als ich ihn vor zwei Jahren besuchte, versicherte er mir in einer Unterhaltung über den V. J. St.: „Was, Geschiehtskurse habt ihr jetzt auch noch; na, für so einen Unsinn hätten w 1 r uns nicht hergegeben; der V. J. St. scheint ganz etwas anderes zu werden, als wir beabsichtigten." Und heute sagt er, dass seine Inkonsequenz darin liege, dass er nicht gleich beim Ansehhisse der A. J. V. an den B. L C. mit anderen (Schleycn z. B. ) seinen Austritt erklärt hübe. So kam es, dass aus dem V. i. St.-Strassburg acht A. H. A. \\. ausschieden, drei auf unsere direkte Veranlassung, fünf freiwillig. Von verschiedenen Seiten sind wir wegen dieser Angelegenheit beim Präsidium anscheinend scharf angegriffen worden. Diese Yorwürfe haben uns nicht getroffen, da sie teils auf falscher Auffassung der ganzen Angelegenheit, teils sogar aus mangelhafter Sachkenntnis entstanden sind. (Bekanntlich nichts Neues im B. U C. Yg!. Bericht des Präsidiums in Angelegenheit" Freiburg, an dessen Text diese Sätze angelehnt sind.) Aber um alle Missverständins^e endgültig aus dem Wege zu räumen und zugleich auch dem iv. 'F. eine Art Grundlage für seine event. diesbezügliche Erörterungen zu geben, gestatten w ir uns, obigen Darlegungen folgendes hinzuzufügen: Wie aus dieser Darstellung mehrmals hindurchblickr, sind es im wesentlichen die beiden prinzipiellen Gegensätze in der Anschauung über Wesen und Zweck des Y. J. St., die hier ausgekämpft wurden. Prinzipiell, weil eine grosse Anzahl von Bbr. Bbr. und gerade nicht die Untätigsten ihre Anschauungen geltend machen wollen und diese Geltendmachung ihr Y. L St.-errum, ihre Arbeitsfreudigkeit, ihre Opferw illigkeit bedingt. Und deshalb auch m u s s t e n sie ausgekämpft werden. Und weil es für uns einen prinzipiellen Kampf bedeutet, überkommt uns auch immer wieder die Rulle, mit der wir die Vorwürfe hinnehmen, die uns aus den Reihen der Ausgeschiedenen und insbesondere der geistig edea moralisch Halbdefekten im V. J. St. in unglaublicher Weise erwuchsen und zur Zeit der Abfassung dieses Artikels immer noch nicht zum.Ende kommen wollen. Sachliche Angriffe w erden auch - - wie

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