Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 4 (1907-1908)
- Issue
- Heft 1 (April 1907)
- Date
- 1907-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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26 Der jüdische Student. Bbr. Bbr., die hierher kommen, mögen sich an Bbr. stud. med. Max Schaumberg (X X), Marburg, Kasselerstr. 14, wenden. An Vorträgen wurden gehalten von: Bbr. Sally Löb: Die Lösung der Judenfrage nach Nordaus „Dr. Cohn". „ Otto Loewenberg: Moderne Strömungen im Judentum. n Bruno Strauss: Juda Hanasi. Chargierte waren: stud. med. Julius LeeserX, darauf Julius Dalberg X; Max Schaumberg X X, Leopold Schutz XXX- Neu aufgenommen wurden: stud. med. Ludwig Ascher, stud. med. Leo Hahn, stud. med. dent. Fritz Isenberg, cand. jur. Otto Löwenberg, stud. phil. Benni Nussbaum, stud. med. Josef Rosenberg, stud. med. dent. Bruno Strauss. Unsere O. V. G., O. V. G. sind: stud. med. Spiro-„Jordaniae", stud. med. Isaak Rosenbusch-„Jordaniae", Zahnarzt Sally Oppenheim. Dediziert wurden uns von Herrn Oberlehrer Bergel-Marburg ein Werk „Die Gedichte der Bibel", von A. H. Dr. Lothar Starck- Frankfurt a. M. ein Humpen, von Bbr. stud. ehem. John Loewenthal das grosse Struck'sche Herzl'-Bildnis, von Bbr. cand. jur. Dalberg mehrere Bilder, von mehreren hiesigen Bbr. Bbr. die Mosesstatue von. Michelangelo. Allen Bbr. Bbr. und A. H. A. H., die uns bei unserer Gründung materiell und geistig unterstützt haben, danken wir herzlichst. Leopold SchutzXXX. Das Archiv des B. J. C. Der VI. Kartelltag hat mit der Einsetzung des B. J. C.-Präsidiums manchem lange geäusserten Wunsche im B. J. C. die Erfüllung angebahnt; und indem er u. a. dem Präsidium die — schon vom V. Kartelltag geforderte — Errichtung des B.J.C.-Archivs zur Pflicht machte, drängt er dazu, dass eine wirklich seit langem schwer fühlbare Lücke in unserer Organisation und ihren Mitteln ausgefüllt wird. Der B. J. C, d. h. sein Präsidium, der Kartelltag, die Vereine und durch unsere Zeitung, auch die Einzelnen müssen in jedem Augenblick das vollständige Material vorfinden, um sich über die Gegenstände unseres Interesses — d. h. des speziell jüdisch-studentischen Interesses — zu informieren. Wir wissen, dass heute die jüngsten Generationen der älteren B. J. C.-Vereine recht wenig von den früheren Zeiten kennen, weil die immer dünnere Suppe, die ihnen bei diesem Teil des Fuxen-Unterrichts vorgesetzt zu werden pflegt, bald gar keine Fettaugen mehr hat. Die Möglichkeit, die Geschichte des B.J.C. kennen zu lernen, bietet, wenigstens für die ersten 8. Jahre unserer Bewegung, heute nur der Verkehr mit den älteren A. H. A. H., der den wenigsten nur möglich ist. Und unser Auftreten nach aussen leidet ewig an derselben Unsicherheit: wenige wissen nur, wie es früher war; so