Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 2 (Juni 1905)
- Date
- 1905-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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42 -,-,-_--—- feld begebe, wenn ich mich dort auszeichne, — habe ich dann nicht den Rechtsanspruch auf Beförderung? Können Sie mich, den Juden, hindern, Offizier, Hauptmann, General zu werden? . . Sie antworten mir: „Wir werden sie einfach nicht befördern." Aber warum machen Sie denn Gesetze gegen sie, auf die sie mit vollem Rechte erwidern können: „Wie? Ihr steckt mich ins Heer, ich werde meinen Dienst tun, und trotz meiner Intelligenz und meiner Kenntnisse, werdet Ihr mir keine Beförderung angedeihen lassen, Ihr werdet mich nicht zum Korporal, Sergeant, Offizier machen usw.?" Was für Gesetze machen wir also da? ... . General Manou: . . . . Erschrecken Sie nicht, Herr Voinov; niemand und ich am allerwenigsten, behauptet, dass der Einheimische, der in der Armee gedient hat, dadurch rumänischer Bürger geworden ist. Die Blutsteuer, die man zahlt, hat mit der Naturalisation nichts zu tun. Die Blutsteuer ist durch das Rekrutierungsgesetz geregelt; die Naturalisation ist geregelt durch die Konstitution. Der Sohn eines Fremden, der im Lande geboren ist, kann losen und in der Armee dienen so viel er will. Rumänischer Bürger wird er dadurch nicht; um das zu werden, muss er die Naturalisation erlangen durch Vermittlung der gesetzgebenden Körperschaften gemäss den Vorschriften der Konstitution. Diese können sie ihm zusprechen oder abschlagen, ohne an die Tatsache gebunden zu sein, dass der Betreffende Heeresdienst geleistet hat..... Ferner hat man bei Gelegenheit dieses Gesetzes die Bestimmungen anderer Gesetze zitiert, um zu zeigen, was für Konsequenzen die Modifikation des Art. i. nach sich ziehen würde. Ich stehe hier auf den nämlichen Standpunkt. Man sagt uns: Wenn ihr die Söhne der Fremden rekrutiert, könnt ihr es dann hindern, dass sie mit der Zeit an der Spitze unserer Armee stehen? Prüfen wir doch, wie die Sache liegt! Der Sohn eines Fremden, der Dienst tut, kann in der Tat avancieren, aber wie weit? Er kann Unteroffizier und Sergeant werden, denn diese Grade werden als Belohnung für gute Führung gegeben: Es sind Auszeichnungen, die man dem Soldaten gibt; es sind aber keine Aemter (fonctions). Abgeordneter Voinov: Und die Offizierstellen nicht? General Manou: Vom Unterleutenant aufwärts werden die Offiziersgrade Staatsämter. Der Sohn eines Fremden