Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 1 (März 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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/ Pigmentes erreichen lässt, und zwar muss dessen Intensität mjt der Möglichkeit einer gesteigerten Wärmeaufnahme nach dem Aequator hin zunehmen. Doch geschieht dies, natürlich nicht plötzlich, sondern allmählich durch Vererbimg und Selektion. Es ist eine bekannte Tatsache, dass schwarze Tiere, wie Hunde, Pferde, Panther, besonders stark und bösartig sind. Ihre Farbe ist sowohl Zeugnis als auch weiterer Grund hierfür. In den kälteren Zonen nimmt die Intensität der Färbung natürlich wieder, wenn auch erst in längeren Zeiträumen, in Korrelation mit der Abnahme der potentiellen Energie, gleichfalls ab. Die Möglichkeit einer Wärmeaufnahme durch die Sonne verringert sich, die Farbstoffe werden also reduziert. Die blonde Harfarbe und der weisse Teint sind Degenerationserscheinungen. Ich will einige Beispiele von anderen Rassen anführen. Während die Nordindianer durch Branntwein und andere Produkte abendländischer Kultur beim Erscheinen der Weissen in kurzer Zeit fast vollständig aufgerieben wurden, haben die Indianer Mittelamerikas siegreich Widerstand geleistet, ebenso die Neger, das physisch stärkste Volk der Erde. Ferner verdrängen heute die Italiener die germanische Bevölkerung Tirols Schritt um Schritt. Und auch die grossen Mengen Germanen, die zur Zeit der Völkerwanderung und im Mittelalter nach Italien kamen, sind spurlos verschwunden. Nur selten sieht man dort mit den Merkmalen der germanischen Rasse behaftete Individuen. In Rumänien haben die wenigen dorthin gekommenen schwarzhaarigen Römer der blonden slavischen Bevölkerung vollständig ihren Stempel aufgedrückt Es siegt also, wie obige Beispiele zeigen, bei der Mischung fremder Rassen immer die dunklere als die stärkere Rasse. Diese Energie befähigt also die Rasse nicht nur zur eigenen Fortentwickelung, sondern auch zur Besiegung fremdrassiger Eindringlinge. Es kommt nicht so sehr auf die Entwickelung der Muskeln und der Körpergrösse an, denn diese Eigenschaften sind accidentieller Natur, die dem Milieu, der Ernährung, der Beschäftigung ihren Ursprung verdanken. Uebelstände in dieser Richtimg lassen sich innerhalb ganz weniger Generationen durch Aenderung der Lebensweise beheben, so dass ein kleiner, schwacher aber brünetter Gbettojude mehr Lebensenergie besitzt, als ein grosser Deutscher, der mit Zentnern um sich wirft. Es fragt sich nun: Woher kommen die etwa 40 Prozent blonder Juden? Zum Teil sind sie wohl in blond degeneriert, zu