Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 1 (März 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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ganz verschwindend kleinem fremde Bestandteile. Die blonde a Saarfarbe und das deutsche resp. slavische Aussehen der übrigen möchte ich als Mimikry erklären. Ich erinnere dabei an einen verwandten Fall aus der Zoologie. „Gewisse Schmetterlinge, Heliconier, fliegen in grossen Schwärmen schwerfällig und trotzdem von den Vögeln unbehelligt, weil sie einen übelschmeckenden Fettkörper enthalten. Zwischen sie mengen sich andere Schmetterlingsarten, Pieriden, welche nicht übel schmecken und doch nicht gefressen werden, weil sie im Flug, Schnitt und in der Zeichnung die Heliconier täuschend nachahmen. Diese Kategorie unterscheidet sich von den beiden andern dadurch, dass bei Mischung mit blonden Ariern der dunkle jüdische Stammescharakter bei der Mehrzahl der Kinder zum Durchbruch kommt. Keine der bisher erwähnten Eigenschaften der jüdischen Rasse kann jedoch als ihr Wesen angesehen werden. Auch nicht die relative Immunität gegen einige Krankheiten, noch weniger die Inklination zu einigen anderen, die erst in Ghetto erworben wurde. Es ist klar, dass jede einzelne dieser Eigenschaften auch bei anderen Rassen entwickelt ist oder sein kann, da deren Wurzeln in ihrem gemeinsamen Ahnen, dem Anthropopithecus erectus, schon vorhanden waren. Nur gerade dieses Konglomerat von. Eigenschaften ist der jüdischen Rasse eigentümlich, zu dem man neben verschiedenen anderen auch den jüdischen Intellekt, eine durchaus unmessbare Grösse, rechnen muss. Von ihr lässt sick ä priori nur soviel sagen, das aber mit Bestimmtheit, dass sie jüdisch und nicht arisch oder sonstwie ist, dass die fremde Kultur,, in der wir leben, unserer intellektuellen Eigenart und damit einer der wesentlichsten Grundlagen unserer Rasse schadet. Sie muss: deshalb suchen, sich, soweit dies noch nicht geschehen ist, eine jüdische Kultur zu bilden. Es werden und wurden beständlig^ einzelne jüdische Kulturmomente geschaffen, doch lösten sie sich bei der äusseren Unmöglichkeit einer Konzentration, einer Verdichtung, in Nichts auf. Die Bildung einer in allen Punkten vollständigen Kulturgemeinschaft, einer Vollnation, ist nur bei territorialer und gesellschaftlicher Konzentration möglich. Aehnlich sagt Cesare Lombroso: „Dass die jüdische Kultur auf einem etwas tieferen Niveau stehen bleibt, erklärt sich daraus, dass das semitische Blut in ihnen Widerstände von Seiten ihrer nicht jüdischen Umgebung bedingte, die ihnen das Erklimmen der höchsten Gipfel intellektueller Grösse unmöglich machte.u Selten hat die Pflanze Mensch reichere und mächtigere Trieb-