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Der jüdische Student · 1905-03-01 · Heft 1 (März 1905) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
2 (1905)
Issue
Heft 1 (März 1905)
Date
1905-03-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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6 --——- kann man den Einfluss fremder Rassenbestandteile auf unsere Rasse gleich Null setzen. Die jüdische Rasse unterlag ausserdem fast seit ihrem Bestehen einer sehr strengen Zuchtwahl, die zur Folge hatte, dass alles, was nicht ganz auf der Höhe stand, unterging oder aus der Rassengemeinschaft ausschied; den Individuen, in denen sich doch ein grosser Teil fremden Blutes geltend gemacht haben sollte, erleichterte ausserdem die Verwandtschaft mit den Wirtsvölkern den Uebertritt, so dass wohl die Mehrzahl der ehrlichen Assimilanten ihre Ahnenreiche bis auf einen „progrom" zurückverfolgen könnte. Ferner verweise ich hier auf die Theorie von Waldenburg, nach der die jüdische Rasse sich des in ihr enthaltenen amoritischen Elementes in Gestalt der isocephalen blonden, jüdischen Taubstummen entledigt, obgleich sie recht problematisch ist, zumal die beiden angegebenen Mittel, die fremden Rassenbestandteile auszuscheiden, vollkommen genügen, und die Natur immer die einfacheren Wege geht. 1 Ich halte diese zum Teil historischen, zum Teil naturwissenschaftlichen Beweise für die Reinheit unserer Rasse für ausreichend. Dr. Judt glaubt bewiesen zu haben, wir seien „die" Mischrasse xaT'igoyTjv. Worauf gründet er diese Theorie? Auf Schädelmessungen! Mir ist es nicht klar, wie man überhaupt darauf eine Vermutung stützen zu können glaubt. Denn das dürfte wohl einleuchten, dass der Schädel zum Schutze des Gehirns dient und nicht etwa das Gehirn als Füllsel des Schädels. Natürlich bleibt sich das Gehirn und infolgedessen der Schädel bei manchen Rassen, deren Kultur und Milieu für die einzelnen Individuen derselben gleich niedrig ist, ebenfalls gleich. Verändert sich aber das Gehirn, was man bei einseitiger Tätigkeit häufig an Einzelindividuen beobachten kann, so gibt der Schädel nach und verändert sich gleichfalls. Und dies während eines Menschenlebens! Um wie viel mehr in einer Entwickelungsreihe. Meiner Ansicht nach hat man bis jetzt überhaupt noch keinen sicheren Massstab, kein Kriterium gefunden, um die Rassenangehörigkeit anatomisch nachweisen zu können, schon weil die einzelnen Merkmale in beständiger Variation begriffen sind. Hierbei komme ich gleichzeitig auf ein Merkmal zu sprechen, das häufig geltend gemacht wird, nämlich auf das Pigment überhaupt und bei den Juden, sowie auf die Erklärung des blonden Elementes in unserer Rasse. Ich werde dabei die jüdische Rasse von einem anderen Gesichtspunkte aus betrachten. Es fragt sich nun, ob diese Rasse eine Existenz-

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