Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 1 (März 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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---, , ,-5 ihrem Rezept müssen immer weniger und weniger Rassen werden, bis nur noch eine übrig bleibt, die ja dann auch degenerieren muss. Ihrer Ansicht nach soll die Menschheit nicht ein Baum, der ewig dem Lichte entgegen wächst, sein, sondern ein Strom, der aus vielen kleineren Flüssen und Bächen entstanden, schliesslich in dem Meer der Vergessenheit untergeht. Hoffentlich gehen sie bald darin unter. In Wirklichkeit tritt die Inzucht, wie gesagt, erst in Folge von Degeneration ein, indem die Variationsfähigkeit aufhört, und befördert nun wieder ihrerseits die Degeneration. Eine solche Rasse kann sich vielleicht noch durch energische Beseitigung der primären Ursachen der Degeneration helfen; mischt sie sich aber, was auf Grund der von Waldenburg vertretenen psychopathischen Affinität häufig geschieht, zumal Degeneration Erlöschen des Rassengefühls mit sich führt, mit einer anderen degenerierten Rasse, so wird durch Cumulation der degenerativen Erscheinungen das Aussterben beschleunigt. Etwas anders verhält es sich bei Kreuzungen zwischen relativ gesunden Rassen. Von vornherein ist jede Kreuzung vom Standpunkte der Evolution aus zu verwerfen. Doch kann unter Umständen, falls die Rassen sich verwandtschaftlich nahe stehen, der individueUeTErfolg ein günstiger sein. Es gibt nämlich für zwei Individuen, die sich geschlechtlich vermischen, ein Optimum hinsichtlich des Verwandtschaftsgrades, bei dem die meisten Geburten resultieren, deren Anzahl nach der Seite der näheren und entfernteren Verwandtschaft abnimmt. So geben Deutsche-Engländer ein besseres Resultat als Deutsche-Deutsche und Engländer-Engländer, hingegen Juden-Deutsche ein schlechteres als Juden-Juden und Deutsche-Deutsche. Ob zwei Rassen zur Mischung geeignet sind, kann man noch aus einem anderen Umstände ersehen. Bei derartigen Rassen ist jedes Kind eine wirkliche Mischung der Eigenschaften beider Eltern, während andernfalls je ein Teil der Kinder den reinen Typus eines Teiles der Eltern repräsentiert, und zwar der grössere Teil den Typus der stärkeren Rasse. Da die jüdische Rasse nun eine sehr starke Rasse ist, so trägt der grössere Teil der aus jüdischen Mischehen entsprossenen Kinder den jüdischen Typus, so dass im Laufe der Zeit der Prozentgehalt unseres Stammes an etwa einmal eingedrungenem fremden Blute sehr gering geworden ist resp. wird. Da ferner die jüdische Rasse zu Mischungen mit den sie umgebenden Völkern ungeeignet ist, d. h. die Mischlinge relativ geringe Fruchtbarkeit haben, so