Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 1 (März 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3537599-3537636-3537637--0362-3538428- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
■——- 3 sprechend, bei ihnen ausgeschlossen war. Nur die Fürsten und' Reichen waren, wie bei allen Rassen so auch hier, einer relativ stärkeren Mischung ausgesetzt. Ihre Macht und ihr Reichtum gaben ihnen die Mittel und die Müsse, sich geschlechtlichen Ausschweifungen hinzugeben; durch den übermässigen geschlechtlichen Genuss wurden sie oder, bei fortgesetzter Einwirkung dieser und anderer degenerierender Faktoren, ihre Nachkommen abgestumpft und pervers, so dass sie sich Frauen mit körperlichen Eigenschaften, die von denen des eigenen Volkscharakters möglichst abwichen, zu verschaffen suchten, was schon Tacitus bei einzelnen germanischen Stämmen zu beobachten Gelegenheit fand. Es ist dies m. E. ein charakteristisches Degenerationsstigma, das sich bei einem gewissen Teil der heutigen Kulturvölker vielfach beobachten lässt. Es kam in dieser Hinsicht wohl hauptsächlich das rothaarige Volk der Edomiter in Betracht. Da die Stifter der jüdisch-proletarischen Religion der hauptsächlich interessierten Bourgeoisie gegenüber nicht die Macht hatten, zu bestimmen: Jeder Sohn einer Edomiterin ist zu töten! oder etwa: Jedes rothaarige Kind wird ausgesetzt!, sagten sie, indem sie sich so auf ihre eigenste Machtsphäre beschränkten: Der Rothaarige soll nicht im Tempel erscheinen vor dem Angesichte Gottes, denn er ist diesem ein Greuel. Man stelle sich die Wirkung dieses Verbotes bei den damaligen Verhältnissen vor! Die Ausgeschlossenen sanken dadurch auf dasselbe Niveau etwa mit dem Aussätzigen, sie waren geächtet, ausgestossen aus der Gesellschaft, niemand mochte mit ihnen in persönlichen, geschweige denn geschlechtlichen Verkehr treten, sö dass sie allmählig aus der Rasse ausgeschieden wurden. Mit ihnen wohl auch ein Bruchteil rassereiner Juden. Denn die rote Farbe der Herren tritt auch spontan bei den Semiten auf und ist vielleicht als Degenerationserscheinung aufzufassen, zumal sie fast immer mit Veränderung, d. h. Verschlechterung der Haut und der Augen einhergeht. Zum Beweise des Rassengefühls erinnere ich ferner an die Entstehung der Samaritaner, wo mit den Fremden zugleich ein Teil der Rasse, der sich dadurch, dass er einer Mischung unterlag, als minderwertig, ja sogar nekrotisch gezeigt hatte, von dem gesunden Teil der Rasse abgestossen wurde. Es geschah dies nicht etwa nur auf Befehl des Führers, denn wenn nicht der grössere Teil des Volkes seine Ansicht geteilt hätte, wäre die Verwirklichung desselben wohl eine Unmöglichkeit geblieben. Nur der Vorgang