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Der jüdische Student · 1925-02-01 · Heft 1-2 (Februar 1925) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
22 (1925)
Issue
Heft 1-2 (Februar 1925)
Date
1925-02-01
Page
[Seite] (sequence 30)
Language
German
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30 An die Alten Herren des K. J. V. Die Bundesbrüder des* Altherrenpräsidiums haben sich, bevor sie sich endgültig konstituierten, über ein allgemeines Programm geeinigt, welches nachstehend veröffentlicht wird. Die Ausführung der einzelnen Punkte muß naturgemäß unserer weiteren Arbeit überlassen werden; es muß in nicht allzulanger Zeit seine Verwirklichung finden. Zuerst wollen wir Euch über die Berliner Arbeit berichten. Die schon bestehenden Altherrenbünde Kadimah und Rosenkranzbund — letzterer hat nun formell seinen Eintritt in das K.J.V. vollzogen — haben neu ihre Arbeit aufgenommen und werden in etwa Htägigen Abständen regelmäßig zusammenkommen. Die Arbeitsprogramme beider Bünde werden, da sie voraussichtlich auch die Programme der anderen Altherrenkreise werden, Euch unten kurz geschildert werden. Ferner hat sich der Altherrenbund der Hasmonaea wieder zusammengefunden, welcher, nachdem zuerst die alten K.Z.V.er sich wieder getroffen hatten, nunmehr auch sämtliche anderen Alten Herren der Hasmonaea erfassen will. Auch der Ruder-VJ.St. und ein kleiner Kreis jüngerer Alter Herren des V.J.St.-Berlin haben ihre Altherrenbünde neu konstituiert. Ziel der Berliner Arbeit muß es sein, sämtliche Mitglieder des Bezirksverbandes Berlin in derartigen kleineren Bünden zu organisieren, da auf diese Weise der Kontakt zwischen den Bundesbrüdern und die Erfassung des einzelnen eher ermöglicht wird. Neben diesen Veranstaltungen der Einzelbünde wird allmonatlich eine Veranstaltung des Qesamt-Bezirksverbandes stattfinden, welcher dadurch, daß die einzelnen in den kleineren Bünden zusammengefaßt sind, sehr entlastet werden und für Arbeiten mehr repräsentativer Art sich einsetzen kann. Was die Provinzarbeit betrifft, so wird es unsere vornehmste Aufgabe sein, mit jedem einzelnen Alten Herrn in möglichst engen Kontakt zu kommen. Es ist natürlich klar, daß eine Einzelkorrespondenz vorerst sich noch nicht restlos wird ausführen lassen. Dennoch möchten wir betonen, daß wir auf regelmäßige Korrespondenz mit möglichst vielen unserer Alten Herren Wert legen und diese aufs intensivste pflegen werden. Wir werden durch informatorische Rundbriefe und Zirkulare Euch über alle zionistischen und Kartellereignisse auf dem Laufenden halten; außerdem besteht die Hoffnung, daß der J.St. in regelmäßigen Abständen erscheinen wird oder sich mit einer KJ.V.-Information, welche an alle Bundesbrüder gesandt werden soll, abwechselt. Auf jeden Fall hoffen wir, es so zu erreichen, daß die Isolation, in der sich unsere Bundesbrüder befinden, aufgehoben wird. Es ist selbstverständlich, daß die Bezirksverbände neu organisiert werden müssen, und es ist unsere nächste Aufgabe, für die noch nicht arbeitenden Bezirksverbände Bundesbrüder zu finden, die sich für diese Aufgabe verantwortlich fühlen. Außerdem müssen in den Großstädten, in denen eine größere Anzahl Alter Herren ansässig sind, Altherrenbünde entstehen, welche ähnlich denen der Berliner Bünde arbeiten. Der-

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