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Der jüdische Student · 1916-04-30 · 8. Kriegsheft (30.4.1916) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
8. Kriegsheft (30.4.1916)
Date
1916-04-30
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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,170 Der Jüdische Student rseßhaft, schließlich dort einmal Lehrer des neuen Judentums zu [werden, das Jst unsere Aufgabe., Der K. J. V.-er soll der Adel des jüdischen Palästina werden. - f. Danach sollen wir auch unsere Kartellformen beurteilen; ob sie diesem" Ziele uns entgegenführen. Nicht nach links und. rechts blicken. Nicht nach/jüdischen oder deutsch - akademischen Wanderbünden schielen, sondern fest den Blick auf unser Ziel: den jüdischen Adel; heranzuoilden! * : Dann, werden wir auch, lernen, unsere Form dieser Aufgabe würdig zu gestalten. , Schalom! Zum Todestage von Erich Rosenkranz Der Tag hat sich gejährt, an dem Erich Rosenkranz: gestorben ist. - Unsere Trauer ist noch so frisch, daß wir erstaunen, wie schon ein ganzes Jahr seitdem verstrichen ist. Ein Jahr, das uns noch manchen lieben Bündesbruder genommen hat. Mag mancher der Gefallenen manchem näher gestanden haben, so« wird doch Erich Rosenkranz Tod allgemeiner und schwerer empfunden. Nicht nur weil er jahrelang der Führer des B. J. C. war, an der Schaffung des neuen Kartells mitgearbeitet hat und einhellig; zum Führer des neuen Kartells bestimmt wurde, sondern weil seine Persönlichkeit eine Erfüllung unserer. Vorstellung von jüdischer Männlichkeit war. Er war nicht jüdischer als die meisten von< uns, aber seine freie, aufrechte Art, sein freundschaftliches Herz, sein idealistisches Denken sind Eigenschaften, die wir unserem ganzen Volk wünschen, die es besitzen muß^. um eines Lebens in Freiheit wert und teilhaftig zu werden. So wie Erich Rosenkranz aus seines Wesens Wurzel war, so sollen die Jungen durph die großen Gedanken und Forderungen des Zionismus werden.? , In der Erziehung zur freien Persönlichkeit erblickte er die Bedeutung unseres Kartells und hat mit der ganzen rKraft seiner Persönlichkeit sich unseren Aufgaben gewidmet. Die Möglichkeit der erzieherischen Einwirkung sah er in der straffen Organisation und in dem Geiste1 aufrichtiger bundesbrüderlicher Freundschaft. So war er aller Führer und jedes'einzelnen Freund^

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