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Central-Verein-Zeitung · 1925-02-05 · 6 (5.2.1925) · p. Seite 113

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
4 (1925)
Issue
6 (5.2.1925)
Date
1925-02-05
Page
Seite 113 (sequence 17)
Language
German
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iuufj, wenn iibevfjmipt lwch nötig, der -sdebel angesetzt werden: i u! Der Ct r l a n g n n g eine s -Vc ehr a n W ii r d e, eines Bl ehr an Stolz, also von Eigenschaften, die bei d e m anderen ohne weiteres das G e f ii h l der A ch t n n g a n s l v s e n, nicht aber dadurch, das; loir, anstatt sie znm neuen 0)lanz 31t bringen, Uuimen ad!egen. Die unsere Boreltern getragen haben. 2 uLas Bast h ei 111, Der Christ und sein Schatten. Lew seltsamen Titel: „Der E h r i st und sein Schatten oder die Geburt des „Jude 11" a u s d e m (5 ei ft c De r absolute n 5J! 0 r ar, von T s ch u p p i k s Bserkch entspricht nicht nur manche seltsame Kapitclül>erschriit. („Wotan, Zeus mit) Bar^ hu-o|m" — „Ehristns und -Nattun"), 'andern auch der ganze fesselnde /uihalt. Ter Bersancr tuiIL zu zeigen versuchen, das; alle Ideenrümpfe ötvnoiruscheu Ur'prungs sind, das; daher die christliche Gedankenwelt in allen. Neionnationsprozesien ökonomiill-e .Hample ansgelochten Ijnt. Er null aber weiter .zeigen, nud im'ostrn geht das Buch auch uns an, das; von jeher in der christlichen Sprache ein Gegensatz besteht, den in alten seinen Abwandlungen die Zeitideen ,vid'erspiegelt: es ist der Ehrist und 'ein Jude. —- Der Jude des Mittelalters war dev Antichrist des dogmatischett Glaubens. Nur als 'Dev Materialismus aus Darwins Ge'eigen die neue ab] 0 i u t c M 0 r a l herauslas: der liebe Gott halte es uüt der „moralischen Nasse" — mußte der Antichrist, das heißt der Jude, der -)Uiffefetnb werden. — Derchristlich Sozialismus schob die Ursache der sozialen Ketten seiueul ..Juden" in die Schuhe: der soziale „Jude" ist der christliche Teufel. Gerade weil die Judenfrage heute meist wirtschaftlich Getrachtet ward, erkennt man, daß der „Jude" im Ehristeutum von Anfang an eine ökonomische Frage war — oder: „Die Moral ist eine ökonomische Frage." Der Bersasscr bemerkt, das; er so wenig Jude ist. so 'ehv er sich einen Deutschen nennen darf, und Getont ausdrücklich, das; 'ein Buch keinem philosemitischen Zrvecke dienen soll. s,.Der Philosemit ist nur ein pervertierter Antisemit".) Aber seine Gedankengänge führen ihn doch zu der Folgerung: „Willst du den» Inden los tverden, mußt du den Ehristen verjagen." Und in der Tat hat uns Tschnppiks Buch — gerade loegen der erwähnten Berwahrnng gegen Bhilosemitismus viel zu sagen. 'Besonders -lesenswert ist es, wie er im 6. Kapitel — und auch vorher — mit falschen Borstellnngen der Ehristen über die Griechen ansräumt und die Entstehung gewisser antisemitischev An'clmnungen nur als Folge christlicher Anschauungen über den „schönen" Griechen hinstellt. *) Lerlag Lhesd. Themas, Leipzig 1923. Ergreifend lvahr redet der Beriaßer über das Ghetto. Es ist ihm „die e'.vig? Berte:dignngsstelle des lebenden Menschen gegen das christliche Gespenst „Mansch,", das Eiland, das dem Unglücklichen Schuh geboten hat vor dem dräuenden Meereswogen aller wildgewordenen Ideen der Christenheit". Im letzten Kapitel entdeckt Tschnppik den „Inden" im Engländer und kommt schließlich ans den Zionismus zu sprechen. Es dürfte nicht ganz sattch sein, »venu er hier sagt: „Der Zionismus ist eine echt christliche Idee des -ü. Jahrhunderts, weil er das Spiegelbild ist aller christlichen Einfalt innerer Zeit, die a us 0 kort 0 m i' ch c n B e g r i s f e « Heiligt ü in c r macht: wie Nation, S c l b s tbe i t i m n m i: g s r e ch t und dergleichen." Tcharf »veudet sich der Bersasicr auch von seinem Stan-dpnnkt ans. der in allem die Folgen vkonomttct^r- W'rhältniste steht, gegen den 'st a ' i e n d ü u te l. ..Alle Unterlucl'nuaen über die „Nasie" der „Nasiejnden" sind für das Problem des Amiselnitisinns so viel inert wie eine gelehrte Arbeit über . . . das Schnupfen und Den Kropf des Inn tiroler." Tsthuppits Buch, Gas mit einem großen Aufwand von Gelehrt 'amkeit geschrieben ist, bietet für un'ere Zwecke ausgezeichnetes Material'. Kann ein Jude die Tragik und die w e i s e Größe seines religiösen Da'eins stolzer ausdrücken als der Berfasier, inenn er schreibt: „Die 'Inden sind die Prügelknaben des Idealismus . . , sie sind der Barometer der Weltgeschichte." Tr. G 0 t t s ch a l l, Nabbiner. für Ihre G e k u v 0 I) c i t. Gebrauche n 2 : e Dr. Herzbergs FUCOPOPLÄT hsmz eine Gefahr Siauu geschieh p.sschi'cht. 9lcNürtich rrnd unschädlich wirkende vegeiabilische öulictniüg; Hct ten Generalvevtrleb: Bellevue-Kpotheste> Devlin >V9. Iü. ch3l). Dtan verlange ausführliche X'ünatitr. ))6tkllNZ 7Ü. -^ZO. Blühendes Aussehen ■ * tl f I LtJ* LrSTl und Widerstandskraft der Kincer gegen schädich J gende Einflüsse — das ist die Folge von Rarr.ogen- Speisen- Vorschriften frei und unverbindlich durch Deutsche fySilch wer keA.-G.,Zwingenberg(H.). ümmo uii CC^i C ) \ i ( ( u f * II 1 I i ) / v L gefertigt in unseren eigenen Werkstätten, entspricht in bezug auf Passform, Eleganz und Güte selbst den verwöhntesten Ansprüchen und Ist äussersf preiswert ömokinganziige M. 140,-110,-95,- Melton- und Tuchkammgarnstoffe Frackanzüge... M. 150,- 130,- 95,- Foule, Melton und Tuchkammgarn Gehrockanzüge.Fl. 130,- 110,- Prima Tuchkammgarn Cutaway und Westen, schwarzer und marengo Cheuiof, M. 77,- 65,- 56,- l ULRJ'C^lMA^lS)^ l h e>~f\ r & b~n'vy<■n\^n slchri: i () f (> Abendanzüge... M. 130,- 95,- 77,- < \ (Tanzanzüge) — Prima Melton und Kammgarn ( ) Frackwesfen.... M 14,50 .9,50 6,50 [ * Waschrips! 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