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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 28 · p. Seite 763-764

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 28
Date
1851-01-01
Page
Seite 763-764 (sequence 27)
Language
German
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763 Munk, über Jbn Ganäch, übers, von Jul. Fürst. " 76L doch die Men davon Gebrauch machen unhin ihren Streitsachen . u. Beweisführungen daraus folgern sehen. So B. B. K. Bl. ö: 1V!« ^1 .M m ID» i.N'DBM DIS’ 1! ION 31 DpD HD rj?3 pjori DN DJ) 1p3 NDN ID'V 1DN JTDl DIN Dt ipj wy Urem -f'N D'MI Ml 1) 1DN ^>N1llV). 1'NN 1DM P>D1' 31. DÜ1ND1D »IN "1^1 NMpl f-DVD 'ND 1'ittDLD ab NDP ’ND 311 . '.111IDDD 1’^IIN WJf Bf’bn» JHDN »DJJÖ ’NO ^NIDEM Dp) :’JDp ’D “jVlDN bdilDVD 1DN nj»p 'Jnp ’D ION D1D 1DN «i> . 3n dieser Beweissührung ist eins der großen Geheimnisse der Grammatik (pnplhtt ), daß nämlich ny‘21? activ, während , von Samuel angeführt, ein Nifal ist; dann wie sie bei derselben in der Form unterschieden haben, nämlich daß nicht vpn derselben Form als •jysj ist und daß man in der Mischna nicht .^7) gesagt, so wollte Rab darum das Mischnäische davon abl-eiten, weshalb er sagt: liest man denn? Ebenso wie Ln ]Ppn Ott das Zeitwort ein leichtes während in njOSn ts ein schweres (-D3) ist, und Samuel wollte es daher nicht davon ableiten und er fragt daher: liest man denn nyi2? Nach Samuel ist das schwere Zeitwort wohl mehr' von Kal alsvon Nifal verschieden, obgleich das Nifal nichts anderes als das Passiv von Kal ist, weil das Kal zu einem schweren Zeitwort nur durch eine-Anfügung wird, wie auch das Nifal, und weil das schwere Zeitwort und das Nifal in Bezug auf eine äußere Anfügung gleich sind, so nähern sie sich einander nach ihm in der Form. Kal anlangend , ffo ist ihm nynon transitiv, hingegen intransitiv, mithin ganz verschieden, jeder also von ihnen hatte seine besonder» Ansichten. "Die. Alten sagen ferner in Betreff der Ausdrücke der Mischna' p^ün' DH p'WD) im,Talmud (Kamma 6d): ON tt^ttL/^ '^ttOi ttv^ tt)n tt^n wn ^7-1 -lOtt? rpb i>W?pl. Dieses hat Bezug auf die Wissenschaft der Grammatik, ich will sagen der sprachlichen Unterscheidung zwischen der leichten (undageschirten) und schweren Form. Zn ihren Reden- Haben sie viele dieser Art, welche als Beweise das Uebergewicht dieser Wissenschaft und ihrer hohen Geltung dienen können.; Was noch ferner beweist, daß die Alten'Sorgfalt auf die Sprache verwendeten und die Rede genau betrachteten, ersieht man aus folgender Stelle ^Erub.531»): frO'M W 2 3'21 OQtt payow pn pdnd NJNP’b y'ii mim tob inb 3pn-TOy ltt pn Mtt pO/. Da sie nur vou den Männern 1) Für fcp steht in u nsern Ausgaben 7^ . 2) Zn unserer Ausgabe steht fl für 17-» . 3) Zn der Mischna (Erub. 0. 5 '§»1) liest man: -,^17 cmyn Ott. pOOttQ (pD^D). Nach der Gernara lesen die Einen p^ttO, von t Glied) es ableitend, die Andern p3J/D, indem sie es von .-oiy herstammen, lassen, unx oder UIz? mit Suffix findet sich in Mischna Bechorot c. 6 §. 6. Der Verfasser des "Aruch und Maimuni lesen MN oder , und das ist von Letzterem m seinem Mischna-Commentar (HS. der Nationalbibl. rn Paris) erklärt: m nUDHI 7JDN S)ps p on) nny *y }b Dni mifru -rttpO ONhk d. h. „das Wort bezeichnet den Steißbein, welcher der Juda's sagen 'pNN , ‘ st beweist esdaß sie dafür Sorge trugen. Diejenigen, welche diesen Stoff vernachlässigen, sollten sich durch das Muster der Masora-Verfasser leiten lassen und zum Muster nehmen ihre großen Anstrengungen, ihre beharrlichen. Untersuchungen, ihren starken. Fleiß und ihre übermäßige Mühe, welche sie auf Zählung der Wörter die oder ->ON',ouf Unterscheidung des oder pbö verwendet haben» Diese gingen soweit, daß sie die Größe der Bibetverse untersuchten, in welcher alle Buchstaben des Alfabets vereinigt sind, und sich mit andern ähnlichen Dingen beschäftigten, um nur dafür zu sorgen, daß die heiligen Schriften in derselben Gestalt, in der sie sich vorfanden, erhalten werden. Und mit um so größerem. Rechte müßten sie diese ehrwürdige und höchst kostbare Wissenschaft würdigen, die uns zur Erkenntniß des Wortes Gottes führt, welche, uns dazu verhilft, nach dem was er ge- oder verboten zu leben und die uns seiner Belohnung näher'rückt und von seiner Strafe fern hält.^ Nun aber da die Wissenschaft der Sprache diejenige Stelle einnimmt,-die wir soeben beschrieben und ihr Stand ein solcher ist, wie wir ihn angezeigt, so haben wir beschlossen, über diesen 'Gegenstand ein Buch abzufassen, worin wir Kapitel, welche den größten Theil der Wissenschaft der Sprache enthalten und'' alles das umfassen, was von Bedeutung ist in ihrem regelmäßigen Gebrauche, in ihren Freiheiten und Gängen, zusammenstellen, und worin wir den größten Theil der Wurzeln, die wir in der Schrift besitzen, niederlegen werden, indem wir das Außerordentliche darin erklären, so daß wir Nichts von dem was nützlich ist aus der Schrift zurucklassen, erwögen Znsinitivodrr andere Formen sein, die wir sämmtlich in unserem Buche aufnehmcn und nach unserer Fähigkeit und nach unserer Auffassung erläutern und erklären. Ich nehme mir vor, um gewisse Wurzeln zu erklären, weine Belege allemal, wie ich es nur vermag,. aus dem was man in der Schrift findet zu ziehen; jedoch wenn ich keine Be-, weise in der Schrift finden werde, will ich mich auf das was sich mir in der Mischna, im Talmud und in der syrischen Sprache darbietet berufen, wenn die Hebräer dies Alles gebraucht, und darin werde ich den .Fußtapfen' des Hauptes der Hochschule, des et-Fajjumi folgen, welcher Belege aus Mischna und Talmud zieht, um 70 Hapaxlegomena in der Schrift^ zu erklären; ferner den Spuren anderer Gaonen folgend, wie denen des Scherira, HLja und noch AndererUnd letzte der Wirbelbeine des Rückens ist; es giebt Manche die 7DZ) "ub Andere welche lesen. * 1) S. meine Notice sur R. Saaclja p. 10; G ei g er, Zeitschrift V, p. 317 flg.; Dukes, Beiträge II, p. ILOflg. 2) R. Scherira war Rektor der Hochschule zu Pum- Badita in Mesopotamien von. 968 — 998; im letzten Jahre dankte er zu Gunsten seines Sohnes Haja ob, von dem wir bereits anderswo gesprochen. Heber Scherira und seine Schriften kann man außer den Werken, von.W 0 lf und deMossi noch ni-e trefflichen Untersuchungen von Rapsport in seiner Bio-

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