Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 28
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 741-742 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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741' . Uebev einen arabischen Zluszug aus ChoboL Ha-Lebabot. 742 . w DiTük s|)Drt. n!»! ’jNDpipn apjr 'nbi bw i’D^n Nint "’üin'on nnj«a. an nvi DnrJüiai' zu liefern. Vorläufig begnügen wir uns hier Folgendes zu bemerken: 1) Am Ende des ersten Buches, .seines Commentares zu den Psalmen findet sich ein Akrostichon von'ihm, anfangend - roanjnaupb )bo, aus welchem hervorgeht , daß der eigentliche Name seines Vaters mnn und nicht DHrP ist. Ebenso kommt im Commentare selbst wnn p jlDbü ’btfp vor. 2) Wenn Munk (Jsr. Ann. 1841. Nr. 10) einen Commentar zu den Klageliedern, dessen Verfasser, nach eigener Angabe 865 Jahre nach der Zerstörung des zweiten Tempels gelebt, dem Jefet ben ''Ali zueignet, so kann dies uur eine irrthümliche Vermuthüng sein, vielleicht dadurch veranlaßt, daß dieser Commentar sich zufällig unter andern aus Egypten gebrachten Commentaren gefunden, die wirklich den Jefetzum Verfasser haben. Derselbe Commentar liegt uns jetzt vor.' Denn alle von Munk in seiner Notice sur Aboul-Walid (S. 15, 16, 33 u. 35) daraus citirten Stellen kommen auch in unserer Handschrift wörtlich so vor. Nun wird aber dieser Commentar in der Vor- und Nachschrift unsres Mannscriptes ausdrücklich dem Salmon ben Jerucham zugeschrieben. Dazu. kommt, daß Salmon sich in seinen Commentarien zu den andern Theilen der heil. Schrift, auf diesen Commentar, wie umgekehrt in Letzterem auf jene sich bezieht. Zur genauem Beurtheitung der Identität beider Handschriften wollen wir dem Leser auch die von Munk a. a. O. wie im Commentar de Tanchum x. 140 aus dem fraglichen Commentar Zu Klaget. 2, 6 citirten Stelle, um dadurch das Alter Jefet's zu ermitteln, hierher setzen. Sie Lautet: ■Nirirm n'li noa* mb.i io ]N DibjjD in md by) •6m m no ana isi hjd piom noöä ithd nbrn *)bN rÜD nDnn NMniS1 rn ,,Wie es bekannt ist, daß seit dem Exile Jechon iüs bis auf unsere Zeit 1385 Jahre, und seit der Zerstörung des zweiten Tempels bis jetzt 885 Jahre verflossen". Dasselbe sagt auch Salmon in seinem Commentare zu den Psalmen (Cap. 102, 15), den er zwei Jahre später geschrieben W fvn mj "Ml nJD jsnn MMrUM mn wobei er nach Dan. 12, 12 berechnet , daß bis zur Erlösung aus dem Exite nur noch 12j Jahre auszuharren wäre (U). Schlüßlich fügen wir hier noch die oben erwähnte Vor- und Nachschrift bei. — Vorschrift: jinbo 'ml 'PD Tösn nwp '“idd rm 'i’toxyni orw d^cctw irsr poaa cmm mn p* Nachschrift: mn p".p todd pya nupbM boa. Pd bNian naw by baNnan bn^n DDue/n Wm bparabN jmdi bffar anw übwrw p'3 -plan omm m^np 'am nnpbpbN n awp or> fn rjyDjbi* dp hddj ]d ixiibx niybN aMpn p iTttnbb pnaoi *)■ Piip p (L niypbN ii) (d. i. naiöb dv&n maarn) bV non. np p psNiDbN nwb DDppn ilJD P . Das Wort prtfDi ist vielleicht aus pM' cmrumpirt worden. Das bedeutet bekanntlich 800. Und so erhält man die Jahreszahl 860 d.H., die mit der Jahreszahl 5242 miy'b (freilich noch ohne Reduction der Mondauf Sonnenjahre) übereinstimmt. 6) Vollständig twa.p pon , der von Jbn Esra citirt wird. 7) Iw einer kleinen karäischen Schrift nbapH aQO, bereu Copist ein gewisser lirbtf ist, lesen wir Folgendes: NM pbi ryiap'i3iPb nnoDi . br'i omm p' i^d p p)Ov apjP 'nbt omaN 'ib) n'iyo Pb) enny Pbi by 'ab hhddi . ixüb riD’1 nii'D idd nnn Mini ’iNDpnpn; hbi.npny 'nto *p' fmh) d.tos ,mbi 8^ba dm pn»' bi hm rVton N-mi 'nVi ipp Pb) pbi nrmx niaoni b by idd D^ror'Dwajni *rnnn‘ -my) minn &m> Mim ^bn m fi?i 'by Pb) nmnn ba ■wm p. p ')b Pb) i^d qn Pb) nisttö p pn^ p% nb (d. i. jNpmo) 'd \vnon Pb) .n^’ twm -IJ713 Pb) (NDiD p Tn PP p HD1 Pb) pnM nbo^o n« npnvn hnh P ditj; hjh ny . nV NDM'MD W'ttb 'tfinND.npnpi m . Unmittelbar darauf folgt eine zweite kürzere und von der vor-- hergehmden abweichende Relation, über deren Beziehung zur ersteren nichts bemerkt wird , und die, wiewohl minder wichtig, doch untgetheilt zu werden: verdient, und moin *’,dd wqd nmn bp im ntaro. ^j;i:Dn>bbp^imi |iip ym^vb npnyw bnDwn p P mbxb ^ibn mnNb ^cn ..mnb ^mid^ pan Mi,b ma6 pan immb N^in yurbuh bwb wmon nä’üb n^h r'>ywb «oain bibj;V-Mbin. i[rcb N^a^n mpj»i mmb ^ain mnjp pb dwoim Pb jipafcy Pb nbion trayb rnb p ,mb nym Pb \svat: p nmm Pb bum ^mhi pb p apjp 'm.m p P) Dnim p jid^d P) d.tjddi (nsnan'pn^ia bn^aN-.Pi n^p pon 'm DNDpnpnpn^ . omm piioto pb mDbnrrn. Mim wön }W npyo mn mprw nriM |Dn nm mm im^du u^n nmn ppr vm "iiNbnriDDaTDiD 6 mmm ^oivurni vby nm D'yiw) dimd wm nymx rura nam bn^i Jim^b Aehnlich auch Baschiaci Ln seinem Matte Elohim (vgl. Rapaport, das Leben. Saadja's Anm. 31). Beieinem hiesigen Karaiten Jcrachmeel Firid, findet sich eine Handschrift in 4, die nebst einem Commentar zu Esther- und Ruth von Salmon ben Jerucham und Jggeret Hattapuah von Schcm Tob Palk'ira,-13 Fragen und Antworten, theologisch-philosophischen Inhalts, in hebräischer Sprache enthält, deren Ueberschrist, wie folgt: nr Dbiyn-naanb'bw aip^ nN-bmn ipbon bey-pbon mbM^ nmy wbw nm onin ^oanbi ■»oanb . Ob. dieser 2lbu Jacub mit Josef Haroeh, dessen Kunja bekanntlich Abu Jakub Atbazir, Identisch ist, bleibt dahingestellt. Schreibart und viele in jener Schrift vorkommende griechische Wörter scheinen dies zu verneinen. 8) Ir: einem hebräisch-arabischen Lericon des ^tli ben Suleiman (Handschrift bei Firkowitsch und Copio davon .bei mir) wird dieses Abul Feradsch im Buchstaben^ Waw als eines älteren Grammatikers gedacht, und aus dessen Werke einige Regeln über die Punktation jenes Buchstaben.-excerpirt. Er wird daselbst bßtizbti ’wbtf niy nbb« .m |nnpöb« ias* betitelt. Es wird seiner auch in einer Glosse einer arabisch-samaritanischen Bibel Erwähnung gethan (S. Munk Notice sur Aboul Walid p. 10), Außer ihm, wird -jm. erwähnten Lexieon nur noch Chajug citirt» 47* '