Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1851-01-01 · Heft 27 · p. Spalte 725-726

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 27
Date
1851-01-01
Page
Spalte 725-726 (sequence 53)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2360092-2360688-2360700--7634-3536622
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

725 . Vertauschung oder Ersetzung des Emen Buchstaben durch d,e>i andern, was besonders in den weichen Buchstaben (^Vjn), in denen von selbigem Sprachwerkzeug, in den flüssigen (ß ,;)) und in gewissen - bes-ondern Fällen, stattfindet. — 8) über Die Vertauschung der Vokale. Dieses Kapitel wurde von Hrn. E w eil d analysirt*. — 9) von einer andern Art der Vertauschung oder der Ersetzung. In diesem Kapitel handelt der'Verfasser von der Apposition, was die a rabischemSprachleh.rer durchgehends Jjo' ober Vertauschung nennen, und einzig und allein wegen des Gleichmuts der Ausdrücke hat er dieses Kapitel, das zur Syntax gehört, hiepher^gesetzt. Nach dem Beispiele der arabischen Sprachlehre^ unterscheidender Verfaffec zwei Arten von ApposttioZ^die er unt> VlD ipyiMTLnt. Die erfteXrt ist diejenige, wo der Appositiv das^Merhaupt umfaßt, was durch das erste Nennwort ausge- ^Trückt worden ist z. B. hm o^rän n^prf'n^hS) (l Ct)r. 28, 181, wo die goldnen K'rubim dasselbe'als der Wagen sind. Die zweite Art ist, wo der Appositiv den Begriff des ersten Nennwortes einschränkt und nur einen Lheil von dem, was jenes ausdrückt, umfaßt z. B. ght |D nni^ TUNOH HN pO) (2 Ehr. 23, 1). Es giebt aber noch eine andere-Art von Beisatz, wo ein Nennwort der Appositiv eines Fürwortes ckst, wie in (Ex. 2, 6) und in vielen andern Beispielen^. — 10) über die meisten Formen des Nennwortes, mit oder ohne Anwachs, abgeleitet oder nicht abgeleitet. Hier giebt der Verfasser Regeln, um in den Nennwörtern die wurzelhaften Buchstaben von den anwachsenden oder dienstlichen zu J unterscheiden. — li-) Gestaltungen der Nennwörter vermittelst ist ef vielleicht in DDl' (Hiob 24, 16), wo D£p als Adverb keinen genügenden Sinn bietet. Wir können noch andere Beispiele dieser Art anführen. Wie es aber auch sein möge, so scheint mir gewiß, daß die Endung n ,. die man 'h locale nennt, dasselbe wie q ist, d. h. ein Accusativ, wo die Mimation verschwunden ist, ^was man vorzugsweise in Eigennamen oder in Nennwörtern mit Artikel bezeichnet z. B. , rfrnN'n . Etnigemal finden wir die Endung rjr bei Nennwörtern ohne Artikel z. W. rnn (Gn. 14. 10), rWDSI HDipl HD' (das. 28, 14), (von ny) und in den Znsinitiven ,Tttm .T\)J1 NMO (Ies. 32,1l), .1^ (1b. 24,19). Vielleicht wurde in "diesem Falle die Mimation wie die arabische Nunnation ausgesprochen , ohne geschrieben zu sein, und nJDN (Gn. 20, 12) für1 cJDN 'cheint für diese Vermuthung zu sprechen. Man könnte emwenden,'daß man die Endung p auch in'Wörtern mit Präfixen sinder, wie z.B. ,i^L7^(Ps- 9, 18), ,~Q.l53 ■ (Sof. 15, 21) u. f. w., was den Gedanken an einen Accusativ auszuschließen scheint^ allein dies'sind nur Ausnahmen, welche nichts gegen die Ansicht, die ich mir über die ursprüngliche Bedeutung der Endung n gebildet, vermögen. Ich unterwerfe diese Beobachtungen, welche mir bei Gelegenheit der-Endung o eingefallen sind, und über welche die berühmtesten Grammatiker noch nichts Annehmbares gesagt, der Betrachtung der Hebraisten. . 1) 0. SStitr. I, S. 146—49. 2) S. Gr. ar. von de Sacy (2. Ausg.) 11, p. 528. 3) Man sieht, daß Hr. Ewald in großemZrrthum verfallen ist, wenn er sag:, daß dieses Kapitel „noch etwas über den Lautwechsel" enthält. Beiträge.!, S. 145. 726 der Wurzel ^3-2 beze^Jnee. In diesem Kapitel Übersicht man die Formen der Nennwörter, welche von drerbuchstäbigm Wurzeln kommen.— 12) von den Formen der vicrbuchstäbkgm oder vier wurzellautsg.cn Nen-nwöcter. — 13) von den Formen der Nennwörter von fünf Wurzelbuchstaben. — 14) allgemeiner -Inbegriff der Regeln der Eonjugation. Der Verfasser behandelt zuerst die aktiven Formen, nämlich Kal , ^7) t 4? * f i1 ), P 0^6 l , P i°ö l - (^3-2) und seine Abweichungen, dann einige seltene Formen und die Vierbuchstäbigcn,-hierauf folgt über die passiven.Formen und über HitpAöl. Er begnügt sich im.Allgemeinen die Regeln der gesunden oder regelmäßigen Zeitwörter darzustellen z für die Zeitwörter mit weichen oder mit zwei gleichen (, ) Buchstaben verweist er auf die zwei Werke des Chajjug" und auf seine besonderen Schriften. — 15) von den Unregellnäßigteiten, welche ln Zeit- und Nennwörtern mit Kehllauten verkommen. Der Verfasser erwähnt hier von Neuem der Schrift des Sa adja über die Hauchlaute, von der er sagt, daß er sie noch niemals g-elehem — 16) von dem Regieren der Zeitwörter und von den Infinitiven. Der Accusativ ohne oder mit einem Verhältnißwort (ntt , b) ) das mdirecte Regieren mit Verhältnißwort. — 17) von den Fürwörtern, getrennten oder angesiigten (Suffixen) oder in dem Zeitworte versteckten. — 18) Regeln von dem verbindenden Wüw , rpsy,-] 'i fpybtt) , gleichviel, ob cop ula t i v oder conversiv; verschiedene Vokalisi'rung des verbindenden Wüw. — 19) über die Anschließung (pOdkädr), d. h. von den Nennwörtern im... Status constmefcus od-er mit Suffixen.— 20) von dem was verbunden oder getrennt ist und von dem, das (in diesem Falle) beugbar oder unbeugbar ist. Dieses Kapitel handelt von dem Wechsel der Sckdstlaute, dem gewisse Wörter, wahrend sie einen großen trennenden Accent haben, unterworfen sind, das was die .modernen Grammatiker in Pauso sein nennen. So z. B. y*)# verwandelt sich in in *nU. s. w. Es giebt auch Ausnahmen davon, wie u. 's. w. die wir nur durch die Ueberlieserung kennen und in der Masora angezeigt sind. — 21) von dem bezüglichen Eigenschaftswort (vqj;., iqhm) und seiner Bildung. Abweichung feimrForm nach der Endung des Nennwortes, von dem es herstammt (Vlty von ntp von n^) 3 Eigenschaftswörter aus zusammengesetzten Nennwörtern gebildet 51^ v. btt tT3; ,*n!?inD von rftTO blX) . Jir Ende des Kapitels macht der Verfasser die Bemerkung, daß man zuweilen diese Eigenschaftswörter bildet, ohne daß dabei eine Familien-, Orts- oder sonstige gerade Beziehung erkennbar ist, und daß dann das Eigenschaftswort sich irgend einem -Nebenumstand anschließt. So z. B. Zeter, Vater des Amasa, wird durch irgend einen uns unbekannten Umstand Jsmaelit genannt (1 Ehr. 2, 17»/ obgleich er Israelit war (2 Sam. 17, 25)1. Bei dieser 1) Diese- Beobachtung ist dem Verfasser ohne Zweifel durch den Gebrauch der Araber, die Eigennamen manchmal mit mehrern relativen Eigenschaftswörtern zu begleiten, auf verfchie- 48* Munk, über..Zbn Mansch Ueberf. von I. Fürst.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.