Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 27
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Spalte 709-710 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashbam 1× ep/1002820
- Rashi 1× ep/1002670
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-709 Die Bienenzucht bei Eimnü fbiv VW /, Rohr - oder Strohkörbe, die 49 Maaß Flüssigkeit, was 69 Maß Lrocknem-gleichkommt, fassen, sind rein" — Und unten eine breite Basis hatten, und theils auf einer Unterlage', -lheils auf der Erde standen, im lktzlcrn Falle sowohl mit.-Lehm, wie auch ohne Lehm. Ukzin 3, lv und Schebiit 10, 7 N","? DiT-DIN ntjr/N Oh'Tl miD' yp~\p U’N DnDIN D^n? 'DI V Losifta:' DN lTTDton rtfiiU nnW DN1 Pp"ipD NW WD2 m31HD 'mTDn PPM üb , 222 blb ^22 NW .DniD bn niTpr W D.V bv üra.mDirio-W’Nvyp-ip'-aj. by nroiow abx.ipbnj . — Sobald der Bienenkorb mit Lehm am Boden befestigt ist, dann .ist er wie der Boden.selbst zu betrachten, steht er dagegen auf zwei Unterlagen, dann gilt -cc nur für ein Gefäß, stedc er 'aber auf dem Erdboden, ohne jedoch mit Lihm verbunden zu sein, da ist-der Streitpunkt, wofür.er anzustheu". — Nach Oholol. 9, 9 gab cs sogar so große Korbe, daß sie den Raum des ganzen Zimmers vom Boden bis-zur Decke füllten, sio daß weder oben noch unten auch nur eine Faust hoch Zwischenraum blieb; auch übereinander wurden die Körbe'oft gestellt,, nach derselben Mischst«; „ 2.1 by V : DODI . DVW pnm!'- - Die Wände waren mil Fluglöchern versehen, mindestens auf zwei gegenüberstehenden Seiten, . oft aber auch alle vier Wände, so die bereits angeführte Losifta Oholot IO: rf? W'ü bD ir im (I rpmnn 10 h ID riDB . „ Die eine Faustbrcite Oeffnung in allen vier Wanden haben". —. Diese Fluglöcher wurden zumeist leicht mit Stroh verstopft; doch gab es auch Bienenwohnungen .mir Fmsterchen Beza 36 a: wtD DH irniJEna ü' nui^n;/ ’VS-’id rp nw jj’püy -st von Bienenwohnungen die Rede, die mit Fensterchm versehen sind". — Die Hauplöffnung'scheint oben gewesen zu sein; wie Oholot L: pr\b i“PD „Die Oeffnung außen und der Boden innen", die Oeffnung also dem Boden gegenüber, darthut. In solchen Fallen wurde es sogar Sonnabend und Feiertag gestattet, eine Matte über den Korb, sowoJ als Schutz gegen die Sonne wie gegen den-Regen, zu decken. Beza 36 a: nonnddd nonn nateo onm -miD dj by rfrsno rcniD -nai? Jllpri1 übltf l-tai pWJn ODD „Man darf eine Matte über den Bienenkorb ausbreiten am Sabbat/in der Hitze wegen der Sonne, und,im Regen wegen des Regens, doch muß Raum gelassen werden, daß die Bienen nicht ganz eingesperrt werden." So Sabbat 421):y'^n n~!D‘DD »Wir 'DV nsifr fow Nnn pD^T n^D rpDDV übp , nur darf die Matte nicht fest aufgelegt werden, damit die Bienen frei ausfliegen können". Bei dem ollen schon eine bedeutende Konzession, wenn man bedenkt, daß es am Sabbat mchc gestattet war, den Bienen Wasser vorzusetzen. Sabbat 24, 1: (NHEJD) fOni) ■mb nw übx*2 N">Q ductd 'N utyj-pnniioipN“ bwo Man darf den Bienen am Sabbat kein Wasser geben", sagt die Mischna, den Späteren war der Grund nicht mehr klar und sie nehmen an: „entweder weil der Mensch keine Verpflichtung hat, die-Bienen zu ernähren, oder die Bienen Wasser allenthalben finden." den alten Hebräern. HO Auch zcltanige Bienenwohnungen gab es, wo Dach und Wand eins waren. Sukka 49b: *"g2H PpSJ pOD lNDO nEnj/fi rp^rr») .hySHKW n2222 Wyi Wer seine Laubhütte sivie eine Wächterhülte macht. Raschi: d. h. wie einen Bienenkorb, der allmä'lig'breiter wird und dessen Dach und Wändeeins sind. . - / _ Kelim 16, 7 kommt ein Gefäß zur Bienenwirthschaft gehörig vor: crnD“* bw *)1 , doch sind die Ausleger über dem Gebrauch desselben nicht einig. Nach Maimuni ist es '.1^5 ÜDDlfi DWyDl t7N '2 D'Ü'WDW P das.. Gefäß um die Bienen auszuräuchern; Saadja auch Aruch giebt eine andere Erklärung. njnon;d ünmn >nddd rn)Dn pji, also das Änflugbrer. Der Senf wird zwar im Talmud als gutes Bienenfutrer zuin Honigeintragen, dagegen aber als den Schwärmen nach- /theilig betrachtet. Baba BatraD5a: p Piim riwS ppmo. '7“nri3 THD W f2 Dmmn „Man entfernt den Senf von den Bienen; Rabbi Jose erachtet dies nicht für nöthig; der Senfanbauer dürfte ebenso auf Entfernung der Bienen antragen. — Kaust einer die Frucht eines Stockes, nimmt er drei Schwärme, dann darf der Verkäufer die Bienen vermittelst des- Senfes von ferneren Schwärmen abhalren. Baba Batra ö, 3: D^n3 '.1 bau mro niTD np»bn . Interessant ist es, wie R. Samuel ben Meir (ein Nord-, franzose aus dem 1L. Jahrhundert) das folgende Schwärmen immer wieder am 9. oder 1t). Loge ssortsctzen Läßt und von Griechenland erzählt, wo sieben bis acht Schwärme durch einen Sommer von einem Stock gewonnen werdenein späterer polnischer Rabbiner, R. Salomo Lorje .glaubt hierbei einen Schreibfehler wahrzunehmen,-und verbessert: den 3. u. 9. Tag nach , dem ersten Schwärmen b"z2 D’D’ r,Db^ HDDH b'&l nDTO . Nach R. Iochanan — Baba Batra 80 n — jedoch» nimmt der Käufer drei Schwärme mit jedesmaliger Ueber»- -gchung des Schwarmes dazwischen, so daß der Käufer den 1., з. u. b. und der, Verkäufer, den 2., 4. u. 6. Scbworm, jeder also schwache und starke Schwärme bekommt; so war des Verkaufs Gebrauch. . ' . . Wer die Honigwaben eines Stockes kauft — B. b. 5, 3 — — muß die zwei äußern Waben zurücklassen— nu^nn rf6n jnw Nnsons-- damit die Bienen während der Regenzeit Nahrung haben. — Der Honig fand auch viel Anwendung, sowohl in der Wirlhschaft wie in der Medicin bei den Hebräern, so Sabbat 78 a: Honig, der sowohl zum Essen wie zur Medicin gebraucht wird, irMsn NNDL7 mb™ Aus Honig wurde ein Getränk bereitet. Kidduschin %'2* W22 btit b$ D» DD3 ’ß^lpnn „ Sei mir angetraut mit-diesem Becher voll Wein, der Becher ist aber voll Honig". — Dem Honig wurde auch Senf, oder^ Wein und Pfeffer beigernengt, und dies sogar am Sabbac erlaubt. Sabbat 149a: ' — pbb^Di jwjn и. s. w. Der Honig im Stocke wird, als.Speise' zum Essen Baba Batra 80 a: ^“)NQ m'D m)' U\N mV32. BOI 45*