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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 27 · p. Spalte 693-694

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 27
Date
1851-01-01
Page
Spalte 693-694 (sequence 21)
Language
German
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694 Berichtigung. Verkauf der Saravavschen Bibliothek. 693 h e i m in Rödelheim bar ebenfalls für seinen Gebrauch sein Exemplar mit Noten und Additamenten versehen', und bis auf heute ist es sehr zu bedauern, daß ihre bereicherten Exemplare durch Verschleuderung für die Wissenschaft untergegangen ’\ Noch mehr jedoch ist es zu bedauern, daß die nur einmal 1806 veranstaltete neue Ausgabe in solche Hände gefallen, die von dem Umfange der bibliographischen Wissenschaft, von der dazu erforderlichen Genauigkeit und von den dazu nörhigen Hülssmitteln keine Ahnung hatten. Ganz anders verhalt es sich mit dem zweiten Theile des Sifte Jeschenim (p{\ i'®) von demselben^ Herausgeber, wo bei aller Ungenauigkeit und Unverläßlichkeit doch wenigstens der ganze Stoff neu zusammengetragen ist. Der vollständige lange Titel dieses zweiten Theiles lautet: ADM "10D pt>m npE>nn xb *i£\x * dp wip onöDn dddd by - ttidp by Dniop -ne* bb -onon ntyn xb) - tonp'iA npn ' D'rnn dhddn dhin nx\ " r\r\y n))i naDn Din dto’8 * nsoiN 'by dhidp dvn N3? ' Kinn -onon r.to dhu nriN n^i nsv» o*d' d^dd ny *?]D^i, mnN pttpj'nn hin 'idi jbsiDn n"n iiNp^Ni w pbn : b^m rby 'n no - dhddji dsdd 4. ttf'pn , und soll also demnach der Sabbatai Baß von 1680 bis 1806 ergänzen und weiter führen. Daß übrigens auch dieses nur unvollkommen geschehen ist, braucht wohl kaum erwähnt zu werden. B er i ch ti g u tt g. Erlauben Sie, daß ich so frei sein darf, Sie um gelegentliche Berichtigung nachstehender, in meinem kleinen chronologischen Aufsatze, Orient XII, c. 529 — 530, vorkommender Druckfehler zu bitten. Seite 529 Z. 13 v. u. statt Mistel! enlies Miscellan-. „ 530 Z. 8 st. einen Dinstag beginnende l. einem Dinstag, beginnende. „ „ Z. 10 st. jesde gordische l. jesdegirdische. ,, „ Z. 13 u. 16 st. G erwerdimnah l. F erwerdimnah. Die Weglassung des diacritischen Zeichens in ,,jesdegirdische^ wird schon der Einförmigkeit wegen verlangt, da das- Wort noch mehrere Male im Aufsatze ohne dieses Zeichen vorkommt. Jesdegird dürfte aber überhaupt auch richtiger sein, als Iesdeg'ird. Jenes stellt die persische (S. Castelli Hcptaglotton IX, c. 569), dieses die arabische (vgl. die Bruchstücke aus Aba "L-Haffan Kusehjar bei Ideler) Aussprache des Namens dar, und das Persische ist hier wohl als das maßgebendere zu betrachten. — QV> ') S. Katalog seiner nachgelapcnen Schriften (Nobelheim 1838. 8) Nr. 785—86. ") Dubno's Exemplar besitzt jetzt Josef Wiersiner, aus welchem der Schreiber die Zusätze copirt. Heidenheim's Exemplar soll A. A. Wolf in Kopenhagen besitzen. Literarische Mittheilungen. Für Bibliophilen und Freunde der jüdischen und orientalischen Literatur, für Korporationen und öffentliche Anstalten zur Beförderung der Wissenschaft und Geschichte des Iudenthums, ist es besonders beachtenswerth, daß die in der Gelehrtenwelt bereits seit längerer Zeit rühmlichst bekannte Bibliothek des verewigten Hrn. Leon V. Saraval ganz und ungetheilt zum Kaufe angeboren wird. Diese Büchersammlung verdankt ihr Entstehen und ihren jetzigen Reichthum an höchst seltenen und kostbaren Werken dem Eifer des verewigten Bücher - und Literatursreundes, der durch mehr als ein halbes Jahrhundert jedes auf Judenthum und Orientalismus bezügliche Werk für' seine Bibliothek anschnffte, und keine Opfer scheute, um die bei genauer, durch vieljährige Uebung stets zunehmenden Bücherkenntniß als schätzbar anerkannten Exemplare von Handschriften und ältesten wie seltensten Druckwerken anzukaufen, um damit' seinen kostbaren Bücherschatz zu bereichern. Dieser besteht aus 1487 Werken, fämmtlich mit Sorgfalt Ln vortrefflichem Zustande erhalten. Hierunter befinden sich rabbinische und chaldäische Lexica Nr. 1 — 28; für Archäologie bis Nr. 84; Apokryphen bis 88; hebräische Bibeln bis 122; lateinische bis Nr. 132; französische, englische, deutsche, spanische, italienische, chaldäische, arabische, syrische Bibeln bis Nr. 150; seltene Collectaneen bis Nr. 175; israelitischeBibelcommentarien bis Nr. 257; Eoncordauzen und biblische Wörterbücher bis Nr. 266; rabbinische Gutachten und kabbalistische Werke bis Nr. 290; hebräische Druckwerke vom 15* Jahrhundert bis Nr. 338;.hebräische Briefsteller bis Nr. 341; über Physik und Geographie der heiligen Schrift und Reisebeschreibungen israelitischer Gelehrten bis Nr. 380; hebräische Grammatiken von israelitischen Gelehrten bis Nr. 408; von christlichen Gelehrten bis Nr. 422; Einleitungen in die heilige Schrift bis Nr. 456; in den Talmud bis Nr. 463; hebräische Lexica bis Nr. 483; über die Offenbarung und die heilige Schrift bis Nr. 492; Liturgik der Hebräer bis Nr.511; Handschriften bis Nr. 582; Philosophie und wissenschaftliche Werke israelitischer Schriftsteller bis Nr. 640; Commentarien und Übersetzungen der Mischna und des Talmud, hieher gehörige Abhandlungen bis dir. .673; Schulbücher und Katechismen bis Nr. 698; polemische und Vertheidigungsschriften gegen christliche Schrifsteller bis 767; christliche Polemik gegen Israeliten und Judenthum bis 828; Bibliographie und orientalische Literatur bis 862; mcdicinische Werke israelitischer Aerzte bis 868; talmudischrabbinische Ritualgesetze bis 902; hebräische Pentateuche bis 914; samaritanifche Pentareuche und Abhandlungen darüber bis 925; Prophetenbücher und Commentarien bis 931; Predigten, Homilien, Lob- und Trauerreden von isr. Gelehrten bis 981; Poesie, hebräische Literatur und hierher einschlagende Abhandlungen bis 1045; Psalmen und Hagiographen mit Commentarien bis 1084; jüdische Secten, Reform und Widerlegung bis 1161; jüdische Geschichte, Biographie und Chronologie bis 1239; hebräische Buchdruckereien, Biblio- 44*

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