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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 26 · p. Spalte 651-652

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 26
Date
1851-01-01
Page
Spalte 651-652 (sequence 43)
Language
German
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651 Literarische Miscellen. 652 p8b SEHpilb n*n)j Irrem. 5t, 3 nicht bpn' bfO «inra, sofern mnt^ abym bNI; Ezech. 7, 4 nicht pjn njn me«, sondern pjn "IHN njn; das. 47, 9. 10 nicht 5PDJ0 nvfl/ sondern rj ■> m und zwar als Schluß des 9. Werses und riDJJI als Anfang des 10. Werses; Sprüche 8, 5 nicht ab Wan L'b'Dai, sondern zb U’an; das. 20, 25 nicht apab Dnu anKi mip ab' din »pio, sondern ^pio apiab onai anw imp pb’ 2. Chron. 20, 25 nicht OY-|JE» KOaai sondern D'Uai Lnaai . (KochdeJizchak i>, 29 ff.) c) Lclio dellaLorre in Padua liest ip. 77, 8 nicht 1!3N am, sondern §O8 am; P. 89, 9 nicht P' pON, sondern rr a'Dn 5 Spr. 5,19 nicht pry nna, sondern P'pp > (Bikkure ha-Zttim, neue Folge 1, 22) ip. 37, 22 liest er nicht 1'bbpDl, sondern 1'bbjTQI actio; Vers 37 nicht CP) aralLt aM n^ai, sondern aib' nxai LN aDN; 's-. 39/6 nicht nbv am laaor ba, sondern pbo ala aa8 ba; i>- 89, 20 nicht aiy 'N'w, sondern atl TW; 107, 4 nicht ]iD’t£/'a Tn, sondern p-,1 8b pv'it"a . (Kochbe Zizchak, XI, 28ff.) 6) Jakob Chaj. Pardo liestEz.22,20 nicht'pnini. sondern 'pnsni . (Carmc Schomron, S. 107.) e) David Cl>aj. Aschkenasi liest 2 Kön. 22, 4 nicht «pan nx on1?, sondern ^oan N8 pm . (ldiciem.) k) Prof. S. D. Suzzatto, der Begründer dieser Kongektural-Exegese unter den Juden, liest Jes. 10, 25 nicht ir>81 cn’ban bj) , sondern dhi ban bj? ’qm; das. n, 15 nicht inn D’jn , sondern inn DSpa; Irrem. 1, 13 nicht ruiEJSt osta, sondern njiaa dosd nrar, Ezech. 23,2t nicht pniJM W jjiob, sondern v); Micha 7, 4 nicht nawraia Wsondern P^OQ DaL:' (Äerem Chemed II, 130); Sef. 51, 23 nicht p'JID, sondern p^m; Jes. 61, 10 nicht '112p', sondern 'jpjp; Jes. 60, 9 nicht jp D'»N H 13 im Piel, sondern ,p sm Nifal ^Wiener Pentateuch-Ausgabe vom Jahre 1846, Hastarot); Hos. 6, 5 nicht a?8 PÜSVD1 82', sondern 89' ai8a ’DD0D), Irrem. 3, 8 nicht 8aN) > sondern 8am; 1 Sam. 24, II nicht onm, sondern vl181; Ezech» 3, 12 nicht 'p pim pna, sondern 'p aoa Diaa; 6fca 6, 4 nicht ppp M, sondern 8PN JJ8 als Zahlwort (Carme Schomron, S. 107. 108). Außerdem hat Luzzatto an vielen Stellen seiner Erklärungen der Hastarot — in der genannten Pentateuch.Ausgabe — darauf aufmerksam gemacht, daß die Acemte oft gegen den ursprünglichen Sinn des Textes absichtlich gesetzt wurden, wenn man bei dem Volke keinen Anstoß erregen wollte: z. B. Jes. 40, 5 gehört 1Npi 'n aiaa zu dem vorangehenden 'p pq^ pbjj) und nicht zu aap sp 'v 'a . — g) Reggio liest Richter >8, 30 nicht niba ’ DP py p8,p, sondern pp8,p p,p p:> py; 2 Könige 7, 16 soll der Abschreiber sich geirrt und die Worte Dp NE aty8 bNaty ]1D,P baa Dia doppelt geschrieben haben; ebenso seien Jes. 17, 12. 13 die Worte p8v' P'aP D'v^ P8L2 D'M8b, aus Versehen in den Zeilen, doppelt gesetzt werden; Micha I, 10 liest er nicht »ppp b>8 nan NON btt n.ia, sondern nan ba iaya non ba rua. (aV pni8 >, @.32—34., 11) Übersetzungen des More. Raymund Martin, der sein Werk pugio fidei im Jahre 1278 geschrieben (s. pugio fidei, ed. Leipzig, p. 395), cilirt sehr viele und lange Stellen aus dem More, die von der Version des Samuel Ibn Labon ganz abweichen. Da der erste Lheil der Charisi'schen Übersetzung in London 1851 gedruckt wurde, so verglich ich die Citate in pugio fidei mit der Charisi'schen Version, und fand sie vollkommen gleich! Die Hauptstellen, die Raymund citirt, sind: More l, e. 62 ipuZio üdei p. 686), Ul, c. 32 (pugio fidei, p. 809) und 111, c. 45 (pugio fidei, p. 813); es sind also auch Stellen, die bis jetzt nicht gedruckt sind. Dabei habe ich über die Capiteleintheilung des More, die bekanntlich nicht von Maimüni herrührt, folgende Bemerkung gemacht: l, e. 62 bei Raymund ist bei Charisi c. 61, bei Labon 62 z 111, c. 45 bei Raymund ist e. 46 bei Labon: so daß die Capiteleintheilung des More bei Raymund sowohl von der Charisi'schen als Labon'schen abweicht. * * * Im letztverflossenen Jahrgang dieses Literaturblattes S. 432 erklärt Hr. L. Dukes die Midrasch-Stelle (Beresch. rabba v. 44 nteu , jn , nachdem er die Ableitung des Wortes von dem hebräischen ioj f welken, nachgewieftn. Durch diese Erklärung wurde ich auf eine andere aufmerksam gemacht, die der berühmte Rabbi Elia Wilna gegeben, woj gerade umgekehrt das hebr. von abgeleitet, oder vielmehr diesem gleichgestellt wird. Onkelos übersetzt nämlich die Stelle ay blU (Deuteron. 32, 6) wunderbarer Weise mit KftJ? , Wolk das die Lehre empfangen hat. — Rabbi Elia Wilna gerieth nun auf die curiose Idee dieses Wunder durch die Fortsetzung der oben angeführten Midrasch- Stelle zu erklären. Dort heißt es nämlich: FpoiQ fl nana ,pb jid bty noan nbau bai mbao pnan aiji , »« schwache Begriff, oder das schwache Bild der himmlischen Weisheit ist die heilige Lehre. Diesem zufolge soll nun Onkelos das Wort / wahrscheinlich weil da rauf^N üb folgt, als Substantivsorm gleich , und zwar^^O^l- ODN, betrachtet und demnach übersetzt haben, „Volk, welches das schwache Bild der nbyD bü »niaDn d. f. die min erhalten hat, ohne jedoch weise zu werden". Gewiß, eine sehr sonderbare Exegese! — Das hier Mirgethcilte befindet sich in ■pN ’J’UD *iDD, geruckt in Sklow mit dem Commentar des Rabbi Elia Wilna, und zwar mir der vorangeschickten: ncnpn jiNin U'aa bm wa p ciN-bo p'pa apy bo 'ai aan aancn . Dr. Landsberger, Rabbiner in Brieg.

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