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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 26 · p. Spalte 621-622

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 26
Date
1851-01-01
Page
Spalte 621-622 (sequence 13)
Language
German
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621 Lexicalische Miscellen. — Literarische Nachrichten. 622 das er, nachdem er das t£Hpn bpw '0 von Mose de Leon gelesen hatte, mederschrieb:? na ru idd by ^nwi bs*!?nV ’idn; unso’ in pray pioj; ip3 13 dn ipin ^dimj . u,1?n nm niN^sj b im’ rrnn isnon o . üdd NU' 13 "trn imt iianbd vby ]no>ty■ -{ba? w>13' ’D |'3' nt 'D D!D3 HD b DIDj; I'b . UjJam uh 131 131 ID! yi ’3 1DN’ WN tO; iby N33'?b bp b bo itm bipcn in i Uli ]1> 11 Nb n^D 13JH L"N 131 ^ID1?! — . ubs? I39E1 [Dp' 131 ntt'D D1D2” nvp 131 Auszüge aus dem ^-sptl ^p^ ro' «nt^jatc das II. Heft meiner „Beiträge zur Geschichte der Kabbala." Lexicalische Miscellen. 1. jttLpTlp im Talmud hat die Bedeutung geschei d t, verständig und ein Grund für diese Erklärung, da man darin keine semitische Wurzel erkennt, ist nirgends gegeben. Das'Wort ist aus dem persischen J^uoOj-ä , was dasselbe bedeutet, entlehnt und dieses wieder aus dem Zendischen Khratumat (Burnouf, Ua^na p. 136). Aus dem n am Schluffe ist zu schließen, daß es nicht aus der Aendsprache, sondern durch persische Vermittelung in den babyl. Talmud gekommen. — 2. 2TW / inn ♦ Unter dem Äamer, IPX oder wird in der samaritanischen Theologie der Namen des Messias gegeben (Gesenii oarm. 'ssm. p. 76) und seit Gesenius ist man daran gewöhnt, es durch conversor, d. h. Bekehrer, Umkehrer, wie das hebräische \>]) pDtt 2*? ip&yn) D\n, zu fassen. Allein wie schon Hitzig zu Daniel bemerkt kann nur im Hisil diese Bedeutung haben, während Xfr* oder ünF) nur Part. Peal (Kal) ist und in keiner Weise diese Bedeutung annehmen kann. Wenn man daher in , DHn einmal bei der Bedeutung von 3^ stehen bleibt, so läßt es sich nicht anders als Zur ü ck kehren der übersetzen, . was als Name für den Messias sehr gut paßt. Malachi (3, 1—23). erwartete die Rückkehr des Propheten Elijja, der im Himmel noch fortlebt; Zecheskel verhieß die Rückkehr Davids als künftigen Hauptes des Gottesreiches (37, 25; 34, 23. 24) und der zurückkehrende Messias (Dan. 7,13) wird auch wohl ursprünglich nur von David selber gedacht sein, da eine göttliche Natur des Messias den Judm fremd ist. Frankel (über den Einfluß der palästinischen Exegeserc. Lzg. 1851,8. —auchLuzzatto inKarme Schomron) saßt Xt^, ann als von einem Stamme XN in Bedeutg. si ch nach etwas sehnen hergeleitet, und da es als Particip der Peal-Form noch immer keinen Sinn giebt, so faßt er dieses als Part. pass, von Peal im Sinne von Erwünscht er, Ersehnter, und dabei der Vorgefundenen Schreibung es als Part. pass, zu fassen nicht möglich ist, so nimmt er an, daß XV sich m der vulgären Aussprache durch Auswerfung des Jod bemerkbar gemacht. Allein es braucht wohl kaum berührt zu werden, daß diese Deutung philologisch ganz und gar nicht Stich hält. Denn abgesehen von-den drei willkührlichen Voraussetzungen — nämlich : 1) daß der samaritanische St. , snn eine Abschattung von Iden , F|Nitf sein soll, wofür die Sprache weiter kein Beispiel aufweist; 2) daß das Part. aet. Paol immer Jod hat und 3) daß die pan. pass. Form sonderbar in der Mitte heraus, gerade in dem Charakteristischen, apocopirt worden wäre— nimmt Hr. F. selbst 1. e. einen St. I.151 - IM bei den Samaritanern an, in dem Satze )J^?y XH (carm. 8am. p. 45), und es müßte sonderbar sein, daß mit einem Male derselbe Sc. etwas ganz anderes -bedeuten sollte, ohne weiter ein Beispiel zu haben. Uebrigens hat Hr. F. auch die Auffassung des IX in der angeführten Phrase des liturgischen Liedes, nämlich als Imperativ IX,-nicht getroffen, da die Samaritaner sonst denselben regelmäßig IX bilden, und Gesenius hat in dieser Beziehung recht, daß für pari. an. aus fy wohl nach aramäischer Analogie eine Form wie INN werden kann für X wie G^p für Gp, keineswegs kann dies aber weiter ausgedehnt werden. Haben aber die angeführten Erklärungen ihr Mißliches, so wird es wohl nicht schaden, wenn ich hier mit einer neuen auftrete, nur muß man sich vorerst über Allgemeines verständigen. Die Samaritaner sind bekanntlich sowohl in Sprache als in Anschauung ganz aramäisch und wenn sie den Messias ^nnn oder genannt, so müßte man nur eine aramäische Analogie aufsuchen. Erst danach wird sich-Herausstellen, nach welchem Epithel der Messias benannt und ob auch dieses mehr Copie als Original ist. Ist dies im Allgemeinen kaum zu bezweifeln, so bietet sich uns Folgendes zur Analogie: In dem Buche der Zabier (eä. Norberg j. B. p. 23) wird Gott d. (v. «ja!) als Vergeber der Sünden angerufen, und zuweilen auch Jesus so genannt. Dieses ist ganz nach Analogie des arabischen y was Aehnliches bedeutet. Bei dem starken Wechsel der Laute nyVlN bei den Samaritanern wurde XH für IX als Messiasnamen gebraucht, vielleicht INN aussprechend, nachdem sie in jenem nur GT) gehört, und wenn dort Johannes Gott anreden kann frOXX) KG^F), Sündenvergeber und Barmherziger, so konnten wohl die Samaritaner sagen XC") sei un6 (p^y* Sündenvergeber und Verzeih er. Literarische Nachrichten. Bei der geringen Unterstützung, welche die jüdische Literatur außerhalb und innerhalb ihres Kreises findet, gewinnt jede literarische Erscheinung auf diesem Gebiete eine doppelte Bedeutung. Es freut uns daher besonders, wenn wir einen neuen Beitrag zur Kenntniß und Erforschung der jüdischen Literatur ankündigen können. Es erscheinen binnen Kurzem: 1) von S. Munk in Paris der erste Theil des arabischen

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