Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 605-606 (sequence 61)
- Language
- German
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605 Der Magnetismus im Sohar. des Konst. Juchasin über den Sohar beobachten. Wir versuchen daher einzelne Momente desselben aufzuhellen. 1. R. Isaak ans- A ce o soll zuerst Untersuchungen über das Entstehen des Sohar angestellt haben. Dies ist sehr wahrscheinlich, da er sich in seinem Meirat ''Euajim viel ans kabbalistische Relationen beruft, des Sohar nicht gedenkt, und daher begierig fein mußte, woher der Sohar stamme. 2. Die in ara nt ä i scher Sprache vorgetragenen Lehren schienen echt, die in hebräischer Sprache unecht zu sein. Dies ist natürlich: Was im Midrasch Ha-Ne^elam — der fast ganz hebräisch geschrieben ist — vorgetragen wird, vcrräth auf den ersten Anblick die Spuren der Jugend, und wir heben hier eine frappante Stelle hervor, von der wir nicht begreifen können, wie man sie für alt ausgeben konnte, ob^.l tsnio, 9 a ed. Am st. lesen wir: nQ"p5D mn D”pno *yi.in idin nmj; . . . rtv nudd TiNm hxd pfin ysDNa nnjno *]un b? pjd wro ub nmpD dw.i üwh jro ntwo *)un bb »tpndi 'rp nidd "viN.ni und cyDJm D”pno« Läßt man den fingirtcn .i'!^ 'n weg, so steht das Ganze in dem Ga len ns zugeschriebenen tt'Ertn 'd (Ven. 1519, 4), aus welchem der Sammler des NSfDJ.n 'D (ed. Polak, Amst. 185!., 8) — das keineswegs von Maimuni herrührt — Vieles entlehnt hat. — 3. Mose de Leon versicherte dem Isaak aus Acco, daß der Sohar in seinem Hause zu Avila sich befinde. Wir haben oben (,,der Sohar in Spanien") gezeigt, daß Mose de Leon in der That im Besitze des Sohar gewesen war. 4. Ein Verwandter Mose de Leon's, David Ra fän, erzählt, daß derselbe für reiche Leute kabbalistische Geheimnisse geschrieben habe. Dies bestätigt sich. Mose de Leon hat sein bpwon 'd für N. Jakob, sein jiDnn 'd für den Sohn Josef Ha-Lewi und sein Enpn hpw für den Vater Todros Ha-Lewi geschrieben. Er sagt nämlich in der Einteilung zu ttflpn ^pVJ (ood. Almanzi): iBfN ammi nbnm ompD o djdn dji dinh -piM "d?) , nny jbmp Nnpj.n 'd minn wu/y nr non nnnb’TDnain jmn pjn nnv onnb b^wün ,dd ■nbi Dmito'n brmn nyon bnm Nmn nian/nnnn rfiunn }b yyn did in hwd. uni biNi n’jn rmb dwi owoni d^n rwin ni . .nin 5. In Talavera sagte R. Josef b. Todros H a- Lewi anS, daß er einzelne Hefte des Schar von Mose de Leon erhalten habe. Wir sahen bereits, daß Mose de Leon sowohl mit Todros als nnt Josef ha-Lewi in Verbindung stand und für sie kabbalistische Schriften verfaßte. A. I. 606 ( Der Magnetismus tut Sohar. Wir haben bereits ,.Beiträge" I, 38. 39. darauf hingcwicscn, wie der Schar sich der magiictischen Kraft bedient, um durcls deren Dasein analoge Erschcinnngen des Geistes zu erklären. Die Kabbalisten haben überhaupt — soweit der Znstand der Naturwissenschaft ihrer Zeit cs gestattete — ans das Leben in der Natur Rücksicht gciiomme», haben wie die moderne Jdcutiteitslehre mit richtigem Instinkte die Kluft, die gewöhnlich den Geist von der Natur trennt. anSgefüllt. und auch andere Kabbalisten außer dem Sohar haben den Magnetismus benutzt, um Erscheinungen des geistige» und sittlichen Lebens in ein helleres Licht zu setzen. So lesen wir im ..Mc'lrat "Enajim" zu Abschnitt Tran folgendes über den Magnetismus: Nb Dinn -pH? bNnB”a ruwri ’a an n nDNt? noi U’n bNnty' pa lrooty patm nans? no ’a b"n ma.i ins;\ni nta.i -pta H’n aW bNwb nana nJ'atanü' ’Jdd rananw 'iba ann jra ntüb Nmp ainn inia NbN fJifn!’n dn p vMi n^ynt ni’S’ni nNnan ba watto yaa ti'iLv mw pN DNi jran nnao nLav bNnts" n^JD pni'lü' DDn Di>a barnm phim DDionD jki nn nN~iDi nwa nniN tasin' Ntm btnan naNttyn ]3n naat brn “iodd in antan -ja/io pxn na i’D Dnn px1? nana hj\n nt n^UD nao pnw dVn nueea n’iayot niNn )D eed Min noapn onon Trayn1? nna ’a on^b pxn won nao nueea niayia Dnrab nao m^n dd Nim DnonDt pNna wx'm dinh n^n 6ni ‘onü1? anp na ia pN oncn nn cncno “nd np'mDt pxn p^vv 'D.,n pnh bta’aa pa . P bau nVn tind ntoy^ bwQ Nin pxn tasinn DiNni . pn N’nty nJ'aty^ ba yib bm lancnt pPyn m^n noan Dnttf ^NnwP n^asant nratan ptastn mpta bm utan pany ^vniy’E' pt y'DE’Dt ninDE' yar^ pam L"ni niNa nananoi n^yno D'aua D’E/yo na’oa nJ'act'n naa o^pno bn nnt y'ab -- . D'tyiyty Das Bild ist au und für sich sehr sinnreich und erklärt die Influenz menschlicher Handlungen ans die göttliche Wcltrcgicrung ans eine sehr ingeniöse Weise. , Auf ähnliche Art wurden für andere geistige Bczichnngcn, für biblische Gebote Anälogicn in den Anordnungen der Natur gesucht, da man die Gesetze der Natur und des Geistes für identisch hielt. So werden die vom Pentateuch verbotenen Ehen bei gewissen Vcrwaiedschaftögradcn auf folgende Weise begründet (Mclrat "Enajim, Absch». 'inr>t): n1? ntsNa ’a in« nn nDN;n naanna n'pn nn'2 ntfiyi n^ata pjy nttyy^ jan1’ Dy noyo in nab cm oy D’tao bax yanx onic^ nniD’ ■p nD'p nat n’bao nan sbi i’Ja dhd ns1 Nb nab nay Dno Na'» nbin nmnn nnDN» pnianpo nnx by Nan ’Jdd d'd Dy D’do in noy Dy nayo u^y Nin ibNa