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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 25 · p. Seite 601-602

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 25
Date
1851-01-01
Page
Seite 601-602 (sequence 57)
Language
German
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601 R. Isaak ha - Cohen aus Gerona. 602 10. Erklärung der Pesach-Haggada. Vielfach gedruckt. Diese Erklärung veranlaßt Mose de Leon auch einen Commentar zur Pesach - Haggada zu schreiben. 11. , eine kabbalistische Abhandlung, die sich in Abr. Chajjun'S nrnhünnDN, Ferrara 1556, 4. findet. 12. npin 'd , oder ‘rpjn , Abhandlung über Vokal- und Vuchstabenmystik, die sich au den dritten Thcil des Ginnat Egos anschlicßt und das Thema, viel klarer behandelt. Es ist tu der Sammlung pb TW? dann Krakau 1648, 4. und Korez 1785, 4. (letztere Ausgabe fehlt bei Fürst) erschienen. 13. Commentar zum HÄ. Angeführt in lM 15e, 58e (vergl. Zunz a. a. O.). Es war seine erste Schrift, die aber nicht in die organische Entwickelung seiner spätem Thätigkeit gehört — Was ,rnm die Stellung und den Einstuß Josef Chiquitilla's in der Geschichte der Kabbala betrifft, so ergeben sie sich ans der Gesammtheit seiner Schriften. Landauer (a. a.-OJ, der ihm die Werke Schaare Zedek und Ora absprach und fälschlich behauptet, er kenne nicht den Bach kr (f. jedoch rub'H yiD 44h, wo er den Bahir citirt), ließ sich verleiten, Joses CH. als die philosophisch-kabbalistische Schult zu charakerisiren. Wohl sagt er in seinem Jugendwcrke ,Zinnat Egos" 37 ä, 38 a: d^LO^ 'IWX b3 WON , wnuyo by m\sn dwpdi , irnp b Q'jtdoi dhiö bnoj noNon ymi , iKvnoto oib d’Tddo pui DOW vb; allein in seinen spcitern Schriften beschäftigt er sich viel mit der Sesirot-Lehre. Wie konnte ihm übrigens diese Lehre fremb bleiben, da er schon in seinem ersten Hauptwerke auf die Ansichten Nachmani's eingcht, der doch ans die Sefirot einen großen Werth legte I Das Charakteristische sc in er'Stellung besteht darin, daß er die Buchstaben- und Voeal-Mystik ausbildete — wodurch er auf den Sohar tnfCutrtc0 —- und durch seine klare Darstellung des Sefirot-Systems viel zur Verbreitung der Kabbala beitrugt. Seine Buchstabenmystik gab auch den Anstoß zur praktischen wunderthätigen Kabbala; und cs ist daher kein Wunder, wenn 8) Auch Zunz zählt a. a. O. 13 Schriften auf. Allein seine Ne. 13 fällt weg, meine Nummer 6 fehlt bei ihm, und ein Theil meiner Nr. 7 war ihm fremd. Uebrigens war es uns mehr um die. typische Entwickelung der literarischen Thätigkeit I. Ch.'s zu thun. 9) Es ist daher falsch, wenn Milsahagi (rrqjo S. 32ff.) behauptet, dem eigentlichen Sohar sei die Vocalmystiß fremd. Sie war schon vor ihm ausgebildet! 10) Eine nähere Einsicht in Mose de Leon's fo — die für die Geschichte der Kabbala wichtigste Schrift desselben — würde den Einfluß Josef Chiquitilla's noch mehr docmnentirm. ihn Juchnsin D'Din t’jn nennt, und wenn ihnr im „Noblot" p. 195 n^UDi nfrpD zugeschrieben werden. Ab. Zellinek. R. Isaak ha-Cohm aus Gerona. Während der Sohn des R. Isaak ha-Cohen, R. Perez, als Verfasser des mn^NH nmyü in der ädern Geschichte der Kabbala eine bedeutende Stelle entnimmt, ist sein Vater kaum mehr als dein Namen nach auf diesem Gebiete bekannt. Schcm-Tob nun, den sein religiöser Eifer gegen Abraham Ilm Esta, Mose bm Maimim und Lewi ben Gerschon anspomte, die verborgenen Schätze der Kabbala zu sammeln', und der uns in seinem polemischen Werke „Emnnot" viele Namen und Traditionen von Kabbalisten aufbewahrte^, macht uns auch mit dem Vater des N. Perez näher bekannt. Denn jener jnDD prun den Schem-Tob in „Emunot" 34h, 89h, 94 a eitirt, und der auch in DW) D'üy, 47 h (Amsterd. 1608, 4.) erwähnt wird, ist kein anderer als der Vater des Verfassers von miyü ninbn . Er nennt ihn bni b)pD 89h, und sagt von dessen Lehren: ■ D'bipoi jrran pn^ mn nm. Was von diescnl R. Isaak selbst angeführt wird, ist für die Geschichte der Kabbala sehr wichltig. Von den: Bahir sagt er: ■ ibtfiTV jwb no^on vmn ISO onbjoi 'DnriDi dmetd nb -wn 3-3 DQ1 .3HT13 ‘yn wn h ownpi d’öw» raw d^ddph rron b^mb ■»Tob bw* p^o N3 -Nirm iddh? n"3 noim 'iv y\m ysin cmi o^bipon U3WN ^ddh Dwnpn -in** D'-Dinn ^djohd eponpn D^N.in nup map DD N pbynjn'jnr1 niDi^n; mosn U'» b djdn imbm iwb mb b ° pb nsina p pNHD p npim pN napo ob jot DO JUN.1 3“) DO 33 D'blpD O'OON O^JND .3/idi rpny nbp Ferner giebt er eine ausführliche C'rposition der Lehre vom göttlichen Willen als vermittelndes Moll Emunot 26b. Von sich sagt er das. ^rp^O isb D nnun dw ^b.i myw . 21 Anspielungen auf R. Afriel, 29a, 75a. N. Keschischa in Apuli en, 39 b. Ein Einsiedler in Sora, 40tu Iosef Jbn Seh Lri und Josef Zbn Samnon (])täo) 30a. R. Iehuda b. Jakar, Zsaak h a - L a b a n, I o s ch i a h a - B a b l i, R. S a! o m o in b~iN / R. Elchanan, 51a—52 b. R. Josef Chiquitill. a als Werf. von Scharre Ora und Scharr Ha-Schamajim, 34 5, 45 b, 46 b. — 3) Vergl. auch Emu not 19 b, wo Schem-Tob selbst sagt, daß der Bahir von Deutschland nach der Provence und von da nach Spanien kam.

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