Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 599-600 (sequence 55)
- Language
- German
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599 Josef Chiquitilla. 600 43a); Maimnni (151)/30eil, 36a, 40a, 42b, 501), 52b) und Nachmani (30c d, 311), 39 d, 40a)* b) 9tcc-rtuati erklärt in seinem P.-C. 18 ä das Wort irr der Bedeutung Quelle, well im Arabischen Quelle pj/D heiße. Diese Erklärung hat er von Josef Chiquitilla Schaare Zedek 495 ecl. Riva d.Tr. Schwäre Ora 103 b ecl. Ofenbach entlehnt', da es wahrscheinlicher ist, daß der Letztere sich arabischer Analogien bediente, als der Erstere. — c) I e h u d a Cbajjat stellt in seiner Einleitung zu m»rp nruD Josef Chiquitilla vor Mose de Leon. — cl) Mose de Leon entlehnt in seinem nnyn pt0D'D Erklärungen zum 1. Kap. Ezechiel (s. den Auszug in Abodat Ha-Kvdesch IV, 19) von Josef Chiquitilla (s. Schäare Zedek, 31 b u. Schäare Ora, 51 cl). Auch diente Josef Ehiquitilla dem Mose de Leon in vielen literarischen Arbeiten als Verbild. S. weiter unten. e) Ifaak auS Aceo spricht in feinem Meirat "Enajim Abschn. nrran nwi, oml. Beer 230 b als von Jemandem, der längst gestorben: ci^Op'.1 rqOI' ]UO m-mn am rafoi -bnsD ror\w n nstoi O'm ni*1 rpnty rby ■myoBnitf bk) niND^i ruo Dm |w Dm»vD nw p irwjnp miN* \"i«n 'p) GW. Ferner berichtet El» de Vidas in seinem nmn nwi, über die Demnth, 3. Kap., daß R. Isaak aus Acer eitlen Schüler deS Joses Chiquitilla gesprochen habe. 1) Der Sohar benutzt die Voeal- und Accent-' Mystik unseres Josef. — - Diese Thatsachen werden uns wohl berechtigen; Josef Chiquitillu in die zweite Hälfte des 13. Jährh.'s zu setzen. — Was seine Schriften betrifft, so gibt er uns selbst Mittel an die Halld, dieselben genau zu bestimmen, und Lan dauer's Ansichten über einige derselben (Or. 1845, 227. 228.) zurnckzuweisen. Er schrieb nämlich 1. TUN HLi5 6, in drei Theiten. Hanau 1615. 1. In diesem Werke, das den Stempel der Jugend schon in der heftigen Polemik gegen die Richtung seiner Zeit und im Style an sich trägt, ist seine ganze künftige schriftstellerische Thätigkeit vorgezeichnet. Dieses Werk enthält nämlich — um ein Wortspiel zu gebrauchen — in nuce, was -.er später klarer und ausführlicher auoarbeitete, so daß seine literarische Thätigkeit einer: organischen Zusammenhang gewinnt. In: erster: Theile, wo er auch aus Maimüni's Ansichten weitläufig emgeht (vrgl. Rr. 2), beschäftigt er 5) Was die verschiedenen Ausgaben seiner gedruckten Werke betrifft, so verweisen wir auf Fürst's Bibi. jud. 6) S. 52 a, wo er den Unterschied zwischen pp unb rnpD erklärt, spielt er in den Worten: 9 yDlfiy p □HUP auf seinen Namen an. sich mil der Erklärung der Gottesnamen (dah. Nr. 3 u. 4); im zweiten Theile bildet zwar die Buchstabenmystik das Hauptthema (dah. Nr. 12), er greift aber, noch zu andern Gegenständen der m?D '->NO, wo er auch Halachisches mystisch deutet, z. B. ' StÄD rütsra vn*n (dah. Nr. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.); den dritten Theil hat er der Voeälmystik gewidmet (dah. Nr. 12). 2. m.Wn über Maimuni's M o r e. Venedig, 1574, 4. Diese Glossen sind nur eine weitere Ausführung dessen, was er im 1. Theil des Ginnat Egos berührt hatte. 3. pm DM, auch DWn genaimt (Z u n z, a. a. O.), über die zehn den Gottesnamen entsprechenden Sesirot. Riva dl Trento, 1561, 4. Von i h m selbst in b (36a, 371), '38a der Sammlung Jtfnb TiK) citirt. 4. njny, oder blos 'd, eine ausführlichere Reeension von Nr. 3, mehr die Gottesnamen als die Sesirot i:r der: Vordergrund stellend, übrigens in den meisten Stellen wörtlich mit Nr. 3 übereinstimmend. Riva di Trento, 1559, 4. 5. ^S‘prn' mno, eine Erklärung des I.Kp. von Ezechiel. Vor: ihm angeführt in mp^.l ro 36 a, 38 a. Ein Bruch stü ck davon ist das MO in der Sammlung . 6. nmron tid , angeführt in "npjn 'd 37 a. Es gehört dahin die Bearbeitung der alten m^pn rDDD, die sich unter dem Namen V\)byn pp-iD in der erwähnten Sammlung findet. Er selbst spielt darin auf seine Theorie der Voeälmystik an, 44a: ’nnoD -wn "PZO nmpjn.mon . Auch gehört hierher das Bruchstück D'DOT "IM, das fiel; in den Likkutim des Gabr. Warschauer befindet. 7. N)"NO , mystische Gesetzesdeutungen, und zwar -ID , N'L'SD -na *. w"pn -no , nnran mo , ~no rüß^n / UDyw HD . In der Sammlung des Gabr. Warschauer 39 a — 421). Diese. riND haben Mose de Leon in seinem 'd als Muster gedient, und die Deraschot von Josef Chiquitilla, die der Herausgeber des bpmn 'd noch hinzufügen wollte, sind wahrscheinlich mit diesen identisch. Siehe auch Z unz a. a. O. Auch das miDn -Mn 60ä. 9R ichael Nr. 18, das Dxv “inDJil TH hy niüDH enthält, ist nichts anderes als diese nmD, und ist nicht mit Zuuz a. a. O. als besonderes Werk aufzuführen. 8. -M'I beide handschriftlich bei d e R 0 ssi. 9. rorwn J Zunz, a. a. O. 7) Auch hierin scheint Mose de Leon ihm nachzuahmen. S. S t e i n s ch n e i d er's Mittheilung in M. b. Sch.-T. d. L. S. 45 'tu