Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1851-01-01 · Heft 25 · p. Seite 577-578

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 25
Date
1851-01-01
Page
Seite 577-578 (sequence 33)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2360092-2360688-2360696--7558-3536544
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

578 i 577 Ssusisnms in der Kabbala. — Schüler des Mose L. Nachman. , Sfufismus in der Kabbala. 'Wir haben bereits oben bei R.Haja Gaon auf den Einfluß, den die ssufische Anschauungsweise auf die Kabbala auöübte aufmerksam gemacht. Ein sehr interessantes Seitenstuck zu der ffnfischen Beschaulichkeit und Unterdrückung alles endlichen Fuhlens und Wollens ist folgende Erörterung, die^ R. I sa a f, a u 3 Acco (lay ]Di pnip 'i) in feinem nwy iiwa2 Abschn. apy (cod. Beer, 195 a])) giebt: mpain'nn nöb nanm rmntwin nob hdp dw ini3/nn i)ob nap (33/3) i nmqnn reb rw und) ~ innanm ddb ddp ly hnidjIj nroi ampn nnb nap m nn ( io o? U3n i"i idn iirrmin dd) . nrrny idni udd B/pa) nrnnnonD in^ nnan an)N ihn wx ira oa itoidi bwN , annaiDio irnb vAaprw nii3/nn oymn djdn nm iai3 luna pa hin DIN 1)3 03' 3N 03 Vn 1331 INO ‘»Dl bvN? Nb )N ' bV? Nb IN TJ^3 3.1 113D 'n.1) 11033 DTO 'n.I 133O.1O nn inn neon 3/013 on '3 öm itf/aJ *»n | 3)b3/b ib oa b"tt , 130) ppo O'N baa niaono lym lb i3/yn )PD3 13/Di B/oinw nirmi xbw pr ba o ] ,Tpanm warn? inbya ni)3/p 1133/ia mib.jöiiD ipn ] rontc™ iy itiön nyian iaab Dy yoan ib 3jon ] 133/131 piai ni.i rwrwnn nao) . mannb bau tni j 3/'N1 btt 3330 N)1 Tr 3V3 1)01) p)3l *0 'fli 330 } u'vnyw jwaa Nb) )b man 1)333 m^rb N'b37 N),11 j — . vbN Was nun im Allgemeinen die Bezeichnung Dpaiin betrifft, so stimmt sie mit der Witajet (v^jlL)f) der Ssuffs überein. ,,Das Wert Wilajet"— sagt \ ©'anti (s. de Saey a. a. O. S. 43ff.) — ,,stammt her von weli, was nahe sein bedeutet. — Ibrahim Sohn Adham's sagte einst zu Jemandem: Willst du ein Welt werden? Ja, antwortete dieser^ Wohlan denn, versetzte Ibrahim, wünsche nichts von diesem und dem künftigen Leben, entleere dich jeder andern Sache um Gottes willen, und nähere dich ihm." — Die Rangordnung von ^Verbindung, Gleich- ( muth, Jsvlirung, heiliger Geist und Prophetie" anlangend, so rnacht der SsnfiSmnö auch verschiedeue Abstufungen (de Saey a. ei. O. S. 50 ff.). -! Eine Classe sind ihm die „A ngelangten" s^2^L>s^), 3 i) Bergt, auch einige Parallelen bei Steinschneider 'E mn^.l 13N3, S. 2L 22. 2] Zm Abschnitt nbtfiQ (cüd- Beer, 58n) kommt eine Stelle über literarisches Eigen thumsrecht vor, die wir weiter ff verbreiten wollen. Sie lautet: n C'pbN 1)1 ILt'N ba i m^D v*ant£f )DN iai ito iai pao) biabsa? mna n),i a^m WLZ? 3 3/3 )i3)Nb )N larnab )^ p^a anain ncN.i ina iimi ba '-ab) . . . . i-aa < . QM 33^ 3np3 N).1 ni p33,1 W2 plD.1) D1D)N.1 d. h. Solche, die in die Nähe Gottes angelangt sind y daher auch der mystische-Name der jüd. Sekte Makariba: s. Beitrage I, 54). Zu diesen gehören außer den Propheten, die Scheikh's der Ssuffs, deren Berus es ist, Andere zu.vervollkommnen, und Diejenigen, die blos für sich in dem mystischen Zustande der Jdentisieatiou mit Gott verharren. Eine andere untergeordnete Classe bilden die „Wa n d e l n d ni'' (^IXJLw)/ bie erst auf dem Wege der Vorbereitung sich befinden. Zu diesen zählt mau die,,Mu teßawwiff' und die „Melameti" (von Tadel, d. h. die gegen den Tadel gleichgültig sind). Die Ersteren haben stch schon einiger endlicher Qualitäten ihrer Seele entkleidet, hängen aber noch an dem Endlichen; die Letztem entziehen dcm Blicken der Menschen ihre guten Werke und verbergen das Gute, das sie ausüben. Die ,,Melameti" entsprechen nun ganz der Definition, die Abner von rnpainn giebt. A.' I. Schüler des Mose b. Nachman. Wir beabsichtigen hier nicht die Schule des /xn zu charakterisiren (s. Landauer Or. 1845, 225ff.), sondern aus seine unmittelbaren und weniger bekannten Schüler in der Kabbala hinzwveisen. 1. D a v i d Cohen. Jsa ak aus Acco (3'py ni^ND, Abschnitt 13131 DNP, eoä. Beer 230ü) berichtet: 1^3) b>anpo> 1131 33i i)i pw 3/\n 00b'rr um oipn . b'i sa 311 3/33/3/ ib i,ia m- 'i Er cilirt ihn sehr häufig unter dem Namen \flis, und aus den Epitheta zu schließen, die diesem David Cohen beigelegt werden, so must er ein bedeutender Gelehrter gewesen sein. — 2. R. Scheschct. Er war wie Mose ö. Nachman ans Gorona, lebte später in Palästina und war der Lehrer des R. Perez Cohen ben Isaak aus Geroua, des Vers, von Dlb^.i naiyo*. (Zunz AddiUmenia, p. 317.) Isaak anä Acco zu Abschnitt INI (cod. Beer 198 a) citirt einen Schüler deö R. Scheschet, der von seinem Lehrer b"l 13/37 7i niD sagt. Er muß also einer der ältesten Schüler Nachmani's gewesen sein. Z. Abner. Dieser (siehe Schalschelet, 435 ed. A)nsterdam) wird von Isaak aus Acco häufig citirt, *) Die Uebereinftimmung der Schüler Nachmani's siehr man aus folgendem Umstande. Der Verf. des 131J/3 sagr 4a, daß zur Erkenntniß der Gottesemheit nothig sei.. b)bw^ DD DibNM poya bo3/o bab'.nyrra r\Mw 'j’bN.io IW) ITl^l 1)330 . Mir denselben Worten beginnt auch Schem-Tob Gaon, der durch Salomo ben Adrat die s3311 M1)3 empfangen haben will, seine kabbalistische Exposition in der Sammlung des Gabr. Warschauer, 4Za. 37

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.