Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 565-566 (sequence 21)
- Language
- German
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565 lieber ha-Emuna weha-Bitachon. 566 tax 27h: 27ü'bi upjjji nnon löbt&O, so sprach sich Recanati^, der diesen Commentar stark benutzte, für die Ansicht aus, daß dLe Sefirot blos D’b2 und keine göttlichen Reatitäte sind. — Die Streitfrage selbst aber in ihrer geschichtlichen Entwickelung verdient eine eigene 'Untersuchung, da eine andere Frage, ob die Kabbala pantheistisch oder blos theistisch sei, und ob sie die Immanenz oder Transeendenz Gottes lehre, mit ihr aufs engste zusammenhängt A d. I e l l i n ek. Uebcr das dem Mose B. Nach man zugeschriebene pntoam njiDNn 'd . Das aus 26 Kapiteln bestehende, in der Sammlung pilb UN (Ven. 1601. 4.) zuerst abgcdruckte nJIDNn'D pni22n? — das ui Handschriften den passendern Titel nilDN.iyt^ führt^ — wird dort in der Ueberschrift dem R.M.B.N. zugeschrieben. Landauer (Or. 1845, 215) behauptet, ohne nähere Gründe anzugeben, daß es nicht von Mose b. Nachman herrühre. Ich theile auch diese Ansicht^, und zwar aus folgenden Gründen: a) Ist Mose ben Nachman sowohl in seinem Pentateuch-Commentar als im b>)0-in IM und in der zu Saragossa gehaltenen Derascha sehr behutsam in der Mittheilung von kabbalistischen Lehren, und ist er überhaupt gar nicht als selbständiger Schriftsteller auf dem Gebiete der Kabbala ausgetreten^. 27) Aus diesen Ausdrücken scheint hervorzugehen, daß Asriel sich zur vermittelnden Ansicht Cordover o's bekannte. 28) Auffallend ist es, daß der -pjg des N. Iosef Caro von Recanati sagt (D’l^D T1D cd. Ven. 12a), daß er die Identität der Sefirot mit dem En-Sos lehre! 29) Wir können hier nicht die Bemerkung unterdrücken, daß derselbe R. Josef Caro, der das ganze minutiöse Detail des Rabbniismus zusammenstellte, sich von seinem i\)o <a. a. O.) recht dringend einschärfen Haßt, daß die Sefirot mit Gott identisch sind! Allerdings statuirt er noch nachher ein mD.l üb))}) allein er kann aus der Immanenz Gottes nicht herauskommen! 1) Wolf Libl. bebr. lll, 877. 2) Die von Moses de Leon im Namen R.M.B.N.'s citirte Stelle über das Gebet (f. Moses ben Schem - Tob de Leon, S. 17, Anmerkg. 1!) braucht gerade^ nicht aus nilDN.l prmil entlehnt zu sein. — , 3) Der unter seinem Namen gedruckte Iezira-Comment. gehört nicht ihm an, wie wir dies bereils nachgewiesen. Wenn ferner die-Mantuaner Herausgeber des Sefrr Iezira in dem Verzeichniß der von Mose Botarel citirten Schriften sagen, daß Mose b. Nachman die drei Schriften 'q, D^nn liJlN und py verfaßt habe, so ist dies falsch. Borarel nennt den Namen Nachmani's blos bei pl21.1 rD (78b) — ])) Kap. 19 des ]TO2ni nil?2Nn werden die zehn Gebote in einer ganz andern Weise erklärt als es im Pentatcnch-Commentar des M. b. Nachman der Fall ist. e) Neecinati, der es überhaupt liebt fremde kabbalistische Werke anszuschccibeu*, hat das ganze dm prram in seinem Pentateuch - Commentar sehr stark benutzt, bald ohne Nennung der Quelle, bald unter der Formet D^iDD tsn und bald unter dem Namen nap D’bipDn p . Wäre nun die in Rede stehende Schrift von Mose b. Nachman, so hätte gewiß Recanati den Namen desselben nicht verschwiegen! Wir geben hier als Belege die Stellen, welche Recanati aus dem ruiDNn jitlüDm entlehnt hat: pnD2»l) nilDNn zweites Kap. über nr3pJ)nD7, Reeanati 29 6. — D rittes K. über bNlti» ypt#, R. 193 c, 194d] mbonn 41a. — Viertes K. über ^y2^' 2MN 2btl, R. nfenn^D 33b. — Fünftes K. über nbsnb nbiM d2’öd it. ’hin Win iNbp.i, R. 75 c, nfenn 31 a; über DnT Donnb nann, R. 65 a. — Sechstes K. über 'n hx nby, R. 106 a. was wahrscheinlich auf einer Verwechselung mit Mo se s d e Leon beruht, der ein pDnn 'D geschrieben —; bei ngiN D^nn 32 b) und p pp (33 b) wird unbestimmt ein nfapn by2 als Verfasser genannt. Was Botarel sonst im Namen Nachmani^s anführt (2l ab, 32a, 53b) findet sich theils m dessen Pentateuch - Commentar (zu 's) und theils in dem ihm zugeschriebenen Iezira-Commentar. — Wir tragen hier aus Botarel 84» eine Stelle des Gaon Hllja nach, die uns entgangen war: Iezira V, 1: i^^ b"l1 b"T 1 n uoi- 2021 bN oidd nm iw '2 nrnnnn Ii2y2 nödd.i jo nonttf inwip D’QiDib'sm iuddd Nipi b"n .jwbaw nran fnu ri'y 'midi , mw rm>o iNip' nb2p ’byii byisn bim Nirm 122 dbo ibw mp2 im o iidni jnaoo miNip w o '^d büiw umi , "iw ppvsn iiD2 nbiy w"! n'-Ni Nnn-NDbN *7.2^2 o"'2n 122 dto vow I2ip2 Nbi ri'bi N/n Nnn nd^n.i nw p"iprn nm □■»smn “pi p o wvbD'.Dn non m ü'byrb ^n srab nsn nni inon dm^n im o INO,1.11 öpin iä by-mb ^y2b iN2nn i^nd 'in hin 'pn npi udi nnn inDcao ntei npin 1002 n^2pn nD2n 'O2 sip** 1 2 * * nD bi id 20^ Di.nn o nman rrpEtßo n^2n by2 b« jma i^nd inb^Di inbiys piN s^nnn Nb o by^D.i biwn miNip d^didiW'p , nb 2 p.1 D2D N1.ll inv5 Nb ÜWD IHN b2^ NbN vWl l2M ir2N nniN pN^m .-mwin nnoo nbaw nucyfnüüö Diy nußy »iTDQb iNip nb2pn ‘»byp o d"d ubn ddn2 ymn' piy2i;i p dto wzb w m.i^ mn2 nny i'it N2ä 1^ *>jn '2 ib idni unab dn »ihn n2h icy toay Nips^ ]iidüd m b"n hdn^ .11.1.12 waöi py n2 ji^N 1 wy Mi^y p^iD nbon hni »in:i in’ j n ’ d w ’ ü b w n 2 b"n hdn |2bi ]im w n2^ pnN iii'dnm '1L7 bi fwi rni^ni bfan non 1.1/1 minta “|nu DIN2 *>2 N’01Dlb’1D2 2N2D.1 122 ’O b'2D' 2ttüW . py» ]’2cm D’Niun 1NL^2 Nb mna WM12 1101 b2^b Das 'pi 1!pJH niD kommt auch bei R.Jekucial vor. 4) Siehe „Beiträge" I, S. 43, Anmrkg. S. 33*