Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 563-564 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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564 563 lieber ha - Ernuna wcha - Bitachon. rq nw pnynb injn pssp wynb onnn ro pny ]m 'byzbi. omu muo jism jnlw'^D'Di 18pDS.n ro int) irn nw. pp-iwnn Tiybsmw Vdt d^hdd no^Nä!?apno.i tapD m dn niwwr. rüo^n l&yDJI DTOl DlpDH \3Db DDHDn »NI ni'bl tfiWMJHM tSHp»! jD.pi pbnpqi NDiJnm nt % nt Nnpt dtoj.wjm nn?N DW CTO D’DJJD) Ivyxb nn )ü^)b byiD nw ONM pi j’ddhd d'dj/eh nr bw tnfyyD nt. onoyDi onbiyDn l'DD pSHDCP Dyny btf |fD bn.1 TON sy) DrfopM dtow rrpj-nbiys -.iwn n^in ■fniDb rtp-rtriD NDD inND.nDM l"}fl Nin DIDDtD p^n tr,y 'nn dtodj Dnnnni nnn nnon dv&n nm -otdv iüy Dann V'dj; . of'run er ^niDi^D ni nW? hw nnTOD — . b"t (!)ponn 'dd brn-pw b"t bwny 'n Fast ganz mifgcnomintn hat diese Erläuterung der zehn Sefirot R. Meir ben Mubbai iu seinem "pn •131DN- , das gleichsam einen Comme'ntar der nf des N. Asriel bildet. — Die vom Rationalismus durchwühlte, an religiöser Innigkeit und Gläubigkeit geschwächte Zeit, in der R. Asriel schriftstellerisch Lhätig war, gab seiner Thätigkeit eine doppelte Richtung, die für die Entwickelung der kabbalistischen Literatur maaßgebend wurde. Einerseits suchte er den biblischen Geboten und besonders dm Ceremonien eine mystische Basis zu geben, um dem schneidenden Rationalismus, der um Rath, aber nicht Th a t kennt, die Spitze abzubrechen, und andererseits hat er philosophische Begriffe und Ausdrücke in die Kabbala verpflanzt und dadurch vieles Ursprüngliche alterirt. Das Erstere veranlaßt ihn kabbalistische morroyD zu schreiben — er ist meines Wissens der erste Schriftsteller aus diesem Gebiete —, worin ihm Mose de Seoit19, der S o h ar ^und Recanati folgten, und viele seiner Erklärungen, wie z.B. die des Gebetes, der Segenssprüche und der Speisegesetze wurden von seinen Nachfolger!: angenommen20, und waren die Veranlassung daß Moses de Leon, der Sohar und Recan^i besondere Abhandlungen über die Gebete selbst schrieben2*. Das Letztere, das Streben nämlich das Fundament der Kabbala, die Sefirot, philosophisch darzustelleu, dictirte ihm seine Erläuterung der zehn Scstrot, die nunmehr einen Katechismus der Kabbala bildete, und in welche er folgende metaphysische Begriffe hineinpflanzte: 18) Vergl. ptmnt DJlDN»!/ lln. Darauf spielt auch .del Medigo (Melo Chofnajim, S. 9) in den Worten. n)DL .1^ nynn.nV am Ferner heißt das. S.8 : .DtCPl bp2 Jh'pbn HTO 'n „Verf. des OL-n b", nicht .„Wundcrthäter", wie Geiger übersetzte. 19) In. seinem bp^On b und p^nn 'D . 20) Vergl. Moses de Leon bpVOn § 60, Recanati ^,n 10 d, 18 d und Comment. z. HL. 10 e, 15 o. 21) Moses de Leon in pann 'd, SRecanoti in ntenn'■'D, der Sohar an zerstreuten Stellen, besonders zu nDND 's. 1. "»TTSD ist ihm die metaphysische Kategorie der Zahl, und seine Definition ward auch vom Vers, des fflnban nmyo, 32 a angenommen. Die früheren Kabbalisten hatten aber eine andere Anschauung von dem Begriff »tpdd. Siehe oben über Hä ja und Jekutiöl und die Erklärung in Masechet Azilut- Orient, '■1851, 341. 2. Für die Zehnzahl der Sefirot nimmt er den metaphysischen Raumbegriff mit dessen drei Dimensionen zu Hilft, während seine Vorgänger ganz andere Gründe für die Zehnzahl angaben22. Seine Deduetion wurde auch von Je hu da Chajjat . ninWi ronyo, 10 aff angegriffen 23. 3. Den metaphysischen Begriff der Grenze benutzt er, um die Coucretion der Zahlen-Potenzen zu erklären, was ebenfalls den wahren Sinn der Kabbala alterirt. Natürlich wollte ci: durch seine Deduktionen blos die Anhänger der Dialektik für die Kabbala gewinnen, und zeigte ihnen daher wie gut sich die philosophische Dialektik mit der Gnosis vertrage. In seinem lvahren Lichte erscheint er erst in dem Theite seiner Abhandlung, wo er Bibel- und Tatmudstelleu für seinen Zweck benutzt. — Was aber von großer Wichtigkeit ist, wie ich glaube, daß eine Leseart in seinem nrvDD'^ö auf eine wichtige Streitfrage der Kabbala influirt, ob nämlich die Sefirot mit dem En-Sof identisch sind oder nicht, oder sind die Sefirot mftyy ober blos d^d23? In der 6. Llutwort sagt nämlich R. Asriel übcr das Verhältuiß der Zehn zahl der Sefirot zu der absoluten Einheit des En-Sof: d.p<n nb)3 nm dü>dtd |wni.i 12322 pNi^ üb)3 H2 d'V N HD bb32W HD . So liest die Warschauer Edition, und die Sefirot wären demnach vom En-Sof verschieden. Meir ben G'ubbai in seinem yn, 9b eck. Berlin aber schaltet nach nm das Wörtchen ein — wornach der Berliner Editor des ^nDO 'O das Wörtchen n^n* in Parenthese hmzusugte —, was dafür spricht, daß die Sefirot göttliche Realitäten sind, zu welcher Ansicht sich auch der Vers, des DV&K«n nmyö25 und Me'lr b en G'ub bai2o bekennen. — Da R. Aftiel aber in der 3. Einleitung zum HL. bemerkt: nssy bm nptn Dnb ww D'bm nn»/-ferner im Commen- 22) u. 28) Siehe Pardes von Eordovero 1. u.2.Pforte. 24) Siehe Pardes, 4' Pforte. Wenn es in den Anm. zu Art Rohem S. 84 heißt, daß sich in in JJ1D die von Sorboüero allegirte Ansicht nicht findet, so verweisen wir auf Reggio's Bemerkung zu rn.l , S. 45, dessen handschriftlicher in ftv die Aussage Eordovero's bestätigt. 25) 8d. 26) 'Abodat ha-Kodesch, nrrvi 4, Abschnitt.