Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 559-560 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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559 569 Salomo Jbn Gebirol. - Keter Malchut I, 5: bun im *\b .mn bs rvm niNÖ . Die Symbolik des Lichts in der Schöpfungstheorie finden wir ebenfalls bei N. Häja. Keter Malchut I, 6: Tims* TOl .TO . nn« nih no ijrp xb n ib . Das Geheimniß der Einheit spielt bei den S sufi's eine große Rolle. S. G^ämi beide Sacy (a.a.O. S. 69ff. n. 112ff.): |*pL^ÄiXxJ^m.3 |VW/ & «XaäjJ ♦ ,,Das Bekenntnis) der Gotteseinheit hat verschiedene Grade: der erste ist das Einheitsbekenntmß durch den Glauben; der zweite durch das Wi ssen; der dritte durch den rn y sti sch e n Z u st a n d; der vierte durch G o t t." Keter Malchut I, 9: TIIdV yJOTi 'N nnfc obiyb *ni JlJyn NSD’ . Diese Stelle findet ihre Erklärung in dem mystischen Fragmente bei Jbn Esra über py p, das wir weiter mittheiten. . Keter Malchut I, 17 ist das Bild für die Schöpfung: pyn ]ü. N3PH man i^Erä dasselbe, das 'l gebraucht. Siehe die Sammlung von Gabr. Warschauer, 37 a, Emunot von Schein-Tob IV, 19, Moses Cordovero P arde s , niNLn^n ny&y, Abschn. 4: int* nh 'im (Ti)3j3 DNJ.i m fm Msinn pyn und mn m nnbn rniron nnnND :moix nnb nnD d^nd nbx d^vji pj/dbst nrrao Siehe auch „Beiträge" I, 37. — 3. Das Gedicht Jbn Gebirol's: D'wl ü'wbw •jbnttf nDTD (abgedruckt in der Ausgabe des nnbD 3M. Berlin 1838) zeigt, in welchem Maaße der Dichter mit dem Buche Jezira sich beschäftigte. Und das Buch Jezira bildete auch bei Hüja die Grundlage der Gnosis!— 4. Jbn Esra führt in der großem Recension seines Kommentars zur Genesis^ folgende mystische Deutung des py |J von Salomo Jbn Gebirol an: ^ny ^njrn B5D?yiDJ idd jmn «bon tj.1i 54pbyn D.TNni B7D't2nwn m nwxi nymNi 66nmi tob 53) Siehe Gins? Oxford I,IV Anmerk. 7; Geiger, Moses b. Maimon, S. 46. Ich habe die wichtigen Lesearten beider Mirtheilungen zusammen genommen, obwohl Einzelnes noch corrupt ist. — „ Sam u e l Mo tot hat diese Stelle in seinem Supercommentar angeführt, sie wurde aber von dem Herausgeber des n31D rvpbnp weggelaffen. Wir geben daher zur Erläuterung Einzelnes aus Samuel Mytot, wenn es von ihm auch nicht gerade auf diese Stelle Gebirol's bezogen wird. 54) Samuel Motot: DnpiXil D^jbjil öbiyb 10*1 py. 55) S. M.: böwn ftbiyb TDl pn . — Vielleicht muß man im Texte emendiren: . . . ivmi., bE>n fjni 56) u. 57) S. M.: bip' yx (^run .bty)niDi wmi nymNb mm nmo^n n^osr yn** pbyn nmn wm . hdd ’nto bz im onw 59rmn rinn nyotsra mmnw nxipw 58n?DDnn ot n mrjo niw nnr um dj eo.niN'nDn tßfnjm 61nsyn rmn rum m fjn jdi bjtp»n nyin py wr\? 63hto cwn 'n.i r)ioi 62rPiyn min *pD nimn ynt fiNnnyb py jjd isnui pjun Nirw anisonij; nunsi □ ^nn fyi 64dinh b ,n n dto np^ im nonwn d 13 n d n i m oyinD^ nm n^n ^y nra jrby njn hnü njni **'wnwb bms Dinn con^ 65nn^Dn an ay moiy p^y nyn yin nDt£0 n mn mm . Niuni i33jn c^n'i?y njjyno 673i33n ndd Diese dunkle Stelle, die wir soweit als der corrupte Text es gestattet, zu erklären suchten (f. die An m er kg.), ist besonders darin mystisch, daß sie die MN gleichsam als besondere Potenz anssaßt und den menschlichen Körper, wie die Gnostiker, als die später eingetreteue Verdichtung der ursprünglichen Lichtgcstalt darstellt. Daher kommt es auch, daß Jbn Gebirol den Werth des Körpers sehr herabdrückt. Siehe TikkuüMiddot ha-Nefcsch, Anfang; More Ha-More, S. 122. 5. Abraham Jbn Esra führt zu nsti Anfang, Folgendes von G'ebirol an: niDDH nD1?^ im nDDn n nü&niD mnbx.n^Di nji^yn noBob ion d^id n. In der symbolischen Deutung der Jakobsleiter war ihm R. I e k n t i e l (s. oben) Vorbild; und wir sehen hieraus, daß durch die Ideen der Gnosis die innigste Verbindung nlit Gott hergestellt werdeil kann. — — Wenn wir alle hier mitgetheilten Fragmente überblicken, so sehen wir, welche geistige Verwandtschaft besonders zwischen Hüja, Jekutiöl und Gebirol herrschte; und sind die literarischen Ueberreste dieser geistigen Affinität nur gering: so reichen sie dennoch hin, jenem wissenschaftlichen Verlangen Genüge zu leisten , das in der Geschichte ebenso wie in der Natur Knospen und Blüthen den vollen, reifen Früchten voraussetzt und daher auch die Erscheinung der Kabbala nicht als einen dens ex maelu'na gelten lassen kann. Das 10. und 11. Jahrhundert haben uns Uebergänge gezeigt, deren Voraussetzungen und deren Conscquenzm einer besonderen Erörterung bedürfen! Ad. Jellinek. 58) u. 59) S. M.r nm xyw nJvbyn nD&$on ro . mn Nipjn wnn m »y 60) ist hier in der Bedeutung „versuchen", „angeregt fein" genommen. 61) Bezieht sich auf yn bl bmn 1*>yi, da die n)m von der nnoisn wb: herrührt. 62) Bezieht sich auf wn . d. h. der Mensch zertritt die Pflanzen, welche in die Höhe streben. Vielleicht muß man lesen: nbyn wi *]i.tcn n^n ynn. 63) Bezieht sich auf ^py UOI^D nm) r d. h. das Ende des Menschen ist Staub, aus dem Pflanzen emporsteigen. 65) Jbn Esra im gedruckten Commentar: om Dnron . Diynvi D'Dtfbon 66) Jbn Efra: nDN1!J\X "DitfifD^n bynDWDDni. 67) Siehe oben die-Stelle aus „Keter Malchut"!, 9.