Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 25
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 557-558 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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557 Salomo Jbn GeLirol. 558 ,45 “iDDD ])üh b nDDDD niNSP pPN ,'pTl 44m'SP 1DD □nsob \)2m pN hd bn nnno n&yy wnn dni nnnnb -pb nnnb 7© Dibi -pnnb min ntb^m rinnn nymn bi i6jiwnb nbm *]nntpn.D pN o 47iDyy nmn wnn oby nriN b n nnno Diiaa td (\ nbun nnnb jinnn nn nr nnsoi nr vznt pinn niNnsnn niNhpn 48niNimn nno .mnm »uns nb-ino □rros pon» jbi 49mnmMD üb nn^on tw toi jb b n nws> jbi nn\mn aobpaoN nw '"m m bn «in 'an rm>Dn , rbyth nmr>D '.in pn nriN Non .™npn ^np nn N*>n nwrfr nnni'D '.ini nvonm tcnpn b.n n^np.n '^nni njn b Mnn nanpj rvysoNro tt.t wm ri'y una npy^ nanar übon eno Nim 50]inD nwb nn^non bcy Sn nbon p’nn jwjwDn norun □ipDD nbm njw nNnnn nrNi DipD niniN n^m nn □vnnan onrnn bi> nunn? mp di bn n)D'> nw D"nn jnJiDfiD b nibon nno^ p? dw nnNi , bym nnn — . n^bm bm pb rnntynon dpid^ wi Dieses kurze, wegen seines Inhaltes und wegen seiner Ferm aber höchst wichtige, Fragment ist der Spiegel der Lehren Hüja's (stehe die Anmerkungen), und zeigt uns sowohl die Umgebung, den Einfluß als die Zeit des letzten Gaon. Eine solche Uebereinstimmung zweier zu derselben Zeit lebender Männer, von denen jeder doch ctne eigentümliche Art der Darstellung besitzt, schließt jeden Gedanken an eine etwaige Pseudographie aus! — Salomo Ilm Gebirol, dessen Dichtergemüth der Tod Hüja's und Jekutiel's rührende und ergreifende Tone entlockt hatte — wie, sollte er blos die Männer Babylon's im Allgemeinen bewundert und dem Zuge der Zeit folgend ihren Tod poetisch betrauert haben, oder waren es noch andere Sympathien, die den Dichter zu Hüja und Jekutiel hinzogen? Fand nicht sein poetischmystischer Geist Nahrung in den Anschauungen, die von 44) Vielleicht ist hier dasselbe nipJin 'D gemeint, das oben von Hä ja citirt wird, und es scheint sich blos mit der richtigen Vocalisirung und Aussprache des Buches Jezira beschäftigt zu haben; kein Wunder, daß es verloren ging! 45) Vrgl. oben die nnilfirn Hüja's: niPDD HINnpJ — . bl nsdd onb ww pdo 46) Vrgl. oben die Exposition des Sesirot bei Häja. 47) Siehe oben die Worte Häja's pi nipby 48) Auch Häja gebraucht oben den Ausdruck v^rn - nwmn 49) Da diese ganze ,-iniVN in einem ausgezeichneten klassischen Style abgefaßt ist, so sind die Reime hier gewiß nicht zufällig. Es ist daher möglich, daß R. Jekutisl auch wegen seines meisterhaften Styles oder gar wegen seiner Poesien berühmt war, und das mag auch ein Grund gewesen sein, warum der Dich ter Salomo Jbn Gebirol ihn betrauerte. 50) Vrgl. oben das Fragment H'Lja's zu Jezira IV, 2, das Ende. Babylon nach Spanien herüberkamen? Stand der Mann, der aus der ntopn riDON den Vorzug der Intuition vor den Wirkungen der äußern Sinne beweisen wollte (Tikkun Middot ha-Nefesch, Ans.),, in einem geistigen Rapport mit den Geheimnissen, deren Stätte Babylon war? Wahrscheinlich! Denn der Dichter hat es in seinen Schriften nicht an mystischen Winken fehlen lassen, die wir auch näher erklären wollen.. Vrgl. auch ^Beiträge" I, 71. 1. Jbn "Esra erwähnt zu Jesaia43, 7r NnpJH b prmtyj; *)N mnnsr pnunn nnnb 'nwi Folgendes von Jbn G'ebirol: b DÄpryn Drn^n b])2 nnb^ b D^n HD n? n b .. Salomo Jbn G^ebirol wäre demnach der Erste^' der das Geheimniß von den kabbalistischen Mcrnifestationsformen , nnn" , n^nD kannte! Wenn hier der nbüN keine Erwähnung geschieht, so darf uns dies nicht überraschen, da nbnN ursprünglich die bei Gott ruhende Welt-Dynamis bedeutete^ und erst später als eine besondere, und zwar die erste ManifestationSform aufgezählt wurde, was zu vielen Widersprüchen und gezwungenen Erklärungen Veranlassung gab. 2. Im „Keter Malchut" befinden sich viele Stellen, deren mystische Färbung allzudeutlich ist, und die wir hervorheben wollen. Keter Malchut I, 2: m)D3 im mDJin b nwb w^nxn wb . Nur wenn nnn3 als Kunstausdruck der Mystik genommen wird, erhält das Geheimnißvolle einen prägnanten Sinn! Vrgl. oben beiR.Jekutröl: nn nidrb. nn^rivn b^ . — Keter Malchut I, 3: WDD nb^n D^l b nDDnn . Die nDDn ist hier die Gnosis, wie auch oben R. Hüja diese Bezeichnung gebraucht. — 51) Nach ihm ist es Abraham bar Chijja, der die Formen rTO}/ , nnn" , HNnh (ohne n^nw, da die Schrift sich dieses Wortes bei der Schöpfung gar nicht bedient) besonders urgirt. Siehe Abravanel zu dem Worte rwfrro : N^n nnn D.nnnör 'n yin nnw npnnn n^t^xn riipnw dhd nbon. nbD nn "b^ cnsn Dnip vro nnyncn ob qnmn n^n^ hnh: ^nnn ni^nnn mnb Nnp nbpn^i •pn^nD mnnbi n^ncr' nnnm bi nmspi Pn^LJ/y Pnna1 . Drgl. auch Sachs ha-Jonah, S. 73 ss. über Moses b. Nachman. 51) Moses b. Nachman zu -^nibnn *& über TibNI *. )bmiwx bi p^b baN miy \wh nipo bn n6n^ nnmSn p D'p^nz-Dni nm dhd ■»nbw w wdodi *nnn n^D mnnn id nn b mPnN pdn dbä wo tynpn mno »bis« wmi nnpiNi Nnn^n b nnL7D»n n^rr» nibnnvn o b s’m j i n 3 n 3 i , nn^nn jib bpon b iHDn btt nwnO.ni nmn in . — Vrgl. auch S. Sachs a. a» O. — Joel, die Religiousphilos' des Sohar^ S. 204.