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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 24 · p. Seite 529-530

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 24
Date
1851-01-01
Page
Seite 529-530 (sequence 49)
Language
German
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529 Literarische Misccllen. 530 NDDNNJ ran (1 nDtsob nrft riobw nnub . uDlp2) rmtSQ nay ~im 'n rw tdn (2 wb ’Jno’?jn ’Jnr an sbn . 'JN'y onpbi 'n m '»dj to (3 bim b tdoti bi /. >V'H1D BTip Dip DD D nDI ' injn E/pnoi dw ps* o jrm ’irv (4 , 'di jnn tsd Alle diese (Btüde nun finden sich im *00 und zwar Cap. 28 tu 29, und werden vom Verfasser Elija ha- Kohen als dem rnonn AD entlehnt bezeichnet. Die Entstehung dieses Jrrthums wird durch die Wen. Edition des mit den verbundenen rNDDH ’o erklärt, tlebrigens ist das "D1Q an und für sich sehr lehrreich, hat überdies durch die vielen Auszüge aus andern Schriften einen Wertst, und wir können in das Urtheil, das Hr. Dukes über dasselbe fallt, nicht einstimmen. So enthält es Cap. 26 einen Auszug aus dem np3N 'ö — das wieder dem nEOPin WB)7];D von Moses de Leon entlehnt ist; vergl. meine Schrift: Moses den Schem-Tob de Leon und sein Verhättniß zum Sohar. Leipzig, d851 — ohne daß es dabei den R. Machir als Verfasser bezeichnet. Besonders reich ist es an Citaten aus alten Gebetstricken und an schönen Gleichnissen, unter denen v orzüglich das von dem Gesänge der Nachtigall, Cp. 22, hervorgehoben zu werden verdient. Ad. JeUinek. II. Bekanntlich sind die dem Ben-Ascher zugeschriebenen masoretisch-grammatischen Fragmente, wie Herr Dukes ffolche unter dem Titel miDDH herausgegeben, einem Miscellen- Codex im Besitze des Herrn Luzzatto entnommen, der jene Fragmente aus dem Codex abgeschrieben, und solche Abschrift, von einer Beschreibung dieses Letztern begleitet, Herrn Dukes zugsschickt. Die Worte des Hrn. Luzzatto in dieser Beschreibung lauten nun, so weit dieselben hieher gehören, wie folgt.' „Der Codex, aus dem ich copirt, enthält hinter einander; iQOO TO' “ISD von Jbn-Esra; riDDH nDDDil , angeblich von eben demselben z nibflrin -)DD (de princi|)iis) von Abu-Nassar Alfarabi; die erwähnten masoretisch-grammatischen Fragmente; und (d. i. das Buch der Einleitung in die Sternkunde) von Alfarghani. Das Alter der Handschrift ist nicht angegeben. Die Worte: 'i . *m?n nw &t>n &pn rw riojb *) In des Hrn. Dukes Vorrede zum OTOQN DntOJip , Anmerkung 2, der ich die obige Mitteilung des Hrn. Luzzatto MDüyn r02> sbpn"", die am obern Rande eines der Blatter, von fremder Hand geschrieben, stehen, scheinen indeß mit Sicherheit zu beweisen, daß die Handschrift jedenfalls älter sei, als das Jahr 1371, wiewohl", fügt der treffliche Luzzatto im wohlbegründeten Bewußtsein, nichts dadurch verlieren zu können, hinzu: „wiewohl ich nicht weiß, welche Aera hier mit jener der Welterschaffung verglichen sei." — Diese Aera ist aber keine andere, als die mit dem 16. Juni 632, einen Dinstag beginnende, und nach laucer Jahren von 365 Tagen zählende jesdestirdische oder persische, deren sich die orientalischen Astronomen bedienen, so oft sie nach persischen Monaten datiren. In der That fallen, wie die leicht zu machende Rechnung zeigt, der 25. Kislew 5131 unb der Ormusd im Gecwerdinmah (d. i. der l. Tag des ersten Monats) anni 740 &i\ Jesdegirdi, beide auf Sonnabend, den 14. December 1370, wie der 6. Tebeth 5132 und der Ormusd des Gerwerdinmah anni 74! är. Jesd„ beide dem 14. December 1371, der auf einen Sonntag traf, entsprechen. — Der Urheber der erwähnten Worte war offenbar ein Liebhaber der Sternkunde, der bei Arabern hierin Belehrung suchte, und zum Behufe irgend einer astronomischen Studie geschah es wahrscheinlich auch, daß er sich hier das Jahr 740 ärae Jesdegii/di, auf jüdische Zeit vebucirt, vorgemerkt: denn nichts anderes besagen jene Worte, als,'daß dieses Jahr mit dem 25. Kislew 5131 beginnt, und mit dem 5. Tebtth des darauffolgenden jüdischen Jahres endigt. In welcher Beziehung diese Vormerkung zu dem Inhalte des Blattes steht, wo dieselbe erscheint, läßt sich, ohne den Codex vor sich zu haben, schwer errathen. Daß dieses Blatt dem Alfarghani, näher, dem ersten Abschnitte seines Werkes gehören müsse, wo namentlich auch über die jesdegirdische Aera das Nöthige vorgebracht wird, kann.ich hier nur als entfernte Vermmhung aussprechen, über deren Werth ein Paar Worte des Herrn Luzzatto, des Blattes Inhalt und Stellung im Codex naher bezeichnend, zu entscheiden vermöchten. Dein sei indeß, wie ihm wolle, in keinem Falle dürfte sich aus jener Vormerkung, die, wenn auch nur nega-! tive Bestimmung gewinnen lassen, daß der Codex zum min-! desten älter sei, als das Jahn är. Je3tL 740, oder das nahe damit congruirende christliche Jahr 1371. Die Vormerkung datirt ja nicht von diesem Jahre; sie bespricht bloß dasselbe, und das in einem wisssnschaftlichm Interesse, wie dies offenbar zu jeder andern Zeit eben so gut, als im Laufe jenes Jahres geschehen konnte. Mit dieser Jahreszahl ist also überhaupt gar keine Altersbestimmung für die fragliche Vormerkung gegeben, und so fällt auch ihre Brauchbarkeit als eines Terms für die Altersbestimmung des Codex weg. Odessa.' — qv. entlehne, steht hier . Daß dies ein Druckfehler für OM , ist kaum zu erinnern nothlg. 34

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