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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 24 · p. Seite 527-528

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 24
Date
1851-01-01
Page
Seite 527-528 (sequence 47)
Language
German
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528 527 Literarische Miscellen. Wenn wir nun auch nicht berechtigt sind zu glauben, daß A. b. D. der Sekte der Maknriba angehorte, so wird doch die Annahme, daß die durch diese Sekte verbreiteten Ansichten des B in j a m i ü N a h a w en d i über viele Bibelstellen einen bedeutenden Einfluß auf-A. b.D. übten, gewiß keine zu gewagte sein, vielmehr durch die wirklich frappante Aehnlichkeit der oben in. größter Kürze mitgeiheilten Lehren jener Sekte über das Gelangen der göttlichen Offenbarung zu den Propheten und über die in der Bibel vorkommenden Attribute mit A. b. D.'s Ansichten hierüber, und insbesondere-durch den Umstand daß unser Autor, von den meisten jüdischen E.regetcn abweichend, viele Schriftstellen (wobei wir nur ans seine S. 49 . unserer Schrift mitgeiheilte Erklärung vom 2 B. M. 33, 12—23 Hinweisen wollen) ganz im Sinne der Makariba aufgefaßt wissen will, ihre vollkomluene Rechtfertigung finden. Das dritte der Ethik gewidmete Hauptstück von E. r. ist, wie wir S. 4 unserer Schrift mittheilten, in den zu Rom und München sich befindenden Code! defekt, und auch Herr Oberrabbiner Hazan, der eine wiederholte Collation beider in der Vatikanischen Bibt. vorhandenen Handschriften vorzunehrnen die Güte hatte, konnte nicht ermitteln, was von dem Vorhandenen dem ersten oder zweiten Kapitel angehört. Da wir den Inhalt der vorhandenen Fragmente kurz bereits am Schlüsse unserer Schrift angaben, dieselben aber nicht von großem Interesse sind, und in ihnen auch äußerst wenig Originalität gefunden werden kann, so wollen wir hier nur noch den, Schluß des dritten Hauptstnckcs und somit des Philosophenschulen " Halle 1850 Th. 1.) hier^folgen: „Eine Sekte von der Makariba glaubte, daß Gott mit' den Propheten vermittelst eines Engels spreche, welchen er ausgewählt und allen Geschöpfen vorgesetzt und zu seinem Statthalter für sie gemacht habesie sagen, alles was in der Thora und den übrigen Büchern von der Beschreibung Gottes vorkomme, das beziehe sich auf diesen Engel,, denn es sei nicht anders zulässig, daß der höchste Schöpfer irgendwie beschrieben werde. Sie behaupten, derjenige, welcher zu Musa mit Worten gesprochen habe, sei dieses Engel und der in der Thora erwähnte Baum sei auch dieser Engel, denn Gott fei zu erhaben, um mit. Menschen Worte zu wechseln .... Es wird auch erzählt, daß der Urheber dieser M-einung Binjamin an- Nahawendi (vrgl. über diesen Saadja, Emunot we-Deot VI 18. 19, Dukes, Literaturhiftorische Mittheilungen, Stuttgart 1844 S. 26 ff. und Dr. Fürst's höchst instruktive Noriz hierzu in seiner Uebersetzung dieses Werkes, Leipzig 1845, S. 354 ff.) gewesen sei, welcher ihnen diese Lehre bewiesen und sie gelehrt habe, daß alle Verse in der Tora, welche eine -Vergleichung Gottes enthalten, einen allegorischen Sinn haben und daß Gott durch keine Eigenschaft eines Menschen ZN beschreiben sei, daß er keinem geschaffenen Dinge und kein geschaffenes Ding ihm gleiche; daß bei allen Aussprüchen, welche in der Thora Vorkommen, immer dieser bevorzugte Engel gemeint H" (Vgl. über diese Stelle auch Iellinek, Orient 1851 S. 410 ff.). ganzen Werkes mitthcilen, und lwifüg,en, daß A. b. D. sowohl in Bezug auf die Obliegenheiten gegen Gott, als gegen Menschen 'W als die Grundpflicht erklärt, und diese Ansicht durch mehrere Beispiele nachzuweiscn sucht. Der Schluß von E. r. lautet so: Nb&yi .... FN./n^pn bw ttpd nnN nnnna TDnn mm St tun mjruDn p wy mann p mm pay# nn an mmw am Ttn NMQ nr pN o tüit bm nj/mb nv»pD mw D'TDxbn' dusjd hnoi ]n:ü$ pdnd yTt£0 ni^ noü nNDJ vbx ncrpra NTDn nmtsn 'ihdn nwDn> iNOinm pt by D^mn cmman m-Nnn* * * * 5? vjdi mro no-uh hm) . m by nrb nmn^ MH rwu n^i . riD Tb}/? d'Tt 'rfa nrniy p nzraoi nTyo nrnp no nbr. .y& nm lrunann ddhn rw bmm hdin1? 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Dukes hat in.seiner neuesten Schrift: „zur rabbinischen Spruchkundeeine bibliographische Notiz über verschiedene ethische Werke als ersten Anhang gegeben, in welcher er S. 80, das ^oiß mw von Elija ha-Kohen aus Smyrna betreffend, bemerkt, daß Eap. 28 desselben sich Stellen aus dem mann rO befinden. Nun wird man aber vergebens Diese Stellen im TE)nn p suchen- und es hat damit folgende Bewaudtniß: Im Jahr 1519 erschien .zu Venedig eine Sammlung Schriften, welche unter Anderm unmittelbar vor dem rmnn 'D einige und enthält, die folgenden Anfang haben:

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