Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 23
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 469-470 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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469 Die spekulative Kabbala des R. Asriel. 470 4) büNJi Ninn und pvnrj nriDi nDDnn yzwa 13DD , 5b, 5) runiDn riDDnn rwon rnoin wn na^n l©n nN10, 6 a. T' 6) n'mnst^ai nnytsm n'ä'pD rot? tpdi a'b'D&o1? D’jnr d’ji’di nr bor nntmr D1 b31pDn , 6b. Vergl. dns Nähere in Lee Jdra Rabba. 7) O!7 D'QVvn blW DlpDD.■JB'OJn ,7a. 8) Uctcr pO’ n»d bttDty , S. 8 a. 9) D’m© nty im nDDnn pyo Nsvn p'jron rb'bn n^i di© n^> pD© uwjE'DJt nnDK© ntcwn, 20 a. 10) ironn ntJoVnj , n©©m nfryn rnpw , noam nnnDOi mpiDjrn mmn , 29 a.— Nachdem mir die Wichtigkeit des Commciitars für die Kritik des Sohar gezeigt haben, machen wir noch ans folgende zwei Punkte aufmerksam, die einer nähern Erörterung bedürfen, a. Der Verfasser LeS Commeutaxs erklärt in der dritten Einleitung das 28. Cap. des Buches Hiob als Inbegriff der kabbalistische» Lehre, waS auch 13Ni in der Einleitung zu feinem Jczira- Connncntnr thut. S. auch M. b. N. zu Hiob 28. b. Der Verfasser bringt 22 b eine große Stelle über '©) ri'lplb £ un jb'N , die sich im Bahir, 5 b, 6 a (ed. Amstcrd.) findet, ohne daß er des Bahir dabei gedenkt! Diese Stelle ist übrigens auch vom Sohar II, 58 b und vom -fnto zu Jezira VI, 1 benutzt worden. Ad. Icllinck. Saadja's pd« . Moses Botarel in seinem. Commcntar zum Buche Jezira I, 1 eitirt cme Schrift fiIN , die der Gaou Saadja verfaßt haben sott, und der Inhalt desselben ist, nach dem Citate zu schließen, philosophisch. Schon Rapaport (Leben Saadja's, Anmerk. 43) machte darauf aufmerksam, daß diese Schrift nicht von Saadja herrühren könne. Sie hat aber Botarel Vorgelegen, es muß ein Grund vorhanden fein, daß sie auf S. zurückgeführt wurde -— und dieser liegt in dein Namen der Schrift! Auf arabisch heißt nämlich der ,, Stein der Weisen": Kimijai sa’a-clet, riiNyo NV3D$ daraus ging die Verwechslung hervor, daß das □'•DTD^n pN 10) Auf derselben S. spricht sich der Kommentator für die platonische H y l e aus, und fügt zu seiner Rechtfertigung hinzu: im xbo -di tom 'w aonn p^rn isnp pni nid'ü D'piDin Dnm n^cp n^bo irfoo ->mp pNB> tod ym Dpdh vw yzjp^nybä’b nw wdd!?n pno b'SW *6 DK Iwp PN p irtoo p)p (IT ]W 1DD1 “IHN ofe D^3COn bbD2 nr d -im nPq 121 . Auch Mosks i\ Na chm au ntmtm eine feine Urmatme an, die der göttliche Schöpfungsakt in Formen kleidet. Siehe seinen Commentar zum Adschn. , Anfang. Saadja zugeschrieben wurde. Uebrigens hatGhazali* wirklrch ein Werk unter dem Namen pN — i'ldrpO NW) geschrieben, das auch philosophische Materien behandelt, und von welchem in Kreh l's,,Erfreuung der Geister", S. 15 sich ein Auszug befindet, der von der Eintheilung der Seelenvermögen spricht. Ad. Jellinek. Die spekulative Kabbala des R. Asriel. Die Erklärung der zehn Sefirot von R.. Asriel n^NBf p"! by dvtdd rwy;*d), welche 1850 in Berlin nach einem Code.r Bisslich es gedruckt wurde wld aus Mei'r b. G'ubbai's Werken {nroN pl und tsnpn rnpy) schon früher bekannt wäre!,, sind von verschiedenen Gesichtspunkten aus höchst interessant. Abgesehen davon, daß sie ein wichtiges Mittelglied in der Geschichte der Kabbala bilden, zeigen sie uns, wie ein Kabbalist bestrebt ist, die Elemente der Kabbala philosophisch zu deducireu. In der That kann er seine Deduetion nur niedergeschriebeu haben, wie er selbst in der Vorrede bekennt (s. S. Sachs, Ha-Palit, S.45ff.), um Philosophen zu bekehren und zu belehren. Daher appettirt er oft an die pNM MN (Antwort i, 2, 7) und beruft sich sogar auf den Koryphäen der Philosophen- Partei, auf Moses b. Maimuni*: denn der ißiND in 1 di nn ■nm1? nmo npnon wni (Antwort 2) ist kein anderer als Maimuni; siehe Moreh I, 58. — Wir versuchen nun hier seine Fragen und Antworten als ein systematisches Ganzes darzustetlen, und zwar nach der Form der Ethik von Spinoza. — Defini ti 0 n I. Unter dem Wesen, das Urheber und Leiter aller Dinge ist, verstehe ich das En-So f, d. h. ein unendliches, unbegrenztes, mit sich selbst absolut identisches, in sich selbst einiges, attributloscö Wesen, ohne Witten, Absicht, Verlangen, Gedanken, Wort und That. (Antwort 2 u. 12.) Definition II. Unter Sefir 0 t verstehe ich die *) Derselbe gebraucht iti ijfNft , S. 40, ein Bild Onoi?D HDD 2WV )^b OlNH); das einem andern im S. Jezira VI, 2: nDnte2 VDft 2b ähnlich ist. 4) Der Leser erlaube uns hier eine gelegendeitliche Bemerkung. Rapaport versucht in seinem dem nrpM ed, Steinschneider beigedruckten Sendschreiben, S. & die Bezeichnung DWN für DON^n bei Maimuni zu erklären, sowie S. Sachs in Ha-Lechija, S. U ff. Dieser Name findet sich aber schon bei Alfarabi, nihnnnn 1DD (abgedruckt in dem Jahrbuch ppöND , 1849) S. 2: bw ) lniDlD? D'D w niDbn b’fi d 'w^s Nipjn (‘pyrsn , und kann daher keinen jüdischen Ursprung haben. Es ist d«s arabische ' 30 *