Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1851-01-01 · Heft 23 · p. Seite 465-466

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 23
Date
1851-01-01
Page
Seite 465-466 (sequence 49)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2360092-2360688-2360692--7500-3536484
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

465 Sohar. 466 jo n s» i ' n nm.T inpönD'iwi p wvj MD ii^b? Ä ton bytD? mn mpDD ^iü') pyn Letzterer iit seinem kurzen Kommentar zu Ex. 23, 20: > D^iDiTiiD) NDUni dddj.d um hd *jb p-idn nnjn 'o jn , pyn jonsph wt>*n und bm pb bwM mm , pbn Dm m mm pyn n%d 2mbyD y'iw -mtt dinü> pna dinh rD) 'liän . Beide bekennen sich — von Abr. Jbn Esra bemerkt dies Samuel Qarca in seinem Supercommentar — zu der Ansicht Platon's u. Galen's (siehe auch Grrson's D'DE'n Dy&73 ecl.Heidenheim, 50a ff.), daß der Akt des Sehens dadurch entsteht, daß vom Auge eine geistige Kraft ausströmt, welche die Gegenstände berührt und sie dann dem Auge znsührt^. Der Sohar macht nun von diesem Bilde Gebrauch. Das Licht veranschaulicht ihm die Schöpfung, ist der Vermittler zwischen Idealem und Realem, (Sohar 1,161): 'Dl pDj ttD NI13 pDJn DB bD UN "TP) und das Auge dient ihm zur Erläuterung der göttlichen Erleuchtung des Menschen (Sohar II, 23 a u. l).). — 2. Elemente, Weltgegenden, Metall e. Sohar II, 24a u. b wird folgendes Schema von dem Zusammenhang der vier Elemente, Weltgegenden imb Metalle ausgestellt: 1. Feuer II. Luft III. Wasser IV. Erde Nord Ost Süd West Gold Erz Silber Eisen und nachgewiefen, welcher innere wechselseitige NcxuS zwischen dieser Duodccas stattstndct. Dann bemerkt der Sohar, 24 b: pn« inbD Dsyi D^ nn ~m 'in Nn Beweis (vergl. S. Sachs rpnnn , S. 6), daß Jbn Esra an die Philosophie S. b. G.'s sich anschloß, wie ja auch das Bild vom Auge ursprünglich dem S. b. G. angehört. 2) Bei Gerson D*>ß^n DM , 53 b heißen sie nODD , tuni ca in der Optik, oder ni^PlD . Gerson und S. l^ar^a geben die Bestandtheile des Auges unter verschiedenen Namen an. Wir setzen sie her, mit den entsprechenden Ausdrücken der Optik. Es giebt, sagen Beide, drei Feuchtigkeiten und sieben feste Theile, und zwar: rnrb?]titbw , 1) H'DlDin , bumor vitreus; 2) n'D'DDn , bei £ar$a rvHDpn (von mp Eis) bumor aqueus; 3) niöbnn D'D , bei ^ar^a n^ann (von mpD Ei), humor aibugineus. nuro nyDcy nhyü , mariD , 1) mnn, bei ^arya rWDDy, r-etina; 2) ^bty.D , bei gavga adjectivisch ri»btyn , tunica rasculosa; 3) ritt'pn , tunica sclerotica; 4) nwyil HJJ'D' , bei Yarya rPDnb, 1«»» 5) n'Djyn / t° «vea; 6)n'npH, t cornea5 7) nDDinn - bei yar<?a , ligamentum ciliare. — S. auch Maim. ,1^2 'pDO . 3) S. 21a wird auch von den Vögeln, die an Bäumen wachsen, erzählt; S. 28 a von den Kleidern, die aus dem Salamander gefertigt werden. Vergl. oben über die „Zoologie des Sohar". 4) S. a. a.O>: 82U pyno O NdD vD'^nyil »dt jndd nNDp dipn nddd niNDn pro N'ni m . pyn jd nNsn'n WDjn din ddh»d hdd/di Nina t.dd vn Nbi N*n *n ptypciw nid ni * dmpnd nyDDNb »mn 1 *nö’ nwr» ddnhkd Die Grundidee lesen wir wörtlich in Salomo Jbn G'ebirol's3 „Königökrone^ TI, 2: IfiN ONtflDI IHN HD' Dil b DnjJDDN ilbttn nniD'ffl n y d d n b mm idd' ok/di D^nnnoi D'nsp wdd , 6D'ifi^Nn und die nähere Erklärung, wie das'Kalte, Warme rmd Feuchte auf die Entstehung der Metalle einwirkt, bei Gerson D'WnDyt#/101)ff im Namen des Aristoteles. 3. Magnet. Der Magnet, der im Talmud pN rONiuyn heißt, hat im Sohar schon einen modernen Namen, und wird N*?DpD“? NJDN genannt, wie in Gerson's D’i3^.l DM „ 12b: nDBno.n pN btDD^ . Der Sohar benutzt die Eigenschaft des Magnets zu folgendem Bilde (Sohar II, 21a): *ODN 'Kn rro pD , *>6y nAid ndhd '»n dd n7hd N^Dpon . tby An nr ny nt wobgo 'J'd nm Ad. Jcllinek. Moses ben Nachman's Commentar zmn HohenUede und der Sohar. Im Jahre 1763 gab Jizchak Kalwarie einen Commeukar Moses ben Nachman's zum Hohenliedes-in Altona heraus, nach einer Handschrift im Besitze des Rabbiners Mardechai zu Berlin, nebst dessen und des Berliner R. Michael Texlesverbefsenmgen, Conjectmen und Bemerkungen, die alle ans eine störende Weise in den Text eingeschaltet sind. Dieser Kommentar enthält Lllles, was Recan a ti in seinem Ta^a m c h a-Mizw vt im Namen des R/A sriel anführH. Siehe nirrvn'vyv 5) Desselben^ poetisches Bild, )DD D^y fe)D (Dukes, Or. 1851, 386; z. K. der ueuhebr. Poesie S. 172) findet sich im letzten Abschn. des ynn p*?nN : NDDO nPdDND D'DJyD . Sohar U, 179 a. 6) Was der Dichter als musivische Pointe gebraucht, macht der Sohar flugs zu einer biblischen Deutung. 1) S. 20 a (falsche Paginirung fa) polemisirt er gegen Abraham Jbn "Esra: |'D nv?A *pD3 b]) DDtynl -' 3 y j d n 1 DD inipnyna -ob® .DD ^di.d ddidh NDly 'D DD'DD N'H 11 D , ^IDD ^Dy 3t7Dy H3.D , pND IN — . .DD1DJJ Kurz vorher bemerkt er: nnTl yJDni PD t^DDH pN7 nnDin nDi^y pai nD'y ^i^ni bn.io ^bw iöAn!? wi* lz> . r)Dl DNDty yoiy n^DDl Vergl. dazu Sohar 11t, 152 a über die Auffassung der Bibel; Maim uni, Commentar zu pbn, 8. Glaubenssatz; S. Sachs, Ha-Techija, S. 9. 2) S. 4b sagt Recanati: -non by (n^Dil) DN^DNl 'D ibty;'dd bb bN'Diy 'd DDnn chin Nonty niDDDH DDsyyD DIDD üblD br,I KID . Die Aufzählung der Mizwot nach dem Schema der zehn Gebote nehmen auch in der Tbat einen großen Theil des Commentars zum HL. ein^ 30

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.