Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1851-01-01 · Heft 23 · p. Seite 457-458

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 23
Date
1851-01-01
Page
Seite 457-458 (sequence 41)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2360092-2360688-2360692--7496-3536480
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

457 Die Midrasch - Literatur. Zwei Gebetstücke Sa adja's. 458 weder die Geschichte noch der Midrasch, sondern scheint aus der Lection öder Nrao "O hecvorqegangen. Unter den craxi niwy , von weichen cs heißt nnnn bu in'jn abw □’DJn 'TObn bl!> und wo Hillel, Jochanan b. Satkai und lauter Talmudisten aufgezählt sind, wird als zehnter aufgefiihrr b'IV.(Sahl), von dem gesagt wird: b.iDI ’pwi SSmtS' UlbnstN 'pRp“! iiwsn ’pRpn . Wer war Saht» wo war eine Stadt Saht? Bon diesem Saht heißt es weitere eiwzlll tnpi rau bw njQtca bnon R'vbnv “inra bo:w iran DDjb p'son N'bi ninuV D-rarat? mu n'Nl riNiji by vmi ira ibuj td iwi dn ~nra pon ND*irW ni.S'lSin iJCM lpra . Wo findet sich noch diese Mayr? Kap. 4 wird cm*® pofj genanrt niUpi mUU mp und von ihrer Lage gesagt nbon üb HURp NVTI , wie ipt diese Specialität zu faffen? In einer ausführlichen Sage über Viraraee (Kap. 10) heißt es: 51^ UVV JJDJ .- nnbt : VßDb nbu -un nbrai DW'im ito obiyn ba ntb.in jo LLm *]iD3ty. raso nobon uw N~pj;wo hat diese sonderbare Erklärung eine Parallele? Nach diesen Auffälligkeiten ist es durchaus nicht zu verwundern, wenn das gelehrte Publikum mit diesem Midrasch nichts anzufangen weiß und nichts anfangen will, oder wenn bald hier bald da Beschuldigungen austauchen, die zwar sucht gerechtfertigt aber doch erklärlich sind« Möge Hr. Munk uns über die Pariser HS. Einiges mittheilen und möge Hr. GL uns über das Sachliche -Einiges sagen, wodurch wir in den Stand gesetzt werden, dasselbe besser zu verstehen. 17);3TI '□ mit dem ausführlichen Kommentar W3 von Abr. Ahr. Broda ^beu Schalem). Wilna, 1838, 4. Das Vorwort heißt rvsn \JD und das Verzeichniß des Bemcrkenswerthen litt Kommentar heißt HNnn 18) nsp wr© Dy k"yi - Dieselben Perakim mit kurzen Glossen: Zolkiew, 1794, 12; ib. 1804, 8. Warschau, 1832, 8. In der Einleitung geht der Cemmentator von derAnsicht aus, daß wirklich der Tanna,'.t Elieser b. Hyrkanos, den Talmud und.Midrasch in schönen prächtigen Sagen verherrlicht, der Verfasser dieser D'pD gewesen, so daß in Bezug aus die Kritik nichts daraus zu erwarten ist. Umsomehr jedoch har der Verfasser für die'Kritik des Textes gethan, indem er dazu die Parallelen im bab. und jer. Talmud, in den Midraschim u. s. w. verwendet, und gerade in Bezug auf Textkritik hat sich der Verfasser eine richtige kritisch bewährte Ansicht gebildet, so daß man mit großem Nutzen diese Ausgabe benutzen kann und auch die WocLrrklärung ist sehr gut. Dü Belesenheit des Hrn. B. ist außerordentlich und nicht blos alle Kanäle, wohin eine Sage oder eine Ansicht sich verirrt, werden nachgewiesen, sondern «auch wo in spätern Schriften (Raschi, Tosafot, Aruch u. a.) aus diesen Perakim citirt wird. Wir haben aber gerade in letzter Zeit einige mehr oder weniger haltbare Forschungen über Pirke de-Rabbi Elieser erhalten und es wird dem Leser vielleicht nicht ohne Interesse sein, sie hier zusammengestellt zu sehen: a) Zunz in seinem GV. der Juden widmet diesem das 16. Kapitel, S. 271—78. b) Steinsch n eider in seinem Aussatz in ha - Jona von S. Sachs (S.17 flgO widmet diesem § 3—5. e) S. Sachs in seinen Zusätzen zu den 2 vorhergehenden Aufsätzen, ebenfalls in ha-Jona (S. 35), wo jedoch das Hauptsächlichste oder Eigentliche aus das 2. Heft des Jona verwiesen ist, das noch nicht erschienen. Filipowsky, im Vorworte zu seiner Ausgabe des "inyn “iDD von Abraham den China unter dem Namen mDK ruttt"! S. XIII — XV. Daß unter diesen die Arbeit von Zunz allein von Werth ist, braucht wohl kaum erinnert zu werden, aber selbst für einzelne.Punkte ist das von S. und F. ebenso sehr zu beachten, wie das von St. durch Verworrenheit und Unselbständigkeit ganz werthlos ist. Hr. Z. giebt zuerst eine genaue Beschreibung der 54 Kapitel dieser Perakim, auch Barajta genannt, und aus der Zusammenstellung des Inhalts schließt er über die ursprüngliche Disposition, wie sie jetzt in der Mitte abgerissen ist und welcher Theil eigentlich fehlt. Nach dieser Zersetzung des Inhalts weist der Vers, nach, daß R. Elieser es nicht verfaßt haben kann, daß der Vers. vielmehr bedeutend später und nach Zusammenstellung vieler Beweise kommt er zu dem Schlüsse, daß das Buch im 8. Jahrh. verfaßt worden sei und daß der nicht genannte Autor im Abendlande gelebt und geschrieben. Zwei Gebetstücke des Gaon Sa adja Fajjmni. (Fortsetzung von e. 389 und Schluß.) owron bj ntf nsm nrw , 'n nowr , nrr nojm n^npn dh^n nN-ipi , $b) -iendd □t&nr6 rriDii ra 7T:n , oTrwnbi divynb rbo'n 7^ oSyn nN rw nnN 'n no»vi *• onrnpa Diwn^ D'DDD'DDl ü'pm DINH '13 DN U üb)y HTH nnm jnro möm Diam D^nn 7*nni , on^ 3UD "iDBf d idij; übiy ndh D^iyn nNi ,1 dh^d^ now'# 73 DHjian jd nn3 Dpi n Dpinbi j'vdu bo jnw’ ynr m mm -iew sinrjN wb** fn rtnsn riDDn mp ^0 vb , now'yD by im »winymni nprnn o^nöDm ririNni mbx 'n nDNi o^un bai pNn boi t*b im , 'niBrni n^un , 7n^s* liojonay np ito wywom lJ’n^N *n hdn) nnm tS mo’S , 2uüHpD no niDnr’irnisnDJ ppnni wnni^ -rwoni 'n m« 7\btt by ■ 71'ni tdd ntrw npn iy rbm nieten rnbnn moisyn by wnbx &b D’Nion 7'm^yQO?3i t^dd iddd pni 1) Von hier an fehlt in der HS. zu Parma. 2) Die gedruckte Romania setzt hier noch hinzu DrpDDm wniDNP unx-rn .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.