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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 23 · p. Seite 425-426

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 23
Date
1851-01-01
Page
Seite 425-426 (sequence 9)
Language
German
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425 Geschichte des Jezira - Textes. 426 gehalten imb Vieles in der Kabbala nur mündlich mitgetheitt wurde. S. 2d: HD »ISO H DTlTön5 151): ^niznft vfcpcp nb. — 8B<iut cs 4 a heißt: fpn orn m^bf so ist dies kein Beweis für 1390, da die ganze eingcschlosftne Stelle von anderer Hand herrührt, wie der Zusammenhang es zeigt. Jedenfalls ist der Commentar aus der Schule des hervorgcgangen und ist älter als der Sohar. 5) Moses ben Nach man, dessen Commentar ebenfalls die Mantuaner Ausgabe enthalt. Er hat das Sefer Jezira bei seinem Lehrer R. "Asri el gelesen, wie wir dies an einem andern Orte nachgewiesen haben, und unterscheidet sich durch Kürze der Darstellung, worin ihm sein Lehrer als Muster diente. 6) Dcm Verfasser des ,, Maarechet h a - E l 0hüt", der es in diesem Werke erklärt. —• Recanati und Bachja ben Ascher nehmen in ihren Pentateuch-Commentaren häufig. Rücksicht auf Jczira. Ob Moses de Leon in seinem Dtsm rD, wo er die 10 Scfirot erklärt, an das Sefer Jezira sich anschließt, kann nur die Einsicht in die Handschrift bestätigen. XIV. Jahrhundert. Berberci. Moses Betarel eitirt einen Commentar von Jehuda t. Nissim aus Fas, ebenso Samuel Motot in seinem Supercommentar zu Jbn/Esra, der nach Munk (Nolice sur R. Saadia p. 16, 2tnmerk. 1) 1365 in arabischer Sprache geschrieben wurde und sich in Paris, Oraloire 20, 74, befindet. Vergl. Orient 1847, 606 ff. — XV. Jahrhundert. Spanien, Sicilien. M0ses Botarel (s. meine biographische Skizze deffelben, Or. 1846, 187) hat in seinem Commentar mehr fremde Erklärungen gesammelt als eigne geliefert. Wcnu man von den vielen Citaten aus fremden Schriften absieht, so ist er selbst mehr Philosoph als Kabbalist. Sein Commentar steht ebenfalls in der Mantuaner Ausgabe. — Von einem Commentar I 0 sef Sar S ch a l 0m'§, der von Aaron Alrabi eitirt wird, gicbt uns blos Znnz Kunde. S. z. Geschichte u. Literatur, 520. XVI. Jahrhundert. Palästina. (Safed.) Zwei Anhänger des Sohar sind es, die uns Erklärungen des Buches Jczira liefern: Moses Cordovero und Isaak Lu ria. Erstcrer hat außer einem besondern Commentar (de Ressi Wörterbuch 8. y.), der handschriftlich ist, das Buch Jezira in seinem Hauptwerke ,,Pardeö Rimonim" an vielen Stellen erläutert. Von Letzterem ist Konstpl. 1724, 8. ein Commentar gedruckt worden. — Auch ein christlich er Gelehrter, Wilhelm Postel erklärte in diesem Jahrhundert das Buch Jezira. Die Erklärung erschien Paris 1552', 8. — Im XVII. Jahrhundert hat blos ein getaufter Jude, Rittangel, einen Commentar herausgegeben, der Amst. 1642, 4. erschien. Derselbe ist mehr Sammelwerk als originell. Jur XVIII. Jahrhundert lieferte R. Elisa Wilna ganz im Sohar style eine Erklärung, die Grodno, 1806, 4. erschien. Das XIX. Jahrhundert brachte uns zuerst einen Commentar von einem christlichen Gelehrten, I. I» v. Meyer (Leipzig, 1830, 4.) dann von Prof. Franck in seinem von rm§ übersetzten französischen Werke: ,,die Kabbala" (Leipzig 1844, 8.) und endlich von H. Gr ätz in „Gn osticismus und Judenthum" (Krotoschm, 1846, 8.), der den Weg zur richtigen Auffassung des Sefer Jezira bahnte, wenn auch die angenommene Autorschaft Akiba's unbegründet ist (vergl. oben Anmerk. 1). — So hat das kleine Büchlein in einem Zeitraum von Tausend Jahren einen gewaltigen Einfluß auf die jüdischen Geister ausgeübt, und erwartet, was die kritische Behandlung des Textes betrifft, noch seinen Bearbeiter l A d. Iellinek. Geschichte des Jezira-Textes. Die ersten Herausgeber des Sefer Jezira in Mantua bekannten selbst am Schluffe, daß der Text in verschiedenen Receusivnen vorhanden ist, die sowohl was die äußere Oekonomie als auch was den Inhalt betrifft, von einander differiren*. Sie haben daher auch eine andere ausführlichere Recensicn beigedruckt, von der es am Ende heißt: ,TOlSOmDJ hnf. M 0 sesB 0 taret führt in seinem Commentar verschiedene nwnDU an; und Moses Cordovero giebt sich in seinem ,,Pardes Rimonim" 76 viele Mühe, die richtige Leseart einer Jezira-Mischna herzustellen 8. Es wird demnach 1) nrns dn N\n n '2 udd nwaon nwnoun mni wiqd ya coyio uw hidi ro*o dm W'X ^2 OKI "linwai T)ünp2 nD3H m02 DN . ttfWl 2) Moses Cordovero vertheidigt dort eine Leseart gegen Moses b. Nachman, und fügt dann hinzu: 5^ p-»iM .b)DD ’DD }2üirb MHH Em?0n HIVI UnDNHJ Dieser kritische Zweifel an der Echtheit des Nachmanischen Jezira -Commentars ist aber höchst grundlos, da Inhalt und Form dem Geiste Nachmaru's angemessen sind.

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