Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 22
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 389-390 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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389 390 Die Sprache und die Namen des Sohar» D'Krn UNttf ILO pN . nid tsn t uuran p: Nin ba Nna om inxn “btf nayn on^a uanp na/N nih nrn omni irryn nih nrn -pym nb w wpabi nbnn nurp psb ncsob ^b pnyp ub mra nw DJt *pi n'w mo unnpnai brt np ib niy ppb najjq ub nnb tpi Ton looi 3pbnn n\inb wnsty mnsb , D'pbNn Nin o , *mab b« oiatcrni , ujrr nv»n o: *npj p by . my pa , nnno pan byi byoo D'DBa pNi, pb^EDai inbbnn 'M py pN o , vin '"' pa/ in^ir -NiriKT nnx ba ra . pma.iai pyoa cwyb px py\ in , in^na nnw -;b hot p^i , anni nih nau '3,, niaabn ma^ pb? irm» nnNi “|b am, pyo baa n!?dji, tnioscr baa nnnoi, in.« btt nm riOtti . piM ttb py t 'N ba u'yo oby:i r pan toa Nin nnNi , ino obiy ttb ny n^n nntt , irvnbtt ,-°'2ibnvnaN nntt tti.n ncitti , nmnai obiyn nrna . ionv ttb i^niDi (.Fortsetzung folgt.) XVII. Die Sprache des Sohar^ Zur Begründung der Hypothese — deren llnhaltbarkeit wir an einem andern Orte Nachweisen werden — daß Abraha m A b n l a f i a Verfasser des Sohar sei, macht Landauer (Orient 1845, Cot. 488, 542) geltend, 1) daß dieser Kabbalist sich der T arg um im häufig bedient; 2) daß er in einer Stelle des Sohar, die irr unfern Editionen fehlen soll und nur in einer Münchner Handschrift sich findet, behauptet, Gott habe sich dem Abraham in aramäischer Sprache geoffenbart, da es Genes. 15, 1 heißt: „Das Wort des Ewigen ward dem Abraham ntnoa", welches Wort im Gegensätze zu dem synonymen NttT aramäisch sei, was nur dadurch erklärt werden könne, daß Abulafiä Vieles, was bei dem Erzvater Abraham vorl'emmt, auf sich bezogen 3) Bis hierher reicht die Einschaltung des Salomo Scharbik ha-Sah ab, die ursprünglich vielleicht in geordneten Reimen abgefaßt sein mochte. Von dem folgenden £.1 USTT Dl'n beginnt die Bakkascha oder vielmehr der Hymnus des Sa*adj a. 4) Sn der Roffi'fchen HS. steht Tipp , Tiattfn t 'aab. 5) Viell. muß Pbni gelesen werden. und so die Anwendung des Aramäischen im Sohar rechtfertigen wollte. Beide Argumente sind falsch. Die meisten alten Kabbalisten nahmen auf die aramäische Paraphrase des Onkelos Rücksicht, und man braucht nur Mose ben Nachman's, Mose de Leon's und Rccanati's Schriften zu vergleichen, um sich davon zu überzeugen. Die allegirte Stelle zu Genes. 15, 1 befindet sich voll ständig in allen Editionen und zwar in den nmn nno zum Abschnitt ib ib, Sohar I., 88 k ed. Amsterdam, und lautet: ttl ttl.n nn .nmo nttiv n'yi ttn^tta fwtt pNM DP n n pnb Nm duhh ttn'nitta nap 'b^n njb6 'tt.na Djnnb obpJiNb?^n n'b rn 'ttby ''attbo UD i.TM dtd NI N)^bi. Veranlaßt wurde diese Bemerkung über den Unterschied zwischen nttno und niriß durch das 28. Cap. der Pirke de-Rabbi Elieser, wo aus die Ausdrücke prn und HNno attfmccffam gemacht wird. Diese Stelle ist aber besonders wichtig, da sie beweist, daß die Münchner Handschrift des Sohar keine treue Abschrift des Reeauati'schen Codex sein kann, da Recanati in seinem Pentateuch-Commentnr, wo er ebenfalls das Wort NM03 urgirt, unsere wichtige Stelle aus den nnin.'nna nicht kennt, die er aber gewiß angeführt hätte, wenn sie ihm bekannt gewesen wäre. Uebrigens wurde der Sohar aramäisch abgefaßt, weil die Verfasser desselben die Pseudographie in dieser Form besser handhaben konnten. Ad. Jellinek. XVIII. Die Namen des Sohar bei Reeanati. Bereits Zunz (GV. S. 406, Anmerk.)'machte auf die Bczeichnutigen ttboion nnnn nao und nao bmn nmiH/ die bei 'Recanati Vorkommen, aufmerksam. Landauer (a. a. O. 362, Anmerk. 4) hält beide Namen für identisch und stellt sie aus Rechnung der Abschreiber. Wie sott man aber nach Landauer'ö Ansicht folgende zwei Stellen in Reeanari's rm*on 'vyo (14b und 23a): inbnna bn.in nnnn naoai la^N-ia bn.m nnun naoa — na tn^o erklären, da doch die dort angeführten Stellen sich nicht am A ru sa n g e des Sohar 'finden? Es hat aber damit folgende Bewandniß. Den^Theil des Sohar, der den Pentatcnch-Commentar bildet, nannte R. ttbaiv.n n.niin nav, alles Uebrige, wie die beiden Jdra'ö und einen Theil der T i k k u n i m , bezeichnest er mit brüH nniP rD. $cni beiden Stellen, auf welche wir hmgewiesen, stehen auch wirklich am Anfänge der Jdra Rabba (vielleicht entspricht das hebräische brtf dem aramäischen ttan, und geschah die Benennung a poliori) sowie auch die Stelle 27 a, und erklären uns zugleich, warum die Jdra Rabba ihre Stelle in Abschn. ttM gefunden hatte. Sie begann nämlich, wie ans der ersten Stelle bei R. her-