Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 22
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 379-380 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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379! Uebep Bilder: Mchaupt. AM :i seiner Gedichte.^ Ein solches Zusammentreffen würde allerdings -auffallendsein. Das Büd ist -aber über 2000 Jahre alt und schon' die- Griechen hatten diesen ^Gedanken ebenso ausgesprochen?" ■ XIV. ' Heber Bilyep irberhMpL. Alle .Bilder, der Stylisten sind entweder Gleichnisse- oder Anspielungen, von der- Natur «der ' Gegenstände entnommen, oder beziehen sich auf historische-Personen und Sachen. Die Gleichnisse, welche jjon der Natur der -Sache entnommen sind, können in wallen Sprachen dieselben sein. Wenn Charisi von der-Seele sagt? NtDÜI '!» P)1.1N ntOt^D Dl’ so ist -dieses Bild rein menschlich. Oder we>in wir in dem “I’urn I^DH P lesen "ij)n3 DN-’D “ip’ p-t mnb fern '■nn dni (Wenn die Herrlichkeit des Menschen nur in seinem Schmücke bestehet, so bestände der Werth des'Schwertes nur in dev' Scheide) , fo ist dies allgemein verständlich. Eben so wenn Jehuda Ha-Lewi in einem Gedichte (rö rfcirQ 'S. 87) sagt: NN1^ 2'p nsdk) : "maBrnrö" yoyh fwpDK (ich wollte die Ströme seines Lobes durchwandern, fand aber 19) Wir haben dieses Gedlchtchen bereits in unserer Blumenlese (S. 139 No. 195) mitgctheilt unter dem Namen des Schem Lob Palq'uera. Wir haben cs aber nachher'in dem Divan des Jehuda Ha-Lewi gefunden. Das Gedichtchen befindet sich auch in der Wiener Handschrift (Cod. heb. No. 72) anonym. Dort beginnt dasselbe mik. den Worten 2N2 Mn by •p’b'T1/|btn DN <wem, die Zeit dich aus das Haupt des Eh eru b setzt u.'ss. 20) Wer gl. Ham m er - Par gstall in d en W i d n er .Jahrbüchern 1846 ^.1. S. 52. 1) Wir lassen das ganze Gedichtchen, welches sich in dem ^handschriftlichen Lachkemoni in-,--.der Oxforder Bibliothek (Pococke 192) befindet, hier folgen. Die Anfangsbuchstaben geben den Namen ^jnrp |> fiosnn ttroiripin hat?jn by ’n.’tpjn. N'U -fraa map2i rpnri . noy n^a nnun DI’D hdo Hrr nannn non “’S’ nirta non Tny’’d : nti'sVns-?)m dV’ not? niDD morn nnjr. noo nhby-wüwd nmif n^Bxoi issri ri«.. AÄ . p o n^n pnwa nnsrp- .vV nvMN Io. die Brücken; der Rede... besetzt), so Ist dieses eine Metapher, welche für sich bestehet, Prosaisch aufgelöst-heißt dieses -nichts anders, als, die Worte reichen nicht hin die -Lobeserhebungm dieses Mannes gehörig zu machen. Die Anspielungen auf historische Personen und Gegenstände sind nur in engem Kreisen verständlich..-So z. B. wenn Salomo! b e m Gft b i'r o l um einem- Gedichte sagt: *ttD12'p’ITO2('Wt8 BfnUiTJtiT^tf&y ’jNVV -WOU (»Lch hiclt meinen Frcund [fäncHfßjna] ein Assael, ffe sind hinter mir ftal)m] geblicben-, wie die Lahmen I e b u s - fit en"), so hat diese allgemeine Reflexion,eine speciellhebräische Färbung angenommen. Namen find zu Begriffen erhoben, wie in dem Schill er'schen Spruch: „Pat rokles liegt begraben und Th er fit es kehrt zurück" griechische Namen die Lräger einer allgemeinen Idee geworden sind. Ein Weiser sagte einst sehr geistreich: „Diese und die zukünftige Welt sei mit 2 Nebenbuhlerinnen zu vergleichen, I wenn man die eine liebt, fühlt sich die andere gekränkt"^. Ein hebräischer Dichter sagte auf Samuel!, anspielend: „er heiße die eine § a n n a und die andere Peninah"s. Die allgemeine Reflexion erscheint hier ebenfalls hebräisch-costumirt. Das Bild des Iehuda ha - Lewi in einem Gedichte wenn er von den Nachwehen der.Trennung spricht: v ’nSDD’npniDDtt'?’di inb ca'^b m pa jro yoi („Er zog von dannen und zwischen den Stücken meines Herzens ziehet seine Bahn, und zwischen den Ruinen seines Hauses führt eine Bahn") ist sehr geistreich gewählt , und in dem nachfolgenden des Charisi, ist ein Ercigmß der biblischen Urzeit, Sinnbild für eine allgemein menschliche Empfindung geworden. So auch Charisi (Lachkemoni Cap. 49). Dnnnn p nnyr TEtfp nimta nprcn m) (Das Feuer ihrer Lust spaltet die Herzen, wie die Flamme, welche durch jene Stücke gezogen ist"). Das Gleichrüß in 2) Anspielung auf 2 Sam. 2, 18* 3) Anspielung aus 2 Sam. 5, 8. 4) Wir lesen diese Worte in dem geistreichen Buch p (Cap. 14) nm. ■>iwb ..Mn.iD^ni ran (-oddh) .. .- — rph^n. Djan nnwi dinh -anNnaa Für Bibliographen wollen wir hier bemerken, daß 1836 eine Ausgabe in Livorno von diesem Werkchm erschienen, welche in Deutschland wenig bekannt worden ist. Wir lassen hier das.Titelblatt, folgen-— "]hüD p pb; pnri >rD\>wrh Arn^ttr O272 iMum HD m -D'Dion, npm ni x'&yk'izx nyk f.sb Nto hy m )ypv). ws.nV nmn'vn^mNi3N^3ib '-»n 'irran hm mn. dct!2 .n*j 5) Ebendas. nipp, nm ,nin mah tdh tripx p hin .J 6)Das Gedicht fft an,. Je h uda Ihn Gh ajo 1 gerichtet und beginnt mit den Worten pN- *JD-nni5 'b .ID und befindet sich. Pococke 74 auf-der.Oxf o r d-e r Bibliothel.