Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 22
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 375-376 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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T75 Vebw Plagiat und MchMung. über Plagiat» Seine Worte Tauten w» A % 5Yipin oariäisnf '\ .: ■'/' ■-■■'•■•'•:' ' ' ' ■ *1DN mb . ..-«Sit« IM »izr.qv-Vpm. a;• r.- n .. *„ -waiNi:]mr ptiD. Nin.nDN .*;* » ■ . idin .-»pbä<' jd'n. *pb -vmwrn mwi- W0 'dymib srnrr qjt tmuna V»nöh '*> am fwrn . -wpte mo ntsn^no»^ w ro “iy ib n"ir» in«n wvs.-Mn.MW nsrp_ aaj HNO $ anp na, pp r n) n j p. n m d riN-ip' nsra ni'V j., ..... .baaLü’oa ' j/,,,'S0H.T,"01 ,. V... ‘ ,. . lrfeoa f) d 1 <!i> „Ttb '.i»vvN.-, ’’ ". ‘ . '4 5 6 7 8 9'—;■li&ypw"’^'.näbj) 2Jj,. 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Diese Zeile erwähnt Mose ben Esra in seinem bereits (Note 2) erwähnten Buch. 6) Wahrscheinlich aus der bekanten Familie der Chasdai, welche mit Profiat Daran, Salomo Bonfid befreundet war. Meschullam Oafiera sagt unter andern nw D^iv-iisDi d^jj mxn wn^no d n 7) Unter dem Namen niiOp NND giebt es verschiedene Werke. So von Abner dem Convertit gegen Isaak Jbn Polgar, wie aus den Gedichten erhellt, welche Dr. Carmoly in diesen Blättern (1840 S. 249) mitgetheilt hat. Diese Gedichte befinden sich auchaufder Oxford er Bibliothek, so wie auch bei de Rossi, wo sich auch das mfr-Op nn^D des Abner befindet. 8) („Zch vergleiche das Gedicht mit Josef in seiner Regentschaft, er wurde gestohlen und den Jsmaeliten verkauft^). 9) („Am Tage, wo ich in der Poesie ein Prachtgeivand anziede, erstaunt Chaldaer und Astrolog. Sagt demjenigen, welcher sich mit meinem Gedichte rühmt, es ist ein Opfer der Eifersucht von Ben Chasdai. 10) Dieses ist das oft erwähnte^ Werk Hunt. 590. Einige Zeilen des Schlußgedichtes dieses Werkes haben wir mdiesen Blättern (1850 S. 269 Note 1) mitgetheilt. 378 Bei den großen Dichtern-hat' man. die Plagiatenicht Hhr hoch' angeschlagen, Wan hat 5sie blos -Mgemerkt^^^ So^z. B. eine - Sftlle,< die^P etr^r ea äM>demchp)am i sich en Dichter M o'sfwp-:8¥i:bi gEmmÄ ^benilsAM(BergMUg-o gos- '>L o l ob Einleitungu ^H e tw ar c a^ Werken' - (Paris : 1847) S» 79^ Eine Stelle^ ditz^erselbekaus temem mt* indischen Dichter cntnonuÄctl khatZEbendas:!.S.WGpeiaeändere aus der-lcheiligen Schrift (ebendasi S: 83)^^^SodhM mM ange- Werkt^W^S hakespr ave ^177L> Zeilen" aus °älftrw dramar. DiWrn^entnömjsien hat. (Bergt, i C h a m b e rsp G^clöpae- \ ]4iiä^ of ^Eriglislt 3Literatüre Th.. 1.^ :©;? 179) ' Es^lsiWlcht entgangen, daß Milton eine Zeile aus Drumo:rds Epi-; taph/ auf^Prinz Henry entnommen hat (Eh amb:ers. a.. a. O. S. 160). Diese Dichter; sind sämmtlich zu großum. sie des Plagiats anzuklagey. Salomo -en Gebrrol, der , geistreiche Dichter und Philosoph, deffen Worte" 'tita runn^3 hnt*-naib nmn („Wozu des langen Gerede, die Welt war gut aber ich bin zuletzt gekommen ^)" einen interessanten Beitrag zur Geschichte der menschlichen Täuschungen ist, sagt im stolzen Bewußtsein zu einem Plagiator - N2N wroi mm- | nwa ninnv mpi nraa NS0»Tb wx pn^ mV? tevn nniND tan Tnon^' j ‘"^3 bp: w;to'" ~ nh)«^ iny "" ■ 11) Petrarca hat die Worte des Horaz (Od. NI. 10) \: „Nec tlnctus viola pallor amantium“ (9^0$ der Liebenden! Blasse ähnlich Violengelb) in eins seiner Gedichte aufgenom- * men ,,Pallore tinto di riola e d’amore“. Ohne Horaz zu kennen hat Mose ben Esra diesen Gedanken geistreicher ausgedrückt. Er Wicht vom Apfel pa/m rmb .my ib ini2 b n^ odn msni panm pwn ’JQ o’aiap nn«i pw ai^a in’natyn („der Apfel wahrlich, nur zur Wonne für den Riechenden und > Liebenden hat ihn Gott geschaffen. Wenn ich sein Gelb und! Roth betrachte, dachte ich, in demselben ist die Farbe des Liebenden und des Liebchen vereinigt"). Wir haben übrigens dieses .Gedichtchen bereits aus dem Divan des M o s e ben Esra in diesen Blättern (1848 S. 798) mitgetheilt. Charisi hat diesen Gedanken ebenfalls in seinem Ta chkemoni (Pforte 32) ausgedrückt, indem er von dem Paradiesapfel (JnriN) spricht. Er sagt von demselben. ipirn 0i.D' nj?a ptfin .y& p’Dna nbn ’bo p-ipa» (Gelb ohne krank zu sein, dem Liebhaber vergleichbar, wenn er sein Liebchen trifft.) Bei den etwa angeführten hebräischen Dichtern findet der Leser ein geistreiches Glerchniß, der Horaz nur die Mittheilung einer Naturerscheinung. 12) Wen Moses ben Esra in seinem arabischen Werke (Hunt. 599) angeführt. ' 13) Es erinnern diese Worte an Schillers Theilung