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Der Orient · 1851-01-01 · Heft 22 · p. Seite 361-362

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 22
Date
1851-01-01
Page
Seite 361-362 (sequence 25)
Language
German
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361 Nachwort zu den Abh. über den Bibelkanon des Josesus. 36Ä ordneten Namen der Lamiaim und Amoraim kein trocknes Namensoerzeichniß, wie wir es zuweilen bei vielen Namen im Gedruckten wahrnehmen!, sondern der Verfasser fügt immer eine, wenn auch kurze Notiz hinzu. So steht z. B. S.1065 bto6mini -in im handschriftlichen aber: NOlPttn'"1 N‘nnxi -nuijio Dirun fi wn .tut p nM'.rwipJ nyu rra 't mub Bei den Saboraim und Geonim hatte der Verfasser Samuel b. Chofni zur Quelleaus der er auch Vieles über die Kosreim, Etdad ha - Dank, u. Andere mittheilt, was gleichfalls der Herausgeber keiner Aufnahme würdigte. Bei der Darstellung und chronologischen Ordnung der später» Gelehrten lagen dem Verfasser alter« Geschichtswerke vor Äugen, die er'erwähnt und zuweilen auch ihre Irrthümer nachweist und berichtigt; der Herausgeber stellt aber nur die falschen Angaben hin und läßt des Verfassers Berichtigung zurück. So ist z. V. beider Angabe, daß Lewi b. Ger so n 3 3^-) im Jahre 5130 gestorben sei, (S. 1130) d-as Citat einer Geschichtsquelle, das Sakkutomit folgenden, vom. Herausgeber aber unterdrückten Worten widerlegt 13 jyiy ,3]) Dmpn-ib D’DDisDn mm1? rwy bjno o"’ 3 3 opjn 33 p'bn ~iüdj iDDct' inan: 'nfrmi |N”js-03 Nsp rusta rrn Tv\\ Ebenso steht im handschriftlichen Juchasim keineswegs rpn ION iJpn. auf welchen Fehler wir bereits in Jost's Annalen aufmerksam gemacht haben, sondern richtig upj in^ nämlich väterlicherseits. Bei der Erzählung von der Vertreibung der Juden aus Frankreich (a. 5066), erwähnt ec die Geschichte seiner Familie, welche, damals sich nach Kastilien flüchtete und dort wegen ihrer Religion in die größte Lebensgefahr kam; ähnliche Schicksale und Gefahren sagt er, seien auch ihm und seinem Sohne Samuel bei der Vertreibung aus Spanien widerfahren. Die wichtige Notiz über den Hillel'schen Bibelkodex ist im gedruckten Juchasin S. 132 verstümmelt, in der Handschrift steht wie folgt: tn) pn’1? nobcn bru IM mn omo nb up"nn n?i73) amp D’mnD pw an so onB'j» npmxn dmo iN’snn bbn p nt^D ’3*i dhin 3roti> (4356) njtsn'n 1103 p“? vn Dnoi ind mp’po t’ins» ’b’bn Nnpj ids? byi DWNt d’noj niNipa >rwo ’jni * d’-iddh bo D’H’Jd btipo wpnp mp’noi mbru ns’niN ro’roo npnriNi .bNJHBINS JCm Ende des hands. Juchasin befinden sich als Anhang mehrere geographische und historische Fragmente aus Schriften, deren Namen selbst: uns unbekannt sind.*) Dr. C a r m o l y. *j Wir nehmen hier die Veranlassung, einige falsche Namen im Juchasin zu berichtigen, e-s muß nämlich dort 133 heißen bpron 'o -ana* si.N'bo 3io dü mn p nm 'in tcjsj, ebenso 133 am3 N 'l , D1~I3E0 pnjj’ /-0 31.0 DU 'in DTIN nob& '33 so wie diese Namen in den Schriften ^0 2'^'in npin nnyn p®o , jnn pN , bptyon richtig angegebsn sind. Auch der Inhalt des v’ll'NN mp)H, welches IV. Nachwort und Nachträge zu mein en Abhandlungen über den Brbelkanon des Fl. Josefas, das apokryph. B. Esra n. s. w.* Der Leser hat in drei Jahrgängen dieser Blätter zerstreut die vorgenannten Abhandlungen gefunden, und ich habe nur zu wünschen, daß dieselben auch Leser gefunden haben mögen. Die Arbeit ist unter der Hand so umfangreich geworden, daß sie wohl ein Vorwort — verdient? nein, aber nöthig hat. Daß dasselbe als Nachwort erscheint, ist natürlich. Aufsätze, die in Zeitschriften erscheinen, pflegen keiner öffentlichen Beurtheilung theilhaft zu werden; um so begreiflicher ist es, daß deren Verfasser auf die Kritik achten, welche Befreundete ihnen mündlich oder schriftlich zu erkennen geben. Schon nach dem Erscheinen von 8—19 Nummern dieser Arbeit erhob nun ein lieber Freund scharfen Tadel, weniger gegen den Inhalt als gegen den Gang, den ganzen Habitus derselben. „Der Aufsatz" sagt er, „holt zu weit aus, um am Ende zu wenig erheblichen Resultaten zu gelangen; Du führst die Untersuchung zu sehr vor dem Publikum, die ganze Art, wie du zu Werke gegangen, ist mit allen Kreuz- und Querwegen angegeben; daher kommt es, daß es sich wie ein Bandwurm durch alle Nummern zieht, und daß der Leser nicht behalten kann, wohin du ihn führen willst. Dazu die Menge von.Zitaten, die Niemand nachschlägt, das Material, das nicht zu bewältigen ist ic." Wenn ein Freund so urtheilt, so muß ich von Bindern noch herberen Tadel fürchten und es wird mir daher verziehen werden, wenn ich mich zu rechtfertigen versuche. Meine Abhandlung will einen Beitrag zur biblischen Einleitungs-Wissenschaft geben, daß es ein kleiner ist, verhehle ich mir durchaus nicht. Wichtiges und Unwichtiges läßt sich aber in der Wissenschaft nicht so leicht und so genau unterscheiden wie im praktischen Leben. Von einzelnen, oft sehr untergeordnet scheinenden Punkten 'verbreitet sich Licht über ein ganzes Gebiet, Monographien haben von jeher ebensoviel genützt als umfassende Arbeiten. Wenn ich nun die Gestalt des Bibelkanons im Zeitalter des Josefus, diesem entscheiden- Werk ich von Aschkenasie aus Tunis kaufte, ist im Orient 1849 No. 24 falsch angegeben, denn es handelt nicht von -Iinon bin ’jn, sondern über Q'M mh , miion ’n und ist in 354 5 abgttheilt. *) Für die Leser des Ganzen sei hier der Citate wegen bemerkt, daß die im gegenwärtigen Jahrgang abgedruckten Stücke unmittelbare Fortsetzungen der Abhandlung über das apokr. B. Esra bilden. Die §§. 1 — 7 derselben stehen in Nr. 15—18, §§. 8—14 in Nr. 40—45, 49—49 des vor. I.; die 3 §§. des Aufsatzes „ Konstruktion der kan. BB. Esra- Neh." 1851 (Nr. 1—5) bilden §§. 15—17, „Entstehung des E. A." (Nr. 7—8) §. 18; „Plan, Vers. rc." (Nr. 9) §.19 und „Hauptergebnisse" (Nr. 10) §, 20.

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