Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 22
- Date
- 1851-01-01
- Page
- Seite 357-358 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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357 858 Zusätze zum Ztruch. . ihums betrachtet, und eben in diesem Sinne die Propheten überhaupt oder schlechtweg (Erfüllung) die ersten ftnftinp die letzten NCID^N genannt habe. .; ' Daß übrigens die Wurzel ubw, zumal in ihren in - und extensiven Ableitungen (wozu eben und gehören) in der-figürlichen Bedeutung des Erfüllend z. B. eines Wunsches, Befehls, gegebenen Raths oder Versprechens, namentlich aber auch des Erfüllens geschehener Weissagungen' gebraucht wird, ist kaum zu erinnern nöthig. Im Hebräischen ist dieser Gebrauch freilich selten (Sieh jedoch Ies. 44, 26. 28; Hiob 23, 34; vrgl. Largum zu diesem Verse); doch hier kommt es vorzüglich auf's Aramäische an/wo derselbe weit häufiger und geradezu der gewöhnlichste ist (Vgl. fürs Chaldäische: Larg. Je st 44, 26. 82; np.20, 5. 6; Hi. 23, 14; 2 Ehr. 26, 21; für das Syrische, wo mitunter für ab& das daraus lransponirte büW steht: Peschito zu denselben Versen ohne ij,. 20- 6; dann zu 1 Kön. 2, 27; 8, 15. 24; Ier. 42, 25), wie dann überhaupt das aramäische für das hebräische S'hß auch Ln den meisten andern Bedeutungen dieses Wortes zu stehen pflegt (Dan. 5, 26; Esr. 7,- 19; Larg. Ex. 25,7; 28, 17; Dt. 1, 36; Jost 14, 8. 9; 1 Kon. 11, 6; Esch, t, 5; Peschito zu diesen SteUen ohne Ex. 25, 7; dann 1 Jffa..tr 14; HL.- 5, 42). - Odessa. —qv, ■ II Die Zusätze zum Amch von R> Samuel Gama Dieses Werk, welches eigentlich heißt , befindet sich bei de Rossi (Nr, 140) hinter dem Aruch. Der Kopist sowie die Jahreszahl der Kopie ist daselbst genannt. Es lautet 'n nw 1"« cjnm niv» iu'pp 3Vpi ri’D’Di’ ü~ab l"j. Die Uebcrschrift dieses Buches lautet: N^DIOI ddii ({losy nidi m itys inni ir njdd pinn ty’ös pi3ioi 3in D3D p n^ipon pN.in 11001 ijj Öire DopNiti' pnn i?"r idn opp' nidd nhd mn it^N pnyn idd^p mn ms itynoi poi .nodi noii b”n V'ai k 1 n ' nidu ■ Es befindet sich dieses Werk auch in einer andern Handschrift, (ebendst Nr. 180), ebenfalls mitdemAruch zusammen, mit folgenden Endzeilen des Kopisten: ^>mp' mn 'odod ipn tsnpn mop ton'io bm naan b"'.'!! D’NDm ion i-'N' iVndd ’sb pp N"n' d’d^ nti'on nissa itpii’s tpd.id t<n’30 ^nip’ tni3 vnolwn DPip nN'-a^ net D'UDm nxoi DHiüjn «nw ’oiob i'0303i 'n dnd Hd ap ->"N d!>ibd4d D’nN pns’ 'n jni 'ipipn win ip odid.i.p wann d m 3 n 1033 ’^'r ndiii •ip <e noo flM' .n"D3 Diese Abschrift ist correcter als die erstgenannte: Der Werth des Werkes ist nicht sehr bedeutend. Es hat mehr literarischen als eigentlich lexicalischcn Werth. Es enthält nur 120 Artikel, die oft sehr uncorrect sind. Das ganze Buch ist gar nichts alfabetisch geordnet. Die Artikel Kaufen in Unordnung durcheinander. Manches Wort ist hier angeführt, welches im Aruch fehlt, und manche Lcseart findet man hier, die aus unserer Ausgabe verschwunden ist. Manches Wort ist blos angeführt, ohne daß sich eine Erklärung dazu findet. Der Verfasser dieses Werkes nennt sich in seinen,Artikeln "jT1N, welches im Talmud für Samuel, vorkommt (Sabbat S. 53) ft Wir begnügen uns , hier einige Proben aus diesem Merkchen mitzutheilen: 'i idn n"s n'-o N2D1 pn p 1'0 N did’Hn 'n,’T '13 ’ONSO DIDIIJIN DID'HN DIN I^DI' NID Ity^ nidoddv "miro ii’N irmn poi 1110 „ ^>"1 D'DI ' )i3'ii )iDio’i3i p'oiinoii mm N'n Dioot? Die hier angeführte Stelle muß heißen Ml Dl'p’DD NID. Vgl. darüber die Miktheilung des Hrn. S. Baer in diesen Blättern (1847 S. 330) und die unsrigr-sebcnds. 1850 S. 751). (n'7 i'd n'tJ'NiD) '1 pra nd 10N1 133 niddn n i o-3 n n^> lop pim 0'31 pnr '•> DVD wp 3pp’ * t£/TID [Nin] NTDDN D’DJ ,-l 1' DDDD 'NN2Dl Vgl. das Glossar unserer Blumenlese Art. Man findet auch rn>DDn B/no bei de Rossi Nr. 261, welches Zunz ^Vorträge S.283) bereits anführte. Herr S. Stern theilte uns mit , daß diese Handschrift nichts anders ist, als die wirkliche MirD '~fi Nnp’DD , welche sich in der bodleianischen Bibliothek befindet. N n n 1 w n 7 d n d 3 nd^d' snn NLDI pn pinN 0 n d n N.I'DN "M ID 1 nd na^j n'1 2? nntyn NDNDn 'N1ND1 'no nip^ 10 TlN '3 V'l NDN 'INN INtvil lN11'p^> DN3N DLpD NlsslD Nn"N1 DD NN'Nl Nid N^3 V'l 'NN.1 'lDh>3 31 s3 NDL 101 Nn3TlO Nl'l NJ^I N!1"0p Nn^an NN3VD3 3'3V nobty N>NV3 3’H3 D)D '111 DN3N1 Ä3 1’3N ”13 l'lN^ N11133 130V 103 NM1D5 303 31,1 ^'Vll 'n ' 1 N1 b0 '0 1M'0 VN'0 D’D313 llDVV 13V3 ]’3 D'IV ’D büll 11331 13^.11 p3 D 3 N 3 )’3 ]11pD3 )0 11^03 j’3 3N.1 01'0 INN *— D'IIN 1'h NO'NI 0I1DV.1 ^>33 onoV 311 p’ia .ti nt 111V1VV rbo ].in;,1N3 ,1pb' ,11'P p1N3 ^3N110NV n!?i1D )0 '3 131 Nlp'13 D'^noDi ]3ni ii3 Ifö' mppnio 101NV '0;’D 3n^’p .111 J130 NipV PlN 11N i>31’ 11 -1 NpDD sl'IVDI (l"ö ft) pilV ]1N 'dWiT *?nj ^331 4 PO DN pO P"n N11033 plD .Nil nioipo 10331 [HD D1V0 3"1 p)D0 1DN 1°?0 1) Eine etwas weit hergeholte Erklärung des Mortes -]}v-)N lesen wir von Herrn Böhmer in diesen Blattern (1849 S. 396). 2) Das dürsten wohl die rpW) bw sein, wovon üb® T2//m) spricht und dessen Worte wir in diesen Blättern (1846 S. 676) mitgetheilt haben. ' - *) Dieses Stück ist so corrumpirt, daß eine nochmalige Mittheilung nöthig-ist.. D.Md. 3) Vrgl. unsere Blumenlese' S. 142 Nr. 204. 4) Vrgl. unsere Notiz^^^übettdiese Stelle-in diesen Blättern 23^