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Der Orient · 1851-05-25 · Heft 21 (25.5.1851) · p. Seite 325-326

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 21 (25.5.1851)
Date
1851-05-25
Page
Seite 325-326 (sequence 5)
Language
German
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325 32K Zur Kultur- und Literaturgeschichte der Juden in Asien. Scheelta's entweder ganz oder theilweise nur Wiederholungen früherer Scheelta's sind, welches die Abschreiber nicht immer angemerkt. Nach dieser doppelten Unachtsamkeit mußte es natürlich kommen , daß selbst die Pik'sche Ausgabe theiLs eine nicht unbedeutende Anzahl von Scheelta's gar nicht ermittelt und mithin unnumerirt gelassen, theils wieder viele numerirt, die als Wiederholungen höchstens Variationen einer schon vorhandenen Numer abgeben können,30ß und man kann sich demnach auf die Pik'sche Anzahl gar nicht verlassen. Dazu kommt noch, daß in unserer Ausgabe manche Scheelta als zweite, dritte tu s. w. bezeichnet ist/^ oder gar, weil sich vor derselben irgend eine Aufschrift findet, einer Numerirung entbehrt,168 vorzüglich ist Ersteres bei den für Festhalacha's bestimmten Scheelta's der Fall, und zuweiten ist auch ohne Grund die Numerirung weggelassen.109 Mit Vermeidung ginnt in der Mitte des ersten BZ. zu N. 164 (a. N. 138), nämlich Seite 40<1 Z. 16 v. u., wo ^anstatt „i name Hecha^, es heißen muß „Scheelta de-Hecha". In dieser Werse sind also N. 104, 105, 106, 115, 117, 118, 123, 138, 155, 156, 161, 165 in den Ausgaben gar nicht bezeichnet. 306) Eine sehr bedeutende Anzahl von Numern müssen als selbständige Numern eigentlich ganz verschwinden, wenn man in Betracht zieht, daß sie nur Wiederholungen und Variationen vorhergegangemr Scheelta's sind. So z.B. fällt die alte Numer 109 weg, weil sie Wiederholung von N. 50 (alte Numer 46) ist, mit kleinen sachlichen und sprachlichen Modifikationen; die alte Nummer 122, weil sie nur N. 72 (63) wiederholt; die a. N. 144 als Wiederholung von N. 124 (101); die a. N.' 148, als Wiederholung von N. 11V (92); die a. N. 153 als Wiederholung von N. 43 (41); die a. N. 155 als Wiederholung von N. 112 (93, 2); die a. N. 156 als Wiederholung von N. 113 (94); die a. N. 160 als Wiederholung von 10! (87); die a. N. 163 als Wiederholung von N. 111 (92); die a. N. 164, 2 als Wiederholung von 112 (93, 2), die ich aber deshalb doch numerirte, weil die Scheelta ganz anders erscheint; die a. N. 165 ist nur in dem Anfänge mit Scheelta 5 gleich, und sie ist daher numerirt geblieben. Zn dieser Weise fallen die Numern 109,- 122, 144, 148, 153, 155, 156, 160, 163 und 164 (2) in der Pik'schen Ausgabe weg, und ich habe daher diese Numern nicht mitgerechnet. —- 167) z. B. nach Scheelta 26 für das Chanukka-Fest, wo N. 27 mit zweite Chanukka-Scheelta, bezeichnet ist. So die Purim-Scheelta's (nach 66 a. N.), wo Scheelta 76, 77, 78, 79 keine Numern erhalten, und als erste, zweite, dritte, vierte der vorhergehenden angesehen ward. Manchmal schwankt der Editor. Die Pesach-Scheelta's, mit Ausnahme einer einzigen (N. 88, nach 72 a.N.) sind numerirt. Ebenso ist auch die von Rosch Ha-Schana (die letzte) numerirt. Ohne Bezug auf ein Fest findet sich diese Bezeichnung die zweite, dritte u. s. w. Scheelca nach N. 48, wo ein Beram Aerich als zweite Scheelta bezeichnet ist, und dann N. 53, 54 folgen. Ferner nach 51 a. N., wo N. 58, nach 54 a. N., wo N. 62, die ersten 3 Scheelta's zn Levikicus, die N. 80, 81, 82, nach Scheelta 87 a. N, wo - Scheelta N. 102, nach Sch. 93 a. N. wo N. 112, nach Scheelta 134 a. N., wo Sch. 159. 168) Z. 23. Scheelta 28 (die zweite nach 26}, wo Derascha de-Chanukka darübersteht; N. 49 (nach 48 a. N.). — 169) So z. B. N. 47'(nach 44. a. N.) , 49 (nach 45 a. R.), 69 (nach 60 a. N ). der Willkührlichkeit und nach Ausscheidung der Wide rholten mit^Aufnahme.^derversteckt gewesenen Scheelta's und nach einer genauer» Sichtung, haben wir nach einer kritischen Musterung 191 Scheelta's gefunden und gezählt, unter denen immer noch manche zwar ein gleiches Thema behandeln, aber doch in so: verschiedener Weise, daß keine Numer aufgegeben werden kann. Von dieser Zahl kommen auf Genesis 38, auf Exodus 41, auf Leviticus 60, auf Numeri 27 und auf Deuteronomium 25 Numern. —- Nach dieser Zählung ist es leicht auf die Vermuthung zu gelangen, daß der Verfasser sie nicht auf die Parascha's nach der babylonischen Weise der Pentateuch-Eintheilung, sondern nach den Sidra's der Palästinenser, welche bekanntlich deren 175 chatten," vertheilt^da nach Abzug der 16 Festscheelta's gerade diese Zahl bleibt (175),, unb wenn einst damit eine neue kritische Redaktion vorgenommen werden sollte, so müßten sie nach Anleitung dieser Sidra's geordnet werden. Denn daß die Parascharleberschristen in unserer Ausgabe erst später, vielleicht' gar erst in Europa, in die Scheeltot gekommen und theils ganz unrichtig sind, lehrt schon eine oberflächliche Betrachtung,"" und ein Versuch, sie mit den Sidra's der Paläsimenser zu vergleichen bestätigt diese Vermuthung, wenn er auch hier nicht weiter ausgeführt werden fann.m Wie die Parascha's eben so sind die Fest -Scheelta's (Heils unter Parascha's ge- 170) So z. 23. steht die Parascha- Überschrift wa-Jera am Unrechten Orte, da erst Scheelta dahingehören kann, während Scheelta 10 noch zur Parascha Lech-Lecha gehört. Eben so gehört Scheelta 12, die ebenfalls unter-Wa-Jera steht, zu Gn. 17, 7, also unter Lech-Lecha. -—'Ebenso steht die Parascha-Ueberschrift baha-'Alotcha am Unrechten Orte, da"seine erste Scheelta, N. 145 (a. R. 122), noch zur Parafcha-Naso gehört, d. h. unmittelbar hinter N. 144 (a. N. 121). Zuweilen fehlen gar Parascha's z. B. Pekude, und. selbst w a- Jakh el, das eine Scheelta hat, fehlt, da diese eine Scheelta zu Ki Tissa (Ex. par. wa-Jechal) gehört. Eben so fehlen die Parascha's Chukkat und Balak, obgleich jene als"Parascha Para in N. 157 (a.N. 133) reprä sentirt wird, diese in N. 158 (a. N. 134) und 159 (a. Num. 134, 2) sich findet. Die Parascha Mass'e ist gar nicht bezeichnet, obgleich die letzte Scheelta zu Stum. unter diese Parascha gehört (Num. 34, 18). Edenso fehlt die Parascha wa-Ielech. 171) Die ersten elf Sidra's schon geben ein günstiges Resultat. Diese gehen nämlich in folgender Ordnung: 1. von Gn. <5° 1 — C. 2, 3; 11 von Gn. 2, 4 — 3, 21;' von Gn. 2, 22-4, 26; I V. von 5, 1 — 6 Ende; V. von 7, 1— 8, 22; VI. von 9, 1—10, 32; VII.. oon; 11^:1^129f VIII. von 11, 10 — 14, 24; IX. von 15, 1—17^ 14;'X. von 17, 15 —17, 27; XI. von 18, 1 —18, 33. Und regelmäßig für irgend eine Stelle jeder Sidra hat der Verfasser, eine Scheelta, nämlich Scheelta 1 zu Gn. 2, 1—3; Sch. 2 zu 2,'16; Sch. 3 zu 3, 21; Sch. 4 zu 6, 11; Sch. s'zu 8,'l7; Sch. 6 zu Gn. 9, 4; Sch. 7 zu Gn. 12, 5; Sch. 8 zm Gn. 13, 3. 4; Sch. 9 zu Gn. 17, 10--14;.Sch.' 10 zu Gn. 17^3-27; Sch. 11 zu Gn. 18,1—8. l Sogar die richtige Theilüng rer Sidra's, über ,welche wir^sqH gap keine. Gewißheit Haben, läßt sich zuweilen ^aus tbiefein^^^eeffa^ ''

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