Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 21 (25.5.1851)
- Date
- 1851-05-25
- Page
- Seite 319-320 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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319 820 Zur Kultur- und Literaturgeschichte der Juden in Asien. Gutachten hinter einander,"9 ■- fcanrii; ein Kach Lanu Chakkimajja^v und dann endlich die-Derasch'L,uMdieser'Komplex. war dann als'ein Ganzes, als Me Nucher angesehen, die mau mit dem Namen SchÄta belegte. Diese Nummern habenssich demnach nicht mehr Mständig erhallten, nachdem fie sch organisch redigirt waren fÄon den Devascha's verlor sich Alles bis auf die Aufschriften, und selbst diese erhielten' sich^nur spärlich, von der dritten Form blieben auch'nur geringe Reste, und nur die zwei ersten Formen haben sich so ziemlich erhalten. ' Wichtig aber l>leibt die Kennrniß dieser' Formen, weil ftc nachgeahmt wurden. „ Scheelta " ist der Formel „Hatachä" in Äebarim und ba-Midbar Rabba gleich; das Beram Zerich ist die volkstümliche Anfrage-Formel für das alte „ Ielamdenu Rabbenu"^^, und wenn sie auch nicht gerade eine wirkliche Anfrage war, so war siedoch eine bestimmt ausgeprägte Vortrageformel, wie ein Gelehrter des 10. Jahrhunderts, Natan Kohen ben Isaak (950) es be- ' " ^Was nun die Anzahl der Scheelta-Nummern anlängt, so zählt unsere Ausgabe (von Jesaja Berlin Pik) freilich nur 171, in der Lhat aber sind es jedoch 191, wenn man genau auf Oekonomie und Anlage achtel und in diesem Geiste den Inhalt durchprüft und die Versündigungen und Irrungen der Abschreiber und Drucker wieder gut macht. Dergleichen Versündigungen giebt es aber viele und von der mannigfachsten N. 53 belegt ist; R. 55 (49), N. 56 (50), N. 58 (51, 6), N. 60 (53), N. 61 (54), N. 62 (54, 6), wo das zweite GA. in N. 74 (65) sich mit Variationen wiederholt; N. 66 (58), N. 67 (59) , N. 104 (88), wo in der Mitte des ersten Gutachtens die Scheelta beginnt; N. 115 (95), wo ebenfalls in der Mitte die Scheelta beginnt; 9?. 124 (101), N. 126 (103), N. 127 (104), N. 133 (111), wo zum zweiten GA. jede Formel fehlt; N» 135 (112), wo derselbe Umstand ist; N. 1,45 (123), wo ein Stück aus N. 147 (125) über den Priestcrsegen hierher gehört; N. 148 (126); N. 153 (131), N. 160 (135), N. 161 (beginnend in der Mitte des zweiten GA.'s zu 160; N. 163 (137), wo das zweite GA. nicht angemcrkt ist; N. 169 (142). Bei Manchen derselben fehlt das „i name", bei^andern das Beram Zerich. 158) Dergleichen drei GA. haben N. 1> N. 10, N. 39 $1), N746 (44), N. 59 (52), 100 (86), wo sie Jesaja Berlin sonderbarer Weise mit Scheelta 2 und 3 angemerkt; N. 135 (113), N. 146 (124), N. 149 (127), wo das dritte BZ. ' gar /nicht an gemerkt ist. Manchmal steht blos „i name" für 2 und 3, .Manchmal blos Beram Zerich und manchmal fehlt jede Bezeichnung. , 159) wir in N. 26, wo bei den letzten dreien das „i name" fehlt, N. 63 (55), N..130 (107), wo aber 3, 4 und 5 blos dnrch „i name" mit eigenenHa Schema" zu.erkennen sind. . 160) Vgl. weiter unten. '161), Vgl. wester unten. ' . . ^62) Num. N. 27 (S. 8 b )' hat kein Beram Zerich; . eben so N? 79 (4 Purim Scheelta) und N. 102 (87 5)." 163) Pesachim■&/ Jebamot 76, Gittin 66b‘88a, Baba-Äatra 127s, Sanhedrin 8 a 20d, Sch-ebuot 46 s. 164) Iüchasiü (ed? Ärakau) x. 123a^ - Art, und - es würde eine eigene große Abhandlung bilden wollte man alle diese aufzählen und berichtigen; aber im Allgemeinen müssen wir jedoch sagen, daß mancher Anfang einer Scheelta in dem vorhergehenden Gutachten oder Beram Zerich sich dadurch versteckt, weil der Anfang vom Abschreiber oder Drucker nicht genau brachtet wurde, oder weil sie eine ganz fremde Bezeichnung, wie „i name" u. s. w., zufällig erhalten?^ Dann wieder wurde nicht bemerke, daß eine Anzahl 165) So z. B. mit den drei Scheel ta'§ 104, 105, 166. Es beginnt die Scheelta 104 in der Mite des ersten Beram Zerich zu Scheelta 103 (alte Nummer 88), nämlich auf Seite 26 d in der Mitte van Zeile 6 von unten, nach der gewöhnlichen Schlußformel der Gutachten „we-chen Hilchata". Für die Einlcitungsformel „i name" muß es also heißen: „Scheelta de-Hache". Diese Scheelta 104 reicht dann bis zum zweiten BZ., welches dann als erstes zu N. 104 ist. —- Die darauf folgende Scheelta 105 ist ebenfalls nicht bezeichnet und in der Pik'schen Ausgabe nicht erkannt worden. Sie beginnt im dritten BZ. oder im zweiten der N. 104, nämlich Seite 275 Zeile 29 v. o. Anstatt ,, i name ilu" muß es dort heißen „Scheelta de-Jlu<5 und diese Scheelta 105 reicht dann bis zum BZ. (Zeile 3 v. u.). — Die Scheelta 106 beginnt in der Mitte des vierten BZ. zu N. 88 (alte Nummer) oder des ersten BZ. zu N. 105, nämlich Sekte 27 c Zeile 10 v. o. und anstatt „i name ilu" muß es heißen: „Scheelta de Ilu". Diese Scheelta 106 reicht bis zum nächsten BZ. (der fünfte zu der alten N. 86, welcher dann dazu gehört als sein erstes BZ. — Diese drei Scheelta's sind blos durch „i name" kenntlich, was in Bezug auf die vorhergehende Scheelta auch richtig ist, aber die Folge war, daß sie nicht numerirt und überhaupt gar nicht als solche erkannt wurdest. — Dasselbe ist mit noch andern Scheelta's der Fall. Die vorletzte Scheelta zum Buche Leviticus, nach unserer Numerirung N. 138, beginnt in der Mitte des ersten BZ. zu N. 137 (alte N. 115), nämlich Seite 34c Zeile 17 v. o., wo ebenfalls anstatt „i name" es heißen muß „Scheelta de-Ilu". — Die &d)eelta 115 beginnt nahe vor dem Schlüsse des ersten BZ. zu Scheelta 114 (95 alte Nummer), nämlich S. 29c Zeile 22 v. u. und ist ebenfalls durch nichts weiter kenntlich als durch „i name" und das vorhergehende „Hilchata". Der Anfang muß anstatt „i name^l lauten „Scheelta de Ilu". — Scheelta 117 beginnt in der Mitte des ersten BZ. zu Scheelta 116 (alte N. 66), nämlich S. 30 a in der Mitte, und muß es anstatt „i name Ki" heißen „Scheelta de Chi". — Die Scheelta 118 beginnt in der Mitte des ersten BZ. zu 117, das zweite BZ. zu N. 96 nach der alten Zählung, nämlich Seite 30 a Z. 4 v. \u* und muß es anstatt „i name nidda" heißen „Scheelta de- Nidda." — Ein gleiches ist mit Scheelta 123 der Fall, die in der Mitte des ersten BZ. zu Scheelta 123 (alte Num. 100) beginnt, nämlich Seite 31 d Zeile 27 v. o«, und wo anstatt „i name" es „Scheelta de" heißen muß. — Die Scheelta 155 beginnt in der Mitte des ersten BZ. zu N. 154 (a. N. 132), nämlich Seite 386 Z. 18 v. u., und anstatt „u-man" muß es heißen „Scheelta de-Man". — Die Scheelta 156 beginnt im zweiten BZ. zu N. 154 (132 a. N.) oder im ersten BZ. zu N. 155, nämlich Seite 39 a Zeile 10 v. o., und anstatt „i name assir" muß es heißen „Scheelta de-Assir." — Die Scheelta 161 beginnt in der Mitte des zweiten BZ. zu N, 150 (a. N. 136), nämlich Seite 39 6 Zeile 9 v. u., wo anstatt tfi name hecha" es heißen muß „Scheelta de-Hecha". Die Scheelta 165, die vorletzte zum Buche Numeri, be-