Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 21 (25.5.1851)
- Date
- 1851-05-25
- Page
- Seite 317-318 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2360092-2360688-2360717--7426-3536408- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Berichte, Studien und Kritiken Zwölfter fut Jahrgang. — jüdische Geschichte und Literatur. —- Das Abonnement auf ein Jahr ist-3 Thlr. 20Ngr. Man abonnier bei allen Postämtern und allen Buchhandlungen auf ein Jahr. Herausgegeben von Dr. Julius Fürst Won dieser Zeitschrift erscheint wöchentlich ein Bogen, und zwar an jedem Sonnabend regelmäßig. 18.; i. Leipzig, den 25. Mai. Inhalt. Studien. Zur Kultur- und Literaturgeschichte der Juden in Asien. Vorn Red. (Forts.) — Das Ben-Mischle von Samuel ha-Nagid. Mitgeht. v. Luzatto. — Ucker den gegenwärtigen Zustand der jüdischen Literatur in Deutschland. Schluß.) — Don Josef Nasi, Herzog von Naxos. Bon Carmoly. Zur Kultur- und Literaturgeschichte der Jude» in Asien» Die ersten drei Jahrhunderte nach Abschluß des Talmud. Eine Skizze von ZuLkus Fürst» (Fortsetzung.) Nach Darstellung dieser vier Formen, welche auf spätere Gestaltungen bedeutend influirten, sind wir sehr leicht im Stande, den Organismus der Scheeltot, wie sie ursprünglich waren und wie sie später das geworden, was sie in den geruckten Ausgaben - sind,155 genau anzugeben. Ursprünglich 154) N. 94 (8V). 155) Wir haben eine Ausgabe Venedig, 1546 s. bei Dan. Bombergo (ohne Index 58 Pag. enthaltend). Diese Ausgabe wurde nach einer.alten Handschrift, die man bei Elijja Chalfi gefunden, veranstaltet (f. Trigland, de Karaeis p. 105). Eine zweite Ausgabe mit trefflichen Lertkorrektionen, mit einer reichen Nachweisung der Quellen und der dadurch sich herausstellenden Varianten unter dem Namen R ischon le-Zion, wie auch mit einem auf die praktischen Resultate sich beziehenden Kommentar, genannt Scheilat Schalom, hat der gelehrte und belesene Jesaja Berlin (Pik) veranstaltet: Dyrhenfurt, 1786. f. bei Jechiel Michel May (55 Blatt umfassend). Diese Ausgabe ist es, die ich vor mir habe und nach der ich cirire. Handschriften dieses Werkes liegen im Vatikan, in der Bodleyana, in der Oppenheimer'schen Bibliothek und in der Öratoire zw Paris, aus nämlich war gewiß jede dieser Formen selbständig und für sich bestehend, d. h. Achai bearbeitete ein Kompendium der Halacha sowohl in der Form von Scheelta's, als auch m der von Gutachten oder Beram Zerichs und auch nach der dritten Form aus, ganz unabhängig von einander und wahrscheinlich nicht einmal mit Beziehung auf die Parascha's, und in gleicher Weise mögen die Derascha's ursprünglich eine selbständige Sammlung ausgemacht haben. - Später wurden diese vier verschiedene Arbeiten aus die Parascha's vertheilt, und zwar Ln Palästina, und zwar so vertheLLt, daß zu irgend einer paffenden Bibelstelle zuerst eine Scheelta, dann ein Beram-Zerich, dann ein Kach Tanu Chakkimajja und endlich eine Derascha gesetzt wurde, und diese vier Partieen zusammen bildeten sodann eine Nummer. Man nannte eine solche Nummer schlechtweg Scheelta, weil Scheelta eben der Beginn der vier Partien war, und jeder Scheelta folgte auch ein Beram-Zerich?" zuweilen auch zwei,"' fern158 oder fünf Beram -Zerich's oder deren Untersuchung sich vielleicht noch Manches entnehmen ließe (de Rossi WB» 8. v.). Einen Kommentar über die Scheeltot soll auch ein gewisser Abraham Kohen Sefa r d i, ein Zeitgenosse desIosefKara (Schalschelet 65d), geschrieben haben (Wolf B. H. 1. p. 66). , 156} Nur N. 79 (die Purim - Scheelta) und N. 102 (87, 6) macht in unfern Ausgaben davon eine Ausnahme. 157} Dergleichen zwei GA. haben N. 5, N. 14, N. 15, N. 16, N. 20, N. 33 (31), N. 35 (33), N. 37 (35), N. 42 (40), N. 45 (43), wo Zeile t7 von unten das zweite' GA. mit „i name" beginnt, ohne angegeben zu sein, N. 52 (48), wo das zweite GA. fälschlich mit Scheelta bezeichnet ist, hingegen das dort von Jesaja Berlin (S. 15a) mit Schellschi Bezeichnet? ist wirklich eine Scheelta,' die bei uns mit 21