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Der Orient · 1851-05-10 · Heft 19 (10.5.1851) · p. Seite 299-300

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 19 (10.5.1851)
Date
1851-05-10
Page
Seite 299-300 (sequence 11)
Language
German
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299 300 Die kleine Genesis. aus, daß er es einnehme, westlich von seinen beiden Brüdern, bis an die Inseln und bis an die Grenzen der Inseln«. Und dem Jjoajon^ kam das vierte Erbtheil heraus die ganze Insel und die Inseln gegen Adlud hin. Und dem^Tholbel s richtiger Lhubal^ kam heraus das fünfte Erbtheil, zwischen der Zunge welche sich nähert gegen Uda, dem ErbthM des Lud bis zur andern Junge, hinein in die dritte Junge. Und dem Mesek kam das sechste Erbtheil'heraus, und (sic) Alles jenseits der dritten Zunge, bis man kommt gegen Osten von Gadir. Und dem Theras kam das siebente Erbtheil: er hatte die großen Inseln in der Mitte des Meeresdie zum Erbtheil des Cham gehörten, und die Inseln von Kamaturk (sic)«. — Und für die Kinder des Arphaskad kam heraus das selige Erbe. — So thellten die Kinder Noah's ihren Söhnen aus vor Noah, ihrem Water, und er ließ sie schwören, mit einem Fluche jeden Einzelnen verfluchend, der ein Erbthecl einzuuehmen versuche, das ihm durch's Loos nicht zugefallen ist. Und Alle sprachen: „ es sei!" Und es sei so, für sie und ihre Söhne bis in Ewigkeit, in ihren Geschlechtern, bis auf den Tag des Gerichts, an dem Gott der Herr sie richten wird mit Schwert und Feuer für alle Bosheit und Unreinigkeit ihrer Vergehungen, da sie die Erde gefüllt haben mit Frevel, Unreinigkeit, Hurerei und Sünde. Kap. 10. Und in der dritten Woche dieses Jubiläums begannen die unreinen Dämonen die Söhne Noah's zu verführen, daß sie bethörten und zu Grunde richteten. Und die Kinder Noahs kamen zu ihrem Vater und erzählten ihm über die Dämonen, welche die Söhne ihrer Söhne verführen, verfinstern und tobten. Und er betete vor dem Herrn seinem Gott und sprach: ,,Gott der Geister alles Fleisches, der du deine Barmherzigkeit geübt, und mich auch und meine Kinder von dem Wasser der Fluth errettet hast, und mich nicht untergehen ließest, wie du den Söhnen des Verderbens thatest, well deine Gnade gegen mich groß ist, und groß deine Barmherzigkeit gegen meine Seele: es erhebe sich deine Gnade über deine Söhne, laß die bösen Geister nicht über sie Herr werden, damit sie sie nicht verderben von der Erde! Du hast ja mich und meine Söhne gesegnet, daß wir wachsen und uns mehren und die Erde füllen sollen. Du weißt, wie deine Wächter, die Vater dieser GeisterG3, gethan haben in meinen Tagen. And auch diese Geister, welche am Leben find, sperre ein, und halte sie fest am. Orte der Verdammniß, daß sie nicht Verderben anrichten unter den Söhnen deines Knechtes, o mein Gott, denn sie sind grausam und zum Verderben geschaffen. Laß sie nicht Herrn werden über die Geister der Lebendigen, denn du allem weißest ihr Gerichts und laß sie keine Macht haben gegen die Kinder der Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit!" — Und unser Gott sprach zu uns, daß wir Alle 61) Javarr; Adlud wohl soviel als Italien. 62) Die Worte und besonders die Namen sind hier sehr unklar. 63) So bei Henoch 15, 8—10. binden sollen. Da kam der Oberste der Geister, Mastema^, und sprach : „o Herrsollen nicht einige vor ihnen übrig bleiben vor mir, daß sie meiner Stimme gehorchen und Alles thuen, was ich ihnen sage?'Denn wenn mir Keiner von ihnen übrig bleibt, so kann ich die Vollmacht meines Willens gegen die Menschenkinder nicht ausüben; denn sie sind da, um zu verderben und zu verführen, nach meinem. Befehl unter meiner Herrschaft, weil die Bosheit der Menschen groß ist. —■• Und er sprach: „der zehnte Theil von ihnen soll übrig bleiben vor mir, und neun Theile sollen hinabfahren an den Ort des Gerichtes!^ Und einer von uns sagte: „wir wollen den Noah alle Heilmittel lehren denn er wußte, daß sie nicht in Gerechtigkeit wandeln, und nicht mit Rechtschaffenheit kämpfen werden. Und wir thaten nach seinem B-efehl; alle die bösen grausamen (Geister) banden wir an dem Orte der Strafe; und den zehnten Theil von ihnen ließen wir übrig, daß sie vor dem Satan richteten auf der Erde. Und die Heilmittel ihrer (der von den Dämonen hervorgebrachten) Krankheiten alle sagten wir dem Noah sammt ihren Versührungskünsten, wie man sie heile mit den Pflanzen der Erde. Und Noah schrieb Alles auf, wie wir ihn gelehrt hatten, in ein Buch, über jegliche Art von Heilmitteln. So wurden die bösen Geister abgeschlossen von den Kindern Noah's. — Und er gab alle Schriften, die er geschrieben, seinem ältesten Söhne Sem, denn ihn liebte er am meisten unter allen seinen Söhnen. Und Noah entschlief mit seinen Vätern, und ward begraben auf dem Berge Lubar im Lande Ararat. L50 Jahre hatte er vollbracht in seinem Leben, 19 Jubiläen, 2 Wochen, 5 Jahre» Und sein Leben auf Erden war ausgezeichneter als das der (übrigen) Menschenkinder, um seiner Gerechtigkeit willen, in der er vollkommen war, mit Ausnahme Heuochs; denn die Geschichte des Henoch war bestimmt zum Zeugniß für die Geschlechter der Ewigkeit, anzuzeigen Alles, was geschehen wird den Geschlechtern der Geschlechter am Tage des Gerichts. — Und im vierunddreißigsten Jubiläum ersten Jahr der zweiten Woche, nahm sich Phalek ein Weib, Namens Lomna, die Tochter des Sinaar. Und sie gebar ihm einen Sohn iin vierten Jahr dieser Woche, und er rianme seinen Namen Ragev, denn er sagte: „siehe die Menschenkinder sind schlecht geworden durch einen abscheulichen Plan, daß sie sich eine Stadt und einen Thurm im Lande Sinaar bauen wollen, denn sie sind weggezogen vom Ararat gegen Osten nach Sinaar." Denn in seinen Tagen bauten sie eine Stadt und einen Thurm, indem sie sprachen: „wir wollen darin in den Himmel hinaufsteigen." Und sie begannen zu bauen in der vierten Woche, und brannten mit Feuer, und Ziegelsteine dienten ihnen als Steine, und der Kitt, womit sie die Fugen 64) Dieser Name für, den Satan (Part. Hiph. von kommt in unserem Buche sehr häufig vor; die griechischen Chronographien haben dafür Muoxicpdz. 65) Im Text steht XXXM, was aber weder mit dem vorhergehenden (S. 250) noch mit dem folgenden zusammenr stimmt.

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