Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 19 (10.5.1851)
- Date
- 1851-05-10
- Page
- Seite 297-298 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2360092-2360688-2360715--7412-3536392- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
297 Die kleine Genesis. 298 A'ifNpjuraDW'^ td pD-nab b') yj n"i> D'ber>' pw-.nnuo Qipo ]"N -ijjdm jin pip 12 D'N ]"1 12 Dim füTD jölJnNB 1'Q fN Dü DBIMMN rnnocra n 'M nii rebi Q't» -,1'ia nuiN ]in pn 12 p»j 12 fN’iWOIBrN D1D5 3) ist weder Druckort noch Dalum angegeben, und ist Z. Angabe „Franks, a. 931.'' eine Erdichtung, wozu ihn vielleicht ein diesem Schriftchen beigebundenes f}tc6 rttj/ft, das in Frankfurt gedruckt ist, verleitet hat. 4) lebte der Uebersetzer nicht im 17ten, sondern im löten Jahrhundert. 5) enthält dieses Büchlein 7 Blätter in 12. und, nicht in 8. und endlich 6) enthält die Oppenh. Bibl. nicht nur das Exemplar 709 gegenwärtig 894 — sondern noch ein zweites in keinem Katalog erwähntes Exemplar^ es findet sich Nr. 885 in der sich 42 verschiedene Schriften befinden, von denen nur wenige in die Kataloge ausgenommen wurden«. No. 120. Dttcy, Obgleich dieses Werk in Berlin gedruckt ist, so scheint es Z. doch nur aus dem Opp. Kataloge zu kennen und er daher den Namen des Verf.'s und den Inhalt falsch angiebt. Der Vers, heißt nicht Jehuda Gedalja aus Semikz, sondern nur Gedalia, wie ihn auch Wolff richtig nennt. A. schreibt aber den Dru ckfehler im. Opp. Katalog von 1826 S. 660 nach, wo rnrp fm)b JfinD^DJJDD rrinJI steht und es muß heißen ri h® VTO^nb n^l.1 /•) ■ n'nrr* uach der Unterschrift des Werf.'s in der Vorrede.' ^n.1.1 bw .wnan pn NTJrt "vyan rpinJ , Wd min’ “nino "o n"n -indot irn Der Inhalt dieses Buches ist die Geschichte der im Jahre 1700 unter der Anführung des R. Iehuda Ha-Levi aus auch R. Jehuda ha-Chasid genannt, nach Jerusalem gewanderten Polen, deren Schicksale und Erlebnisse. Der Verfasser, R. Gedalia. und sein Bruder Mose, wurden nach Europa gesandt, um die Unterstützung ihrer Glaubensgenossen zu suchen. Der geographische Inhalt ist unbedeutend, hingegen enthalt dieses Werk manche für die jüdische Geschichte wert.hvolle Notiz (s. Itiueiaii'68 äs 1a tene Sainte x. 226. 227). Joseph Schwarz' in p^n NttWN S. 47 setzt *) Bei der Erwähnung dieses verdienstvollen Mannes, der einzige Gelehrte unter den jetzigen nur Soharplappernden palästinensischen Polen und Deutschen wollen wir auch eine literarische Sünde desselben ausdecken. In erwähnter Schrift S. 42 führt er unter den Bewohnern Jerusalems im Jahre 1625 auf: , *>N11N"IND STDm , NFTOD nn« ITOT- U’s dddn Von nmy , wnio n .ib/d 222 w und fügt die Bemerkung hinzu: byi nt Mp byb rann -cd d nwi p'p m n'nyb n.Mi nonn ptt n wia' pnx pip byib TDon wm ^30 xb pi, rtüwtnw Dinnn *py *010 726 npvm' iubwd '^2 jnncsr rwnpn pN nnnn jhdd boi iDty m mw rrn tin oan^ tdid dn , rr»n WD Diese"Bemerkung hätte er ebenfalls auf Iehuda Modeua und die übrigen Rabbiner, die alle in Venedig lebten und nie in Palästina waren, omwenden könnenz allein ein Blick in das Buch D^yy nmn r0 wird diesen fälschlich die Reise dieser Polen ins Jahr 1690, während solche, in der erwähnten Schrift, übereinstimmend mit Schudts Jüdische Merkw. LH. 2. S. 58. 59. 62 im Jahre 1700 statt fand. (Fortsetzung folgt.) Das Buch der Jubiläen, oder die kleine Genesis. (Schluß.) Kap. 9. Und Cham theilte unter seinen Söhnen. Und cs kam heraus das erste Erbtheil für Alle gegen Osten und Westen dem Phud, und der Westen davon dem Kanaan, und gegen den Westen des Meeres.60 — Und Sem theilte auch unter seinen Söhnen. Und es kam heraus das erste Erbtheil des Elam und seinen Söhnen, gegen Osten vom Ligrissluffe, bis man kommt in das Land des Ostens, das ganze Land Indien und am erythräischen hin, und die Wasser Dudin, und alle Berge und Jla (Ela), und das ganze Land Susan, und Alles was zur Seite des Pharnak ist, bis an das erythräische Meer, -und bis zum Linafluß. Und für den Affur kam heraus das zweite Erbtheil, das Land Affur und Nineve und Sinaar und bis an die Grenze von Indien, und es läuft hinauf am Flusse. Und für den Arphaskad kam heraus das dritte Erbtheil: das ganze Land des Gebiets der Chaldäer, gegen Osten vom Euphrat, nahe beim erythräischen Meere, und alle Wasser der Wüste, bis man kommt an den Meerbusen, welcher gegen Aegypten schaut, das ganze Land des Libanos und Saner und Amana, bis in die Nacht vom Eufrat. Und dem Aram kam heraus das vierte Erbtheil,-das ganze Land Mesopotamien, zwischen dem Tigris und Euphrat, nördlich von den Chaldäern, bis man kommt an das Gebirge Affur, an alle einzelnen Länder, bis an das große Meer, und nähert sich gegen Osten seinem Bruder Assur. — Und auch Japhet (heilte das Land des Erbes unter seine Söhne. Und es kam heraus das erste Loos für Gomer gegen Osten, vom Norden bis zum Linafluß. Und im Norden kam dem Magog heraus das ganze Innere des Nordens, bis man kommt bis an das Meer Miot. Und für Madai kam als Erbtheil Her- Irr LH um erklären. Dieses Buch enthält nämlich am Ende eine Reihe von jeru salemischen Unterschriften zur Bestätigung der in demselben beschriebenen Verfolgungen; diesen folgen nun die Unterschriften der genannten Rabbiner des venetianischrn Rabbmats-Kollegiums für den Druck dieser Schrift, die in Venedig erschienen ist. Herr Schwarz nahm nun irriger Weise die Unterschriften der DIDIH nÖDDn für die Vorgesetzten Unterschriften der jerusalemischen Rabbiner! 601 Auch dieser Satz muß wieder bedeutend verstümmelt sein, da er rheits sinnlos ist, theils nur zwei Söhne des Cham nennt. —