Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 19 (10.5.1851)
- Date
- 1851-05-10
- Page
- Seite 295-296 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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295 296 Histor. u. litev. Sündenregister einiger Zeitgenossen. seine negativen, sondern nur auf seine positiven IrrLhümer. Um mit wenigen Beispielen ein klares Bild seiner oberflächlichen Arbeit zu geben, theilen wir diesen Abschnitt in drei Kheile: Sünden bei wirklichen Geographen/wobei nur seine Angaben falsch sind; 2) Sünden bei angeblichen Geographen, deren Aufstellung als solche falsch ist, die aber doch als Menschen existirt haben und 3) Sünden bei erdichteten Autoren und sonstigen Phantasiestücken. Sünden bei wirklichen Geographen. Ueber das bekannte Werkchcn pft schreibt Z. 12 Zeilen mit vielen Irrthümern; wir heben nur folgende hervor: 1) Der Name ist falsch angegeben, der Nerf. hieß E&T? 'ftn Tiy^ft nn 2> weiß Z. sein Vaterland nicht anzugeben, wahrend denn doch der Vers, in der Vorrede sagt: jn-jd p"p n^un vnD.ppn w 'niftnp ferner: pp nnDI^DD ^".1D nry'i?ft “TlH p pt£n.l "pft pD 4NnD> 3) ist die Angabe A/s, daß laut dem Titelblatte der Ausgabe von 1723 die erste 1635 in Amsterdam erschienen sei, eine Erdichtung, denn es steht nur, daß diese Reisebeschreibung bereits in Amsterdam, nämlich 1705 gedruckt wurde und 1635 mit drei Approbationen riDDDn öy naV ruto . DTWDftn■-im ddui h'im ftpftnps vpro -F]piv 'npson 'Tin] pK moy KfpJD^p J1 pN4m vn^yD nc^Dj 4)' ist die Angabe, daß die Juden in Warschau diese Schriftungeachtet der Approbation von.S i rkes, der wahrscheinlich nur einen Theil der Handschrift gelesen, verbrannt hätten, falsch; denn Manaffe b. Israel, der Einzige welcher von diesem Auto-da-fe spricht' (Mikwe' Israel), sagt ausführlich, daß dieses von den Jesuiten geschehen sei, die damals noch wenig Rücksicht auf eine rabbinische Approb. nahmen; /5ist die Angabe, daß die zwei Ausgaben dieser Schrift von 1705 und 1723 in Amsterdam'als Appendix zu den zwei Ausgaben des Maase- Buch gedruckt wurden, irrig, denn jene erschienen ohne diesen Anhang und wurden von pn "w!? p nD\ft gedruckt; 6) Ist das Druckjahr der Prager Ausg., die Z. nicht wußte/weil es auch im SifteIeschenim Lhl. 2 nicht angegeben ist, 1824 (s. Kerem Chemed 11. S. 30). 7) Wird in der bezogenen Stelle von dem Dasein des in hebräischer Sprache gesprochen, von der Z. nichts anführt, obgleich zwei Amsterdamer Ausgaben unter dem Titel EHipn »pn erschienen sind, welcher Litetname sich auch auf der jüdisch-deutschen Ausgabe befmdtt: rvW Ht INI ‘iNTttn p« nW.I “IDD Nirt ttnn “D“T ’3 tcnipn.' 8) Hebt I. nur die lächerliche Seite dieser Schrift, die Fabeln die er Eisenmengers (Zitaten 2, 559 entnommen hatte, hervor; hätte er dieses Buch gelesen, so würde er etwas mehr als die Citate dieses Judenfeindes gefunden haben und sich die außerordentliche Verbreitung und die häufigen Anführungen desselben bei jüdischen Autoren, wie z. B. bei Menasse b. Israel, Jechiel in Seder' ha -D.orot, bei Aron Worms, Azulai u. A., hätte erklären können. Wir wollen Herrn Z u n z den Inhalt dieser Schrift vorlegen. Sie zerfällt in 3 Lheile, der erste Theil enthält eine genaue Angabe und Beschreibung der zwei verschiedenen Reiservege damaliger Reisenden nach Jerusalem nebst seiner eigenen Reisebeschreibung nach Zaset; der zweite Theil ist die vollständige Ueberfe'tzung der rnDDD müft bftntyn kjnfrn 'pnin ftfiDirr, bie 1626 von den ^-pm^ "lyi }py auf emem fliegenden Blatte in Venedig erschienen ist, welches Z. irrthümlich in No. 78 als einen Theil des D'pn^n Din' angiebt (s. Itineraires de ia terre Sainte p. 370 junb 371). Nur der dritte Theil enthält die verspotteten Erzählungen von dem Flusse Sambation, aus Eldad Ha-Danim und andern Legendenbüchern zusammengetragen, so wie der Vers, ebenfalls im ersten Theil Vieles aus Binjamins und P e t a chj a's Reiseberichten kopirt hat. Nr. 100 ^->^1 pnft niftLin von nnnn Der Name des Verf/s ist falsch, denn Mardechai ist nur der Verfasser des Briefes, den er 1615 aus Jerusalem geschrieben hat und der am Ende dieses Merkchens bei gedruckt wurde; der Vcrf. des ist aber ein nicht geil an n t e r Deutscher, wie dies ausführlich auf dem Titelblatt und in der Vorrede angegeben ist: jp , "ft niftHin piu dnh pft , piipjbw -pn yu Dy pn annp L/'ft p'ft Ton nyn tftn prs -pn Dnyn pft . pfrj um v— .pntw D'nft Din p'D Dftn ppuo 'mno mm , Eons pw p'ft pni'D nw Dnyn p'HJft pviftn jyn pft" in mift ni^mft iftn , m ''ft pft DD&njNb nh Nm ty'ft p'ft jnyiM dnh ry iin , njN^nyüiift pn tyny dnh Nn , mn jnyrn ^nii nN4 ny ni »uift ft'ii ]yc^n |yb^ftr n'7 n Dp'cyj . pft pyaby PN >'ft pft Dy 5 ferner weiß Z. das Vaterland des Mardechai nicht anzugeben, obgleich es auf dem Titelblatt steht und auch mehreremal im Briefe selbst. Gleich am Anfänge des . 'Kr,n: pDD'nD dtid tudd pD nni ftn fft j'i üyn ftn; ]Dyn'j *p& Din ftn pöD’n po M'.i pyn pft pn. »pft hbw p"ps dSi nnnft m? nnmD pwn nDft ]yn ^ft Ift rrypn; ebensowenig weiß Z. das Reisejahr zu bestimmen, welches ebenfalls genau angegeben ist. Bei der Beschreibung von Zaset sagt M., daß er dahin pr£ nyjy p£tl N' und nach Jerusalem n'WHDD gekommen und seinen Brief datirte er von nD'Dn n b*h pzh mm n^y No. 101 pitj onn ift schon im früher» Artikel besprochen; wir werden später mehrere interessante Notizen daraus mictheilen und Z. noch nicht gerügte Fehler gedenken. No. 115. nyinü nnp nno, worüber Z. nur 2 Zeilen aber mit 6 Fehlern schreibt. 1) ist der Name des Verf.'s unrichtig, er nennt sich pD'-QD jrp nDD'n^npn p nnüi^j 2) ist dieies Schriftchen keine eigene Relation der Begräbnisse, sondern nur eine wort lich e Ueberletz u ng der oben genannten ^ftnin Nynfti yim NfiDim msoo rruft'unb. zwar nach der zweiten Ausgabe Mantua 5436, 4, wie es auch deutlich auf dem Titelblatt heißt: D'pnir nup DD'D D1D73 “idd nnDD djh n\in tc^nipn yy a^iyo im hdd^ ^npn p nnw anipn b"n nw hdidjd