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Der Orient · 1851-04-19 · Heft 16 (19.4.1851) · p. Seite 253-254

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 16 (19.4.1851)
Date
1851-04-19
Page
Seite 253-254 (sequence 13)
Language
German
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253 Die kleine Genesis. 254 xandrien zur Zeit des Kaiser Heraklius), 32 Abschnitte stark, aus' dem Syrischen ins Arabische.1€6 b —- 8) (686 — 700 ]. Rab Huna - Mar. e ben Mar Josef wurde 686 Rektor zu Pum-Badita, wo er bis 700 fungirte. Scherira läßt ihn freilich erst im Jahre 1000 der seleuk. Aera das Rektorat antreten, was 688 wäre, allein offenbar war es diesem Annalisten, bei der Dunkelheit der Daten, nur um die runde Zahl zu thun, die er als Bestimmungsmoment ansah. Um jene Zeit lebte in Irak der Israelit Sumeir, der für Abdu lmalik den Merwan, dem fünften und größten Khalifen der Omejjaden, Stempel und Gepräge zu echt arabischen Münzen fertigte (698—695), und überhaupt das erste arabische Münzwesen einrichtete.100 c. Da Abdulmalik der erste war, der arabische Münzen prägen ließ/^ 6 so war der erste Münzpra'ger der Araber mithin ein Jude. — 9) (700—710). Mar CH ij ja aus Me sch an wird Rektor und stirbt c. 710. — 10) (710—718). Mar Abbijja, den die Chronisten auch Mar Rabbijja (d. h. Rab Abbija) schreiben, folgte bis 718. — 11) (718—720). Mar Narronai ben Nehemia folgte im Rektorate 718. Dieser Natronai, auch unter dem Namen Mar Nab Janka bekannt, verschwägerte sich mit dem Hause des Exilarchcn und betrug sich so stolz und übermüthig gegen die übrigen Lehrer der Hochschule, daß viele von ihnen nach Sora auswandercm und erst nach dessen Tode 720 zurückkehrren. .— .12) (720—738). Mar Iehuda folgte, und starb im 18. Jahre seines Amtes. — 13) (738 — 747). Mar Josef, bekannt unter dem Namen Bar-Kutnai, folgte im Rektorate 738 und starb nach 9 Jahren um 747. — l4) (747— 751). Mar Samuel ben Mare, auch zubenannt Resch- Kalla (Schulhaupt)107, wurde vom Exilarchen im Jahre 747 zum Rektor berufen. Von diesem Mar Samuel, der ein Nachkomme des Amemar, des Zeitgenossen Rab Asche's war,*^ sagt schon, der Gaon Haj a bei Gelegenheit eines Gutachtens über eine mystische Stelle im Talmud ChagigaE; „Als Mar Samuel,, der Gaon, ges. Andenkens, und Männer seines Gleichen aufgetreten, welche viel in Schriften der Nichtjuden ssudirt (wahrscheinlich in Schriften der Syrer und Araber), da behaupteten sie, daß nur Propheten Offenbarungen erhalten hätten und nur sie vermochten Wunder zu thun, 'aber nicht die spätern Frommen. Sie behaupteten ferner, daß die Wundergeschichlen, wie die z. B. von Akiba, Jismael u. s. w.^er- 106 d) Wüstenfeld 1. e. Nr. 15. 106 c) Sim. Okley, arab. Geschichte. Lpz. 1745. 11. 475. Repert. für bibl. u. morgen!. Lir. IX. 216. — 106 6) v. Hammer-Purgstall, Gemäldesaal II. S. 95. Fürst, Orient 1844. HB. S. 295. 107) Sal. b. Adderet in Chidd. zu Berachot 43. 108) Sef. Ha-Kabb. S. 31b. 109) Das vollständige GA. hat der Verf. des "En Jakob, R. Jakob ben Salomo Jbn Chabib in Saloniki, in seiner Erklärung zu der Haqada in Chagiga c. 2 (von den 4 Männern, die in Pardes gegangen) mitgetheilt. S. "En Jakob ed. Fürth S. 2l l be. Er sagt^, er hätte es aus einer Handjchrist abgeschrieben, die ein Gelehrter in Katalonien besessen. zählt werden, nicht als halachisch-gesetzlkche Wahrheit, zu nehmen seien."110 (Fortsetzung folgt.) Das Buch der Jubiläen, oder die kleine Genesis. (Fortsetzung.) Sern aber wohnte..bei seinem Vater Noah, und baute eine Stadt neben seinem Vater bei dem Bera, und auch er nannte ihren Namen mit dem Namen seines Weibes, Sedukatelbab. Diese drei Städte sind nahe beim Berge Lubar, Sedukatelbab vor dem Berge aus seiner Ostsekte, und Neeltamauk auf der Südseite, Adataneses gegen Westen. — Und dies sind die Söhne Sems: Elam, Asur, Arphaskad. [<,...37] 110) Schon I. B. Lewisohn in seinem Te"uda Ha-Jisrael (Wilna, 1828. 8. S. 128) hat richtig diese Stelle von unserem Samuel ben Mare verstanden, und zwar mit Recht, da dieser der einzige dieses Namens ist, welcher, vor Haja gelebt undGaonwar. Denn den Nachkommen des Amemar, welcher 730 Gaon zu Sora wurde, haben einige Chronisten fälschlich für Mar Samuel gehalten, da es Mare b. Samuel war (Scherira GR. 1. c.). Jener Mare war Vater unseres Samuel, und die Genealogie unseres Samuel stellt sich dann heraus in folgender Weise: Mar Samuel Resch-Kalla ( Gaon zu Pum-Badita von 747—751) den Rab Mare (Gaon zu Sora 730—748) ben Mar Samuel (der gar kein Gaon war), ben Mar Raba (Gaon zu Pum-Badita 670—679), von den Nachkommen Amemar's, des Zeitgenossen des Rab Asche. David Conforte (Kor. ha-Dor. 3b) war der erste, welcher, ohne Angabe eines Grundes, die Worte Haja's auf Samuel ben Chosni bezogen; allem abgesehen davon daß Haja den Mar Samuel, als einen alten Verstorbenen ansührt, während Ben-Choftst nur vier Jahre vor ihm gestorben, ist es auch höchst unwahrscheinlich, daß Haja von seinem Schwiegervater in solchem Tone gesprochen haben sollte. Denn das von Mar Samuel dort Ausgesagte stellte er als schroffen Gegensatz zu seiner Ansicht, darin er allein das Heit des Judenthums erblickt. Auch das in dem folgenden GA. ("En Jakob 1 -c.) gesagte, wo es heißt: „Wenn du siehst, daß sich Menschen mit diesen Dingen (außer Mischua und Talmud) befassen, vorgebend, daß dies die rechte Straße sei, welche zur Erkenntmß Gottes führt, so höre nicht auf sie und stimme ihnen nicht bei. Wisse in Wahrheit, daß sie dir Lügen bittren, bei ihnen findest, du keine Scheu vor Sünde, keinen religiösen Eifer, keine Bescheidenheit, keine Seelenreinheit, keine Heiligkeit, sondern dies kannst du nur bei den mit Mischna und Talmud sich befassenden findend scheint auf die Richtung unter Mar Samuel sich zu beziehen. Dieser Widerspruch war in moralischer Beziehung verletzend, und das hätte Haja gegen seinen Schwiegervater nicht gethan, wenn er ihm auch aus halachischem' Gebiets (Schaare Zedek Pf. 7. V. §. 21) entgegengetreten. 37) Hier ist der Text ganz verdorben. Von einem längeren Verzeichnisse der Söhne Noah's hat sich nur Weniges erhallen.

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