Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 13 (29.3.1851)
- Date
- 1851-03-29
- Page
- Seite 201-202 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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201 202 Die Verszählung W3 /D’piDB Asyyi■ :dw*dv *)bN in n, Nin niyn o’pb»vt , p)Dö by rncw Aoay .mnon p rranb w ,(/AN DA3DD' HM ibtfl , „ttpiDDS ADDA W! bbpn Nb /idd.t n*n , :nniDD nia o , pios mvib ana am , nia myn , JOD nnm;*)id adöji# ad pi aadda p a\na m n oji , u"pnn nia rpins addd : adaa 'S by nwyi , PDS by ADron noay OABDD AM’ AN o aw Nb nn / " n^pin33 ADDH ,Äfa"n"A;dd *\m tinaj nbNn'ni'yoA todi stfpnn ikd , Jtf'nn n^bN a »in adna didddi , nm nyoio — .o'Dys rm nmnw " Herr Reggio beschuldigt also unsere masoretische Verszählung von Kopf bis Fuß des Jrrthums. Doch wir fragen : Wer wußte wohl besser die Zahl der Schriftverse? Die Masoreten oder Herr R.? In unserm letzten Aussatze glauben wir aber schon genugsam dargethan zu haben, wie es viel leichter ist, über die Maseret das Anschuldigungswort auszusprechen, als in deren wirklichen Sinn einzudringen. Und so ist auch hier Alles, was Herr R. an der Masoret verbessern will, falsch, und steht dieselbe ganz da wie wir später zeigen werden. Zuvor müssen ^wir nur noch bemerken, daß schon Heidenheim auf diese sich widersprechenden Zahlungen gestoßen ist, ohne sich jedoch — wie dies Herr R. thut — ereifert zu haben, das Verdammungsurthcil über sie zu fällen. Am Schlüsse des II. M. in seiner Dissertation über die AceentuationSweise des Dekalogs (nnmn DNnp by myn) bemerkt nämlich Heidenheim: mann D^plDDA . addd,, bbon npo.bN AJunn (nw add bw) mana b ^nn b3 bter n^piDsin ad3d„ : adn nn , adoa DittnA DSA3JDN1 ''JOD DAN , nyOTI D’nNQl *)btf ,niDP ADD iby* Nb , akhdi nenn bn rpon minn .erjo *>Db» ait nranni , Aimn -pa nrbm *,aWi d'hndi dn o " »Dii/n m.Ty.3 n 'xrb jfn , mb 'yunn nuniw ■ Dort beim wiederholten Dekalogus redet er aber nichts Weiteres mehr darüber, vielmehr wirft er am Ende des V. M. bei der Verszählung derselben noch eine fernere Frage auf, welche lautet: Mn, anm ADO ’piDD nvn„ t ucd ^3 na — "iDD.y'jn , nwinDWii niNDnaadi naad b *j?D3 nm , mp Nim ,ata }ib6d aido , im osrai a^ndv , naad miN bw o^piDsn addd add ■niNo yic/n'/ nnm ^dd b bw D?piDsn nono rhp?D 31 n 'iyn 1" — Nachdem nun alle Fragen und Zweifel hinsichtlich der masoretische« Verszählung berührt sind, lassen wir als Lösung derselben die in unserer Masoretbearbeitung darüber in hebräischer Sprache geschriebene Anmerkung hier in deutscher Sprache folgen.* "V Es war düs nämlich das Erste bei unserer Masoretbearbei'tnng gewesen, die verschiedenen hier nnd dort zerstreueren Angaben derselben über Buchstaben-Wörter-Vers-Kapitelzählung u. s. w. zu ordnen, in's Klare zu setzen und wo es nöthkg war, mit Anmerkungen zu versehen; und können wir des Pentateuchs. . Wie die Basis des ganzen Gesetzes der Dekalog ist, ebenso ist derselbe auch der Grund der ganzen Verszählung der fünf Bücher Mösts, d. h. dieselberichtet sich je nach der Auffassung und Abtheilung des'Dekalogs. Bekanntlich findet beim Dekalog eine.zweifache Eintheilung statt; eine gesetzliche (höhere —■ njby) und eine sprachliche (niedere — ruinnn). Die gesetzliche Theilung theilt ihn nach dm darin ausgesprochenen 10 Lehren ab und hat er daher nach dieser 10 Sätze, als 1) ^jn, 2) &brS) Ntyn n1?, 4) iw in V M.. -Mw, 6) *133,6). mnn 7) *6, 8) 3Jjn Nb, 9) n:yn Nb, 10) imn t*b. Und ebenso zählt ihn die Masoret in Jitro^und wa-Etchanan zu 10 Versen; jedoch nur ausschließlich bei.den Parschot Jitro und wa-Etchanan. Bei der Schlnßzählung jedes ganzen Buches aber befolgt die Masoret eine andere Zählungsweise, nämlich die auf die sprachliche Dekalog-Theilnng gegründete. Es ist nämlich in der ganzen Schrift kein Vers, der aus nur zwei Wörtern besteht (weil dies gegen den Sprachbau ist), und können daher, sprachlich betrachtet, die drei Lehren Nb ,ninn Nb nun Nb, ^NJn nicht jede für sich allein dastehen, werden darum zum folgenden rpyn Nb gebunden. Jnu Gegentheile sind nach sprachlicher Eintheilung die zwei Sätze «TA' Nb und adt zu groß und müssen in mehrere Verse zerschnitten werden. So werden denn aus den 10 Versen nach gesetzlicher Theilung, dreizehn Verse nach sprachlicher Theilung; als 1) /OJN, 2) AM' Nb, 3) At^yn Nb, 4) Ainnt^n Nb, 5) adh A*^yi, 6) Än Nb, 7) aidt, irr V M. .AiDtt^, 8) nwv, 9) ly^i^A nn, 10) D'D' nm -»n in Y M. mnn, 11) A33, 12). nann Nb, 13) A13nn N'b. Diese letztere Eintheilug befolgt die Masoret am Ende des II. und V M. bei ihrer Verszusammenstellung des ganzen Buches, und wird dort der Dekalog zu 13 Versen gezählt. — Außer diesen Wechsetzahtungm sind noch drei Verse im Pentateuch, welche die Maseret anders eingetheiltwissen will, als es unsre Bibelausgaben angeben. Es sind dies I M. .35, 22. II M. 10, 29. 11, 1. und y M. 6, 4. 5. Den Vers pBO. vri (l M. 35, 22) theitt die Masoret in 2 Verse: 1) pV3 'AA, -2). WT* ^3; wie dies dort auch die doppelten Accente andeuten. Sie zeigen nämlich darauf hin, daß wenn auch der Vorleser diese 2 Verse aus Pietätsgründen zusammenlesen soll (S. Talm.^ Schab. 55 d vgl. Megilla 25), die gute Gelegenheit hier nicht vorüber gehen lassen, zu bemerken, wie sehr Levita in praef. 3. adMassoreth hamasoretli geirrt hat, daß er schrieb: A'IL'NA3 AL/A31 MAINi"a jo'd ,“iEyy ntynm nwp ym Dies ist gänzlich falsch und muß heißen: rpü T'^N^n mi’O N'.l' |0D1 , iDN'D y&n. — Die Buchstabe» von Parsch. Bereschit. sind aber 7213, mit dem^ Merkworter AAN 1IN. —